Frag nicht die anderen – vertraue dir selbst!

„Seid gegrüßt, mein Name ist Larkom! Ihr Menschen stellt uns Engeln oft und oft dieselben Fragen. Es ist ja nicht so, dass wir uns davon genervt fühlen würden, denn das wären menschliche Eigenschaften, die uns eigentlich fremd sind. Doch ihr wollt immer möglichst umgehend Antworten auf eure Fragen, am besten sofort und ohne Umschweife. Denn Nichtwissen bedeutet für viele von euch Energie- und Zeitverlust; es macht euch unsicher, hibbelig oder nervös.

So wollt ihr beispielsweise die großen Zusammenhänge in eurem Leben erkennen und verstehen sowie eure Zukunft weit im Voraus wissen. Denn ihr erhofft euch davon eine Erleichterung bei Entscheidungen. Deshalb beschäftigt ihr euch intensiv mit Astrologie, mit Orakeln oder mit Kartenlegen. Alles in Ordnung, gar keine Frage!

Doch könntet ihr euch das alles ersparen, wenn ihr eurer inneren Stimme ein wenig mehr vertrauen würdet! Wenn ihr euch selbst nicht dauernd unter Druck setzen würdet und Entscheidungen herbeizwingen wollt, obwohl die Zeit dafür noch gar nicht reif ist.

Lehnt euch deshalb entspannt zurück und fühlt in euch hinein! Euer Innerstes kennt all die Antworten auf eure Fragen … natürlich auch die weniger angenehmen. Denn euer Innerstes ist in Wahrheit euer Höheres Selbst, das euch ständig Signale und Impulse sendet. Zwar werden sie manchmal von der Stimme eures Egos, eures Intellekts oder – wenn ihr so wollt – eures Verstandes überlagert, doch in stillen Momenten könnt ihr sie ganz deutlich hören.

Es liegt dann nur mehr an euch, ob ihr die Signale und Impulse verdrängt oder in euer Bewusstsein hereinlasst und wie ihr mit den Informationen umgeht, die in euch hochkommen. Denn was nützen euch die besten eigenen Informationen, wenn ihr sie nicht genug ernst nehmt oder darauf vertraut, sondern wiederum andere um ihren Rat fragt. Das ist meine Empfehlung für euch, seid gegrüßt!“

 

Botschaften

DIE NEBEL VON AVALON DURCHQUEREN UND DER GROSSEN GÖTTIN WIEDERBEGEGNEN

Du kennst wahrscheinlich die Bibelgeschichten von der Erschaffung des Menschen aus Lehm, von der Sintflut und vom Paradies. Sie entstammen der mesopotamischen Mythenwelt, die vor ca. 5000 Jahren zu existieren begann.

Bereits damals wurde die Große Göttin verehrt und auch in den darauffolgenden Hochkulturen gab es neben einem männlichen Gott immer auch eine Muttergöttin.

Allein in Europa wurden zahlreiche griechische, römische, keltische, germanische, irische, slawische oder finnische Göttinnen verehrt und kein Volk wäre auf die Idee gekommen, dass es nur männliche Götter gäbe.

Doch dann kam das Christentum und mit ihm der allmähliche Untergang der Großen Göttin

Im 4. Jahrhundert erhob Kaiser Theodosius das Christentum zur Staatsreligion des römischen Reiches und verbot alle anderen Religionen. Es gelang ihm, die Göttinnen-Verehrung als ein heidnisches Brauchtum darzustellen und baute christliche Kirchen über heidnischen Kraft- und Ritualplätzen.

An die Stelle der weisen, liebenden und fruchtbaren großen Muttergöttin setzte er einen strengen, strafenden und zornigen Gottvater.  Er erschuf eine Religion, in der Frauen zu dienen hatten und in der Gesellschaft nur mehr eine untergeordnete Rolle spielten. Mit dem Aufstreben der christlichen Religion zu einer Weltreligion „starb“ auch die Große Göttin.

