Es geht auch ohne Krisen und Katastrophen

„Ihr Menschen lebt in der Zeit der größten Veränderungen, die es auf dem Planeten Erde jemals gab. Wir sprechen dabei nicht von den umwälzenden Veränderungen seit 2020. Nein, die Rede ist von einem spirituellen weltumspannenden Veränderungsprozess, den einige von euch auch den Aufstiegs- oder Transformationsprozess nennen.

Dieser Abschnitt in eurer Entwicklungsgeschichte gibt euch die Chance, euer Bewusstsein auf eine höhere Ebene zu bringen. Nicht durch Lernen und mentales Training, sondern durch eine spirituelle Weiterentwicklung.

Wenn ihr euch in eurem persönlichen Umfeld umschaut und es aufmerksam beobachtet, dann werdet ihr feststellen, dass eine Weiterentwicklung auf der Persönlichkeitsebene alleine nicht ausreichend ist. Denn der Mensch besteht nicht nur aus einem physischen Körper, seinen Gefühlen, seinem Verstand und seiner Persönlichkeit, sondern er hat auch einen spirituellen ‚Kern‘. Diesen nimmt er in alle Inkarnationen mit und in jeder Inkarnation hat er die Chance, sich seiner innewohnenden Spiritualität bewusst zu werden und sie weiter zu entfalten und zum Strahlen zu bringen.

Oft bedarf euer Bewusstseinswandel jedoch erst eines maßgeblichen Weckrufs im Außen, so wie in der jetzigen herausfordernden Zeit, damit ihr euch auf den Weg zu euch selbst macht und beginnt, eure Spiritualität bewusst zu entwickeln. Denn in eurem Alltag ist für sie meist nicht sehr viel Platz, da ihr oft auf die materiellen Themen und Probleme fokussiert seid, die euch immer wieder herausfordern. Aber genau darum geht es uns!

Erkennt, dass ihr offensichtlich noch weitere starke Impulse im Außen benötigt, damit ihr euren Veränderungs- und Transformationsprozess in Bewegung setzt! Diese Impulse sind nicht immer sehr bequem, sie können mit Leid, Schmerz, Hoffnungslosigkeit oder Verzweiflung einhergehen. Ihr Menschen braucht in vielen Fällen einen gewissen Leidensdruck, damit ihr überhaupt etwas verändert.

Aber benötigt ihr ihn wirklich noch?

Oder begebt ihr euch freiwillig auf eine Reise des Umdenkens, der Veränderung und der Transformation?

Die Entscheidung liegt bei euch!

Wir, die Engelgruppe für Veränderung und Verwandlung, sind immer an eurer Seite und unterstützen euch gerne, wenn ihr uns darum bittet. Wir, das sind die Engelgruppe für Veränderung und Verwandlung, unser Symbol ist den meisten von euch wohl bekannt.

Seid gegrüßt!“

Botschaften

Wie sich HOCHSENSIBILITÄT auf der spirituellen Ebene zeigen kann

Bist du hochsensibel, hochsensitiv oder beides? Was ist denn überhaupt der Unterschied? Ist der „Entdeckerin“ der Hochsensibilität, Dr. Elaine Aron, ein Fehler unterlaufen, weil sie in ihren Büchern nur von Hochsensibilität und nicht auch von Hochsensitivät schreibt?

Im Englischen/Amerikanischen gibt es für beide Begriffe – also für Hochsensibilität und Hochsensitivität – es nur das eine Wort: „sensitivity“. Was aber ist der Unterschied?

Die 4 Ebenen der Hochsensibilität

Hochsensibilität kann sich auf verschiedenen Ebenen zeigen, und zwar auf der körperlichen, der mentalen der emotionalen und der spirituellen Ebene. Und Hochsensibilität auf der sprituellen Ebene bezeichnet man eben auch als Hochsensitivität.

