Maria Magdalena: „Ich bin nicht die, für die ihr mich so lange gehalten habt.“

Maria Magdalena ist in vieler Munde. Wie lange hat es doch gedauert, bis wir begriffen haben, wer sie war und welche Rolle sie spielte! Auch wenn manchmal sehr viel Fantasie mit im Spiel ist, wenn aus heutiger Sicht über sie geschrieben wird, geht es den meisten nur um das Eine: Um die Rehabilitierung ihrer Person und Persönlichkeit, die über Jahrtausende hinweg – absichtlich oder unabsichtlich – völlig falsch dargestellt und überliefert wurde.

Maria Magdalena steht eng im Zusammenhang mit einem neuen Verständnis von Spiritualität und dem Mut, sie im Alltag auch zu leben. Ihre Aufgabe als Aufgestiegene Meisterin ist es auch, die Menschen nach den Zeitepochen des Matriarchats und des Patriarchats wieder in eine neue Zeit der gleichberechtigten Partnerschaften hineinzuführen und zu begleiten. Hier ist eine Botschaft von ihr:

„Seid gegrüßt, ich bin Maria Magdalena. Ich bin nicht die, für die mich viele von euch halten. Was die Geschichtsschreibung aus mir gemacht hat, das hat mit mir überhaupt nichts zu tun. Nun endlich ist die Zeit angebrochen, da ihr meine Botschaften direkt von mir empfangen könnt. Ihr könnt über euer Herz direkt mit mir Kontakt aufnehmen und spürt, wer ich in Wahrheit war und bin. Ich bin eine von euch, eine Schwester und Freundin zugleich, der das Wohl der Menschen sehr am Herzen liegt. Meine Aufgabe ist es, euch in Partnerschaften zu begleiten, euch im Frausein zu stärken und euch die Angst vor Spiritualität zu nehmen. Lange genug wurden wir verfolgt, lange genug hat man mit unserem Wissen Machtmissbrauch und Manipulation betrieben. Doch das ist endgültig vorbei. Die Zeit ist gekommen, da die Wahrheit ans Tageslicht kommt und gelebt werden darf. Ich bin eine von euch!“  

Die entsprechende Symbolkarte bzw. weitere Informationen findest du in meinem Kartenset „Die Symbole von Maria Magdalena und ihren Weggefährten“.

 

Botschaften

Frauen – wer seid ihr?

Als weibliche Geschlechtsgenossin – und eine sensitive noch dazu – fühle ich sehr häufig eine große Unzufriedenheit, mit der viele Frauen durch ihr Leben wandeln. Viele von ihnen spüren sich selbst nicht mehr, weil sie irgendwann in ihrer Kindheit beschlossen haben, sich von ihren Gefühlen abzukoppeln. Ich kenne viele Frauen, die Schlimmes als Kind erlebt und erfahren haben, und deshalb wundert es mich nicht, dass sie ihre Empfindungen in einer emotionalen Schublade wegsperren.

Dabei wäre es gerade in unserer heutigen Zeit so wichtig, wieder an unsere innere weibliche Kraft und Weisheit anzuknüpfen, die uns schon durch so viele Inkarnationen begleitet haben; die durch unsere Lebenserfahrungen gewachsen und in uns abgespeichert sind. Stattdessen verleugnen wir – bewusst oder unbewusst – unsere Weiblichkeit und ordnen uns – manchmal Zähne knirschend, manchmal ohne Wenn und Aber – immer wieder dem vorherrschenden männlichen Prinzip unter.

Nur weil wir einen weiblichen Körper haben, bedeutet das noch lange nicht, dass wir unsere Weiblichkeit auch wirklich leben. Überlegen wir doch einmal: Wir werden von einem überwiegend männlich-geprägten Erziehungssystem geformt und über-leben in einer Welt, in der Wettbewerb, Kampf, Streben, Macht oder Leistungsdruck an der Tagesordnung stehen. Wollen wir das wirklich?

Die meisten Frauen, die ich kenne, sind in ihrem Herzen unglücklich, weil sie sich immer wieder einer männlich dominierten Gesellschaft anzupassen oder unterzuordnen versuchen. Einige von ihnen sind aufgestanden, um ihre unterdrückte Weiblichkeit mit aller Vehemenz einzufordern. Doch dabei bedienen sie sich wieder männlicher Attribute und Verhaltensmuster. Ist das wirklich die Lösung, die wir wollen?