Doch eine Frau stand diesem Wandel im Weg: Maria Magdalena

Maria Magdalena war die Gefährtin an der Seite von Jesus, ja – sie war weit mehr als nur das. Fakt ist, dass sie als Jesus‘ weibliche Nachfolgerin nach Südfrankreich ging, um dort seine Lehren  – seine wahren, authentischen Lehren – zu verbreiten. Diese hatten nur wenig mit dem zu tun, was die christliche Amtskirche damals predigte. Maria Magdalena erfuhr eine große Verehrung durch das Volk und wurde über viele  Jahrhunderte hinweg als eine Heilige geschätzt und geliebt.

Maria Magdalena musste Maria weichen

Damals hatte Maria, die Mutter von Jesus, bei weitem nicht die Bedeutung wie Maria Magdalena, denn Maria Magdalena wurde vom Volk wie eine Göttin verehrt. Endlich hatten die Frauen wieder eine Art Muttergöttin! Doch das sollte sich noch gründlich ändern…

Denn die Amtskirche duldete Maria Magdalena nicht als die Frau an Jesus’ Seite. Aufgrund der Rolle, die sie einnahm, erschien Jesus in einem zu irdisch-menschlichen Licht, was einem Gottessohn abträglich war.

Es sollten noch einige Jahrhunderte vergehen, bis Maria Magdalena – in der Zwischenzeit als Hure abgestempelt – in der Bedeutungslosigkeit versank und durch die unbefleckte, reine Mutter Maria ersetzt wurde.

Deshalb spricht die Kirche ja auch von einer Jungfrauengeburt, damit die Position von Maria ja nicht durch eine „unwürdige Sexualität beschmutzt“ wird. Doch auch Maria wurde immer wieder aus ihrer Rolle an der Seite Gottes in die Rolle einer „Magd Gottes“ gedrängt.

Die Große Göttin kehrt zurück

Jetzt, in der Zeit der großen Transformation, kehrt alles wieder zurück, was über Jahrtausende hinweg von Menschen willkürlich verbannt wurde. Viele Frauen spüren eine sehr starke Verbindung mit der Großen Göttin, egal, in welchem Glauben sie erzogen wurden.

Die Sehnsucht nach dieser vertrauten, stärkenden und liebenden weiblichen Energie ist auch im 21. Jahrhundert nicht erloschen. Im Gegenteil: So viele von uns Frauen machen sich auf die bewusste Suche nach einer Muttergottheit, nicht um sie anzubeten, sondern um sich mit ihren urweiblichen Kräften, mit ihrer Liebe  und ihren wunderbaren Energiequalitäten wieder rückzuverbinden. Denn beim Durchqueren der symbolhaften Nebel von Avalon sind wir ihr heute wieder näher als je zuvor.

Wenn du tief in die alten mystischen Energien von Avalon eintauchen willst, wenn du eine innere oder reale Reise nach Glastonbury planst und eine spirituelle Wegbegleitung suchst… hier geht es zu meinem eGuide „Durch die Nebel von Avalon“

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Avalon

Erwarte nichts und du wirst glücklich!

„Seid gegrüßt, ich bin Erzengel Chamuel. Heute möchte ich darüber sprechen, warum euch eure Erwartungen nicht immer glücklich machen.

Ihr Menschen habt euch über viele Jahrtausende hinweg von bewussten Wesen, die einst mit dem Kosmos, mit der Natur und mit ihren himmlischen Begleitern sehr eng verbunden waren, zu Erdenbewohnern entwickelt, die sich dann am sichersten fühlen, wenn sie glauben, ihr Leben unter Kontrolle zu haben und vollkommen nach ihren Vorstellungen zu führen. Und diese Vorstellungen und Erwartungen sollten auch so präzise wie möglich in Erfüllung gehen.

Doch es würde euch weitaus glücklicher machen, eure Erwartungen ein wenig öfter beiseite zu schieben und einen tieferen Sinn hinter dem zu erkennen, was Gott, das Universum oder das (von Menschen als solches bezeichnete) Schicksal mit euch vorhaben.