Viele Menschen, die spirituell hochsensibel sind

  • sahen schon in der Kindheit Engel, Naturwesen, Verstorbene, Aura, Chakren etc.
  • haben Wahrträume
  • sind hellsichtig oder aurasichtig
  • stehen in engem Kontakt mit der spirituellen Ebene bzw.
  • bekommen Informationen und Botschaften aus der geistigen Welt,

um nur einige typische Eigenschaften zu nennen.

Viele von ihnen fühlen sich zeitlebens als „anders“, abnormal oder als Außenseiter der Gesellschaft. Klar, denn die überwiegende Zahl der Menschen ist weder hochsensibel noch hochsensitiv. Woher soll da Verständnis kommen?

Doch sobald Hochsensitive verstanden haben, mit welch ungewöhnlichen Gaben sie zur Welt gekommen sind, werden sie ihre Eigenschaften zu schätzen wissen. Denn ihr besonderen Sensoren können sehr hilfreich im Umgang mit anderen Menschen aber auch mit Tieren sein, beispielsweise in der Heilungsarbeit. Deshalb sind viele Hochsensitive auch in alternativen, ganzheitlichen oder spirituellen Berufen tätig.

Wo viel Licht ist, kann jedoch auch viel Schatten sein, deshalb sollten Hochsensitive besonders darauf achten, nicht abzuheben, den Bezug zur Realität nicht zu verlieren bzw. ihr Ego gut unter Beobachtung zu halten, damit es nicht in Richtung spirituellen Hochmut abdriftet.

Spirituelle Hilfsmittel für spirituell Hochsensible (Hochsensitive)

Hochsensible und Hochsensitive benötigen besonderen Schutz im Alltag, speziell dann, wenn sie energetisch mit anderen Menschen arbeiten. Deshalb eignen sich folgende Hilfsmittel ganz besonders für sie:

Bitte erinnere dich jedoch vor der Anwendung immer daran: Diese Hilfsmittel aus der geistigen Welt sind keine Arznei- oder Heilmittel im medizinischen Sinne und ersetzen weder Arzt noch Therapien noch Medikamente! Sie basieren auf dem multidimensionalen Schwingungsprinzip und wirken auf der feinstofflich-spirituellen Ebene des Menschen (und der Tiere und Pflanzen).

 

Hochsensibilität

GEHE KRAFTVOLL DURCH STÜRMISCHE ZEITEN. Wie wir mit Krisen umgehen

Normalerweise versuchen Menschen, die in eine schwierige Lebenssituation geraten sind, diese „Störung“ so schnell wie möglich zu beheben. Doch das ist nicht immer möglich, denn manche Situationen verändern oder verschwinden nicht von heute auf morgen, egal, wie sehr wir uns das auch wünschen. Und je mehr wir gegen Krisen ankämpfen, desto mehr Druck entsteht – und der kann sich noch zusätzlich in Form von Stress über uns entladen.

Es liegt auf der Hand, dass Menschen kritische Lebenssituationen unterschiedlich empfinden und durchlaufen. Diese Empfindung hängt auch von der Dynamik ab, die sich dabei entwickelt. Wie oft wird eine Krise wie ein Strudel empfunden, der uns erfasst und emotional, mental oder energetisch in die Tiefe zieht! Doch es gibt Möglichkeiten, aus diesem Sog auszusteigen, wie beispielsweise

  • zu akzeptieren, dass eine Krise ein vorübergehender Zustand ist und irgendwann wieder zu Ende geht
  • zu erkennen, dass die Akzeptanz einer Krise unumgänglich ist, denn Verdrängung macht sie nur noch schlimmer
  • daran zu arbeiten, sich innerlich und – oft auch im Außen – neu zu orientieren
  • über seine Gefühle und Ängste zu sprechen, anstatt den tapferen Helden zu spielen
  • sich zu erlauben, Hilfe, Kraft und Unterstützung zu suchen, sei es bei einem Therapeuten, einem Heilpraktiker, einem Freund, der Familie oder jemand anderem
  • sich für die geistige Welt zu öffnen und zu erkennen, dass wir Menschen niemals alleine sind. Wie viele Menschen finden durch eine Lebenskrise erstmals wieder den bewussten Kontakt zu Schutzengeln oder Engeln. Ich zählte vor mehr als 25 Jahren auch dazu!