Ich denke, erst wenn wir Frauen beginnen, uns auf unsere inneren Werte, Fähigkeiten, Qualitäten, Energien und Gefühle rückzubesinnen, werden wir erkennen, dass wir der ergänzende Pol zum männlichen sind. Erst dann können wir die Waagschalen zwischen Männlich und Weiblich wieder in die Balance bringen. Was also ist zu tun? Beobachten wir uns einmal ganz bewusst, in welchen Situationen wir allzu männliches Verhalten an den Tag legen. Ich fange am besten gleich einmal damit an!

Gedankensplitter

Die Welt wird weiblich

„Seid gegrüßt, ich bin Maria Magdalena. Vielen von euch bin ich als Ehefrau von Jesus bekannt. Andere wiederum lehnen diese Tatsache ab, doch das spielt jetzt keine Rolle, denn ich möchte über euch und die Energien der Gegenwart und Zukunft sprechen.

Meine Zeit ist deshalb wiedergekehrt, weil ihr Menschen gerade einen großen Umbruch und Wandel durchlebt – und das in allen Bereichen eures Lebens. Nichts bleibt davon ausgenommen! Es ist nun an der Zeit, euch von alten Strukturen, Werten und Weltanschauungen zu befreien. Und meine Aufgabe ist es, euch dabei zu begleiten und zu unterstützen.

Die Lernthemen der Alten Zeit, die ihr in den letzten 2 000 Jahren in zahlreichen Inkarnationen durchlebt und durchlitten habt, werden mehr und mehr an Bedeutung verlieren. Ihr konntet viele Erfahrungen machen und hattet dadurch die Möglichkeit, euch persönlich und spirituell weiterzuentwickeln, weswegen eure Reise in die Dualität sehr wichtig war.

Ich möchte euch an unserem Beispiel zeigen, wie eine Partnerschaft gelebt werden kann. Nämlich mit Respekt und gegenseitiger Achtung. Das war zu unserer Zeit sehr ungewöhnlich, da Frauen nicht denselben gesellschaftlichen Stellenwert besaßen wie Männer. Sie hatten zu dienen und durften keine eigene Meinung vertreten. Nur Mädchen aus gutem Hause wurden ausgebildet und durften Schreiben, Lesen oder Griechisch lernen und wurden überdies in den Künsten und Heiltechniken unterwiesen.

Jesus und ich lebten eine gleichberechtigte Beziehung, denn er hatte große Achtung vor allen Frauen. Er war es auch, der mich als seine offizielle Nachfolgerin auserwählte, doch die Geschichte hat eine andere Wendung genommen, wie ihr alle wisst. Die Mächtigen der damaligen Zeit wollten und konnten mich nicht als Nachfolgerin akzeptieren, da ich eine Frau war.

Damals wie heute spielen die meisten Frauen in der Gesellschaft keine tragende, sondern eine dienende Rolle. Sie fügen sich ins Unvermeidliche, wenn es darum geht, Männern Platz zu machen oder ihnen den Vortritt zu lassen. Viele Frauen leben dadurch nicht das Potenzial, mit dem sie in die Welt gekommen sind, und halten sich für unfähig, dumm oder unbedeutend. Auch Sexualität wird von ihnen oft falsch gelebt, weil sie meinen, eine Rolle spielen zu müssen, um Männer zufriedenzustellen oder aber sich in der Männerwelt zu behaupten.

Der Übergang in die Neue Zeit wird von sehr viel sanfter, weiblicher Energie begleitet. Ihr Menschen beschreibt diesen Umstand mit dem Satz ‚Die Welt wird weiblich’ sehr gut. Vergesst dabei jedoch nicht, dass es nicht darum geht, vom Patriarchat ins Matriarchat zurückzukehren. Schon jetzt ist da und dort die Tendenz zu beobachten, dass immer mehr Frauen männliche Attribute annehmen, weil sie meinen, damit Männern ebenbürtig zu werden. Weiblichkeit ist eine starke Kraft, auch sie könnte man als „göttliche Essenz“ bezeichnen. Nur eine ausgewogene Balance zwischen Männlich und Weiblich wird euch die ersehnte Harmonie und Gleichberechtigung bringen.

In dieser Zeit bin ich sehr präsent und freue mich, euch als Schwester, Freundin oder Beraterin zu begleiten und zu unterstützen. Ich bin an eurer Seite!

Ich bin Maria Magdalena!“

 

(c) Ingrid Auer

Maria Magdalena