Denn alles was ist, alles was existiert, unterliegt bestimmten Schwingungen. Nicht nur ihr Menschen, die Natur oder die Gegenstände um euch herum, sondern auch eure Gedanken, eure Absichten, eure Ausrichtung und euer Wille.

Gleichzeitig seid ihr Teil des großen Göttlichen, des großen Ganzen, eines höheren Plans. Auch eure Visionen, Wünsche und Ziele sind ein Teil davon. Wenn sie sich mit dem großen Göttlichen Plan decken, gehen sie so in Erfüllung, wie ihr sie euch wünscht.

Wenn sie nur zum Teil übereinstimmen, dann hat das einen bestimmten Grund! Denn sobald ihr den eigentlichen Plan, den Gott oder das Universum mit euch vorhaben (und dem ihr auf einer höheren Bewusstseinsebene längst zugestimmt habt), auszutricksen versucht, beginnt er zu ‚schlingern’.  Denn die beiden Schwingungsfrequenzen – eure und die des Universums – stimmen dann nicht mehr überein.

Habt ihr aber ganz feste Erwartungen, die überhaupt nicht mit den hoch schwingenden Energien des Universums korrespondieren, dann entkoppelt ihr euch vollkommen vom höheren Plan. Ihr fahrt quasi auf einer Parallelspur durchs Leben und versucht ganz angestrengt, wieder auf die Hauptfahrbahn zurückzufinden.

Deshalb lasst eure fixen Erwartungen los und schenkt ihnen jenen freien Raum, den sie benötigen, um mit dem Universum wieder in Resonanz zu kommen!“

Botschaften

Warum Maria Magdalena von ihrem Platz an Jesus’ Seite verdrängt wurde

Auf meinen spirituellen Reisen durch Südfrankreich wurde mir immer wieder deutlich vor Augen geführt, wie sehr Maria Magdalena diese Region geprägt hat und immer noch prägt.

Bis ins 12./13. Jahrhundert nahm sie im Glauben der Menschen im Languedoc und in der Provence den unangefochtenen Platz an der Seite von Jesus ein und war auch als dessen Nachfolgerin unbestritten.

Die Verdrängung Maria Magdalenas mitsamt ihrer Lehre, die sie direkt von Jesus übermittelt bekam, ist heute den wenigsten von uns bewusst. Sie war ja nicht nur seine Ehefrau, sondern auch die erste Apostelin, die – anstatt Paulus – seine Nachfolgerin hätte werden sollen.

Maria Magdalena verbreitete Jesus‘ Lehre in Südfrankreich

Jesus übertrug es Maria Magdalena, sein Wort im heutigen Südwesteuropa zu verbreiten. Sie erfüllte ihren Auftrag mit unendlicher Geduld und Liebe, unterstützt von zahlreichen Freunden und Familienmitgliedern, die sie nach Südfrankreich begleiteten. Ein Teil der Gruppe unter Joseph von Arimathäa zog später weiter nach England um dort zu wirken.

Der damaligen Amtskirche in Rom war das seinerzeit schon ein Dorn im Auge. Denn Jesus’ Lehren hatten zum Inhalt, dass jeder Mensch seinen eigenen spirituellen Weg suchen und gehen soll und Gott in sich selber finden wird (wie im Maria Magdalena Evangelium aus dem 5. Jahrhundert nachzulesen ist, dessen Inhalt allerdings von der Kirche in Frage gestellt wird).

Die Anhängerschaft Maria Magdalenas und ihrer Wegbegleiter war schon zu ihren Lebzeiten sehr groß und aus ihren Lehren entwickelte sich die damalige Religion in Frankreich (und aufgrund von Joseph v. Arimathäa zur selben Zeit auch in England).

Die angestammte Rolle Maria Magdalenas missfiel der Amtskirche

Dass Maria Magdalena als Ehefrau und gleichwertige Partnerin von Jesus anerkannt wurde, missfiel der Amtskirche bis heute. Damals beschlossen die kirchlichen Würdenträger im 12. und 13. Jahrhundert, das Wissen um Maria Magdalenas Rolle sowie ihre Lehren auf unerbittliche Art und Weise auszulöschen. Die Kreuzzüge gegen die Katharer, die im weitesten Sinne auf Maria Magdalenas Lehren abzielten, haben grausame Geschichte geschrieben.