Wichtig ist zu erkennen, dass jede Krise eine Aufgabe beinhaltet. Wenn wir die erkennen und mit voller Überzeugung anpacken, dann ist der erste große Schritt bereits gemeistert.

Resilienz

Wie sich HOCHSENSIBILITÄT auf der emotionalen Ebene zeigen kann

„Hochsensibel ist mehr als zart besaitet“. Diesem Buchtitel stimme ich vollkommen zu, denn Hochsensibilität hat weitaus mehr als nur mit Nahe-am-Wasser-gebaut-Sein zu tun. Und ich sage sogar: Wie schön, dass es emotional sehr sensible Menschen gibt! Die Menschheit braucht sie! Mehr denn je.

Die 4 Ebenen der Hochsensibilität

Hochsensibilität kann sich auf verschiedenen Ebenen zeigen, und zwar auf der körperlichen, der mentalen, der spirituellen und der emotionalen.

Viele Menschen, die emotional hochsensibel sind

  • wirken auf andere menschenscheu, unsicher oder schüchtern
  • ziehen sich gerne von anderen zurück und führen ein sehr zurückgezogenes Leben
  • kommen mit ihren eigenen Gefühlen schwer zurecht
  • spüren oder übernehmen belastende Gefühle anderer
  • haben Selbstwertprobleme
  • sind Individualisten und keine Teamplayer
  • haben zwar große Talente, drängen sich aber nicht ins Rampenlicht,

um nur einige typische Attribute zu nennen.

Gleichzeitig entwickeln sie ein hohes soziales Engagement, weil sie sich in andere hineinfühlen können um ihnen zu helfen. Deshalb sind besonders in Sozialberufen viele Hochsensible anzutreffen.

Auch Künstler müssen emotional hochsensibel sein, wenn sie die Schwingungen der Natur oder ihre Gefühlswelt bzw. die anderer Menschen einfangen und in Form von Literatur, Malerei, Tanz oder Bildhauerei zum Ausdruck bringen möchten.

Spirituelle Hilfsmittel für emotional Hochsensible

Nicht immer ist es einfach, also Hochsensibler durch das Leben zu gehen. Unter meinen spirituellen Hilfsmitteln gibt es einige, die sich für den emotionalen Bereich der Hochsensibilität sehr gut eignen, wie beispielsweise

Bitte erinnere dich jedoch vor der Anwendung immer daran: Diese Hilfsmittel aus der geistigen Welt sind keine Arznei- oder Heilmittel im medizinischen Sinne und ersetzen weder Arzt noch Therapien noch Medikamente! Sie basieren auf dem multidimensionalen Schwingungsprinzip und wirken auf der feinstofflich-spirituellen Ebene des Menschen (und der Tiere und Pflanzen).

 

Hochsensibilität

Warum zweifelt ihr noch?

„Vielleicht fühlt ihr euch manchmal mit eurer Spiritualität, mit eurer Liebe zu den Engeln und zu uns Aufgestiegenen Meistern alleingelassen und unverstanden?

Vielleicht hört ihr von anderen Menschen, dass spirituelle Botschaften nur Einbildungen seien, die weder wissenschaftlich haltbar sind noch jeglicher intellektueller Grundlage entbehren?

Vielleicht wundert ihr euch, warum so viele Menschen einfach keine spirituellen Gedanken zulassen können?

Ihr Menschen solltet einfach akzeptieren, dass die große Mehrheit eurer Zeitgenossen noch in ihrer engen Gedankenbox feststeckt und keinerlei Veranlassung dafür sieht, aus ihr auszusteigen. In vielen Fällen braucht es leider immer noch sehr tragische Schicksalsschläge oder andere ‚Unwetter‘ in ihrem Leben, damit sie mit der Suche nach einem Ausweg aus ihrer spirituellen Sackgasse beginnen.