Um Maria Magdalena zu verdrängen, platzierte die damalige Amtskirche Mutter Maria ganz bewusst an die Stelle von Maria Magdalena. Nicht die Ehefrau und Weggefährtin von Jesus sollte Aufmerksamkeit bekommen, sondern seine Mutter.

Das Wissen um Maria Magdalena begann zu verblassen

So verblasste das Wissen von und über Maria Magdalena über die Jahrhunderte hinweg immer mehr. Jetzt, in der Zeit der großen Transformation, kommt allmählich endlich die Wahrheit wieder ans Tageslicht. Immer mehr Menschen spüren die Energie von Maria Magdalena und lassen sich nicht mehr von kirchlichen Autoritäten vorschreiben, was sie glauben sollen oder nicht.

Wir brauchen sie beide, Maria und Maria Magdalena, denn beide Aufgestiegenen Meisterinnen stellen uns ihre liebevollen Energien für die Bewältigung der Herausforderungen in der heutigen Zeit besonders intensiv zur Verfügung:

Eine mütterliche und eine weibliche,

eine beschützende und eine ermutigende,

eine beruhigende und eine unangepasste.

Die beiden Meisterinnen würden niemals miteinander in Konkurrenz treten. Wir Menschen waren es, die ihnen ihre jeweilige Stelle in der Geschichte zugewiesen haben. Doch nun ist die Zeit gekommen, um zu überdenken, ob diese zugewiesenen Plätze noch immer angemessen sind – oder ob wir die beiden Marien mit neuen Augen betrachten sollten und dürfen.

Die Zeit ist gekommen! Ihre Zeit ist gekommen! Und unsere Zeit ebenso!

 

Maria Magdalena

Jetzt wird alles wieder ein wenig leichter werden

„Seid gegrüßt, ich bin Erzengel Omniel und wirke eng mit dem Aufgestiegenen Meister Sanat Kumara zusammen. Ihr Menschen habt eine anstrengende Phase hinter euch, ist es nicht so? Und eine ruhigere steht euch bevor. Egal, wie ihr diese letzten Wochen und Monate erlebt habt, keiner von euch ist ohne Transformation durchgegangen – ob er es bewusst wahrgenommen hat oder nicht.

Als ein Wesen der Geistigen Welt spreche ich gerne in Bildern zu euch, denn es ist nicht immer einfach mit menschlichen Worten zu vermitteln, was energetisch – und begleitet von hohen interdimensionalen Frequenzen – auf der Erde gerade vorgeht. Deshalb möchte ich den Vergleich mit einem Fruchtsäure-Peeling machen.

Ihr nutzt diese Methode, um euch von abgestorbenen Hautschichten oder von Hautunreinheiten zu befreien. Dabei wird die oberste Hornschicht abgetragen; es kann zu Hautreizungen oder Rötungen kommen, doch darunter zeigt sich dann die neue frische Haut.

Viele von euch blickten in den letzten Wochen immer wieder hinauf zum Himmel, um die außergewöhnlichen astrologischen Konstellationen zu beobachten und zu deuten. Doch die Gestirne haben sehr viel weniger Einfluss auf euch Menschen, als ihr meint. Denn sie zeigen lediglich an, was auf der Erde energetisch vor sich geht.

Deshalb fokussiert euch bitte nicht zu sehr auf ‚gute‘ oder ’schlechte‘ Konstellationen, sondern achtet vielmehr darauf, was sie euch vermitteln wollen. Ihr seid keine Opfer irgendwelcher kosmischer Umstände, sondern sogar Mitschöpfer, die diese Energiewellen nutzen – oder gegen sie ankämpfen wollen. Die transformierenden Energien, die ihr so stark spürt, kommen nicht von den Planeten, sie kommen aus anderen, höheren Ebenen. Ihr habt sie doch selber ausgelöst oder ‚bestellt‘, als ihr einst dem geistigen Transformationsplan für den Planeten Erde und für euch Menschen zugestimmt habt.

Die zurückliegende Transformationswelle ist vorbei, nun geht es darum, eure – bildhaft gesprochen – frische Haut zu bewahren, sie zu pflegen und auf sie zu achten. Nutzt das Potenzial, das diese Welle euch mitgebracht hat, und integriert es so gut es geht in euer Leben. Kämpft nicht dagegen an, sondern seid bereit für die nächsten Schritte. Die Reise wird weitergehen, darum seid ihr hier. Es verabschiedet sich gerade sehr viel Altes, Belastendes – so wie die alte Hautschicht – auf eurem Planeten, auch wenn es für euch noch nicht zu sehen ist. Wir sind mit euch! Es ist uns eine große Ehre, in diesem Wandlungsprozess an eurer Seite zu sein. Seid gegrüßt!“

Botschaften

DURCH DIE NEBEL VON AVALON: EINE SPIRITUELLE REISE NACH GLASTONBURY

Über Jahrtausende hinweg war das heutige Glastonbury in Südengland als die Insel von Avalon bekannt, die auch „Apfelgarten“ oder Ynis Witrin, die „Glasinsel“, genannt wurde. Sie war nur durch einen schmalen Landstreifen im Osten mit dem Festland verbunden und von einem hohen, seltsam geformten Hügel dominiert. Gelegentlich war er das Einzige, das man von der Insel sehen konnte, wenn er über die dichten Nebel des Sumpfes hinausragte, die die Insel sehr oft umgaben. Und genau hier entstand im Laufe der Zeit eine Art „Anderswelt“. Ein Ort, in dem spirituelle Einweihungen von Männern und Frauen abgehalten wurden, an dem sich die physische mit der metaphysischen Welt verband.

Avalon – die Insel der Großen Göttin

Als das neolithische Volk dieser Region (Neolithikum ab 11 500 v. Chr.) für sich die Möglichkeit entdeckte, die Landschaft aus Erde und Stein umzugestalten, wurde es dazu inspiriert, die Insel von Avalon auf eine einzigartige Weise der Großen Göttin zu weihen. Die Menschen rodeten den hohen Vegetationshügel und begannen, ihn zu formen. Die neue Form, die sie für den Hügel gewählt hatten, ermöglichte ihnen, auf seinen Abhängen große Versammlungen abzuhalten. Noch heute existieren die sieben Terrassen am Tor – wie dieser Hügel genannt wird –, auf denen spirituell Auserwählte ihre Einweihungsriten zelebrierten.

Die Insel Avalon mit ihren leuchtenden Wassern, ihren heiligen Hainen, ihren heiligen Quellen und ihren alten Mysterien überlebte Tausende von Jahren und mit ihr eine Tradition, die für Normalsterbliche im Verborgenen blieb.

Eine bestimmte Zahl an Priestern, Priesterinnen bzw. Schamanen wohnte auf der Insel. Sie bewahrten die Geheimnisse der anderen Welten – sowohl der unterirdischen als auch der himmlischen.

Sie bewahrten auch die Geheimnisse der Großen Göttin und der Zwillingsgötter. Sie wussten um die Geheimnisse der astronomischen Zyklen und des Tierkreises, der Blutquelle (Chalice Well) und der Weißen Quelle (White Well), des Weltenbaums, der Spiralburg, des Schwertes, des Speers und des magischen Kessels der Wiedergeburt.

Nach alten Überlieferungen haben wahrscheinlich Druiden im Laufe der Eisenzeit (ab 800 v. Chr.) eine Schule für Eingeweihte gegründet, die viele Jahrhunderte überdauerte.

Als die ersten Christen nach England kamen, wie beispielsweise Joseph von Arimathäa und sein Neffe Jesus II., entdeckten sie die Insel von Avalon und so begann die ursprüngliche christliche Lehre mit der avalonischen zu verschmelzen. Damit trugen sie zur Entstehung der keltischen Kirche bei.

Avalon musste dem Christentum weichen

Doch im 6. Jahrhundert musste dieser Glaube vor der damals herrschenden Autorität des katholischen Rom kapitulieren und die Eremiten zogen sich allmählich „in die Nebel von Avalon zurück“. Mehr und mehr breiteten sich der christliche Glaube und damit die Angst vor einem strengen und strafenden Gott aus, neben dem kein Platz mehr für die Große Göttin oder die Anderswelt übrig blieb.

Jetzt, in unserer Zeit der großen Transformation, darf wieder das ans Tageslicht kommen, was über Jahrtausende hinweg in den dichten Nebeln der Verirrungen und Verwirrungen verborgen war. Wir leben in der Zeit einer immer stärker werdenden Transparenz und Transzendenz, in der die uns innewohnende, natürliche Spiritualität wieder einen wichtigen Platz in unserem Leben einnehmen darf.

Der Ruf der Großen Göttin ist nicht mehr zu überhören

Der Ruf von Avalon ist über so viele Länder und Kulturen hinweg ganz deutlich zu vernehmen und so folgen ihm jährlich zehntausende Menschen. Sie reisen – physisch oder meditativ – nach Glastonbury, ins heutige Avalon, um sich mit den alten Weisheiten und den Energien der Großen Göttin und mit Mutter Erde rückzuverbinden.

♥♥♥

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Avalon

Was es mit Maria Magdalenas „Dämonen“ auf sich hatte

Im Lukasevangelium steht geschrieben, dass es im Gefolge von Jesus auch einige Frauen gab, „… die er von bösen Geistern und von Krankheiten geheilt hatte: [wie z. B.] Maria Magdalena, aus der sieben Dämonen ausgefahren waren …“ (Luk 8,2). Das ist zumindest die offizielle Version der Amtskirche, die sich hartnäckig über all die Jahrhunderte bis herauf in die heutige Zeit als „Wahrheit“ gehalten hat.

Dazu sollte man wissen, dass die Gruppe der Essener, der auch Jesus angehört hatte, bestimmte Worte als Verschlüsselung verwendete, damit die Römer ihre Botschaften und Evangelien nicht verstehen konnten.

So verwendete man beispielsweise die Begriffe „die Blinden“ für  jene Menschen, die dem rechten Weg nicht folgten.

Das Wort „Leprakranke“ bezeichnete die Menschen, die nicht in eine höhere Gesellschaftsschicht hineingeboren oder von ihr sogar ausgeschlossen waren.

Die „Armen“ waren nicht jene Mitglieder der Gemeinschaft, die wirtschaftlich unterprivilegiert waren, sondern die höhere Rängen inne hatten, aber aufgrund religiöser Vorschriften dazu verpflichtet waren, ihre weltlichen Besitztümer aufzugeben.

Deshalb ist auch der Begriff „Dämonen“ nicht wörtlich zu verstehen. Der Name Maria (Mirjam) war zur Blütezeit von Qumram nicht einfach nur ein Name, sondern ein hoher Titel. Frauen, die diesen Namen trugen, hatten besondere geistliche Ämter innerhalb ihrer spirituellen Gemeinschaften inne. Sie waren beispielweise in der Heilkunst ausgebildet oder leiteten liturgische Zeremonien für Frauen.

Alle Marien waren an ein Zölibat gebunden und unterstanden der Autorität des Obersten Schriftgelehrten. Zu Maria Magdalenas Zeit war das Judas Iskariot, der als der  „siebente Dämonenpriester“ bezeichnet wurde.

Bevor Maria Magdalena heiratete, wurde sie zuvor vom Dämonenpriester vom Zölibat entbunden und daraus leitete sich der die Aussage ab, dass „aus ihr sieben Dämonen ausfuhren“. Erst danach durfte sie körperlichen Kontakt mit ihrem Ehemann haben, diese aber nur nach ganz genauen Vorschriften. Doch davon werde ich euch ein anderes Mal berichten.

Maria Magdalena