Spätestens seit den Botschaften von KRYONgechannelt von Lee Carroll, wisst ihr Menschen, dass eure Spiritualität quasi angeboren und damit in euren  multidimensionalen DNA-Schichten zu Hause ist. Doch die DNA kann euch noch so oft spirituelle Impulse senden – wenn ihr dafür nicht bereit und offen seid, werdet ihr sie auch nicht wahrnehmen können.

Deshalb ist es wichtig, dass ihr euch mit eurer Spiritualität nicht alleine fühlt und euch auch nicht als gesellschaftliche Außenseiter betrachtet, sondern euch in ein Netzwerk von anderen Lichtarbeiten integriert. Dies kann ganz bewusst im Außen geschehen, indem ihr euch spirituellen Gruppen anschließt, an spirituellen Veranstaltungen teilnehmt und euch mit anderen über spirituelle Ansichten, Meinungen und Erfahrungen austauscht.

Spiritualität bewusst zu erleben kann aber auch auf einer anderen Ebene vonstattengehen, indem ihr euch beispielsweise mithilfe eurer Gedanken oder während des Meditierens in die Energie jener Menschen einklinkt, die ebenfalls für die Schwingungsanhebung und damit die Weiterentwicklung des spirituellen Bewusstseins auf Erden tätig sind, egal, ob sie euch persönlich bekannt sind oder nicht.

Es gibt viele Wege, Spiritualität bewusst zu leben und zu praktizieren, und es werden täglich mehr. Denn ihr Menschen seid in dieses Leben gekommen, um den großen Bewusstseinswandel einzuläuten und die Schwingungen des Planeten Erde anzuheben. Lasst euch dabei nicht verunsichern – ihr habt schon so viel bewirkt! Macht einfach weiter!

Ich bin die Aufgestiegene Meisterin Lady Nada, seid herzlich gegrüßt, ich bin mit euch!“

Botschaften

Maria Magdalena: „Ich bin nicht die, für die ihr mich so lange gehalten habt.“

Maria Magdalena ist in vieler Munde. Wie lange hat es doch gedauert, bis wir begriffen haben, wer sie war und welche Rolle sie spielte! Auch wenn manchmal sehr viel Fantasie mit im Spiel ist, wenn aus heutiger Sicht über sie geschrieben wird, geht es den meisten nur um das Eine: Um die Rehabilitierung ihrer Person und Persönlichkeit, die über Jahrtausende hinweg – absichtlich oder unabsichtlich – völlig falsch dargestellt und überliefert wurde.

Maria Magdalena steht eng im Zusammenhang mit einem neuen Verständnis von Spiritualität und dem Mut, sie im Alltag auch zu leben. Ihre Aufgabe als Aufgestiegene Meisterin ist es auch, die Menschen nach den Zeitepochen des Matriarchats und des Patriarchats wieder in eine neue Zeit der gleichberechtigten Partnerschaften hineinzuführen und zu begleiten. Hier ist eine Botschaft von ihr:

„Seid gegrüßt, ich bin Maria Magdalena. Ich bin nicht die, für die mich viele von euch halten. Was die Geschichtsschreibung aus mir gemacht hat, das hat mit mir überhaupt nichts zu tun. Nun endlich ist die Zeit angebrochen, da ihr meine Botschaften direkt von mir empfangen könnt. Ihr könnt über euer Herz direkt mit mir Kontakt aufnehmen und spürt, wer ich in Wahrheit war und bin. Ich bin eine von euch, eine Schwester und Freundin zugleich, der das Wohl der Menschen sehr am Herzen liegt. Meine Aufgabe ist es, euch in Partnerschaften zu begleiten, euch im Frausein zu stärken und euch die Angst vor Spiritualität zu nehmen. Lange genug wurden wir verfolgt, lange genug hat man mit unserem Wissen Machtmissbrauch und Manipulation betrieben. Doch das ist endgültig vorbei. Die Zeit ist gekommen, da die Wahrheit ans Tageslicht kommt und gelebt werden darf. Ich bin eine von euch!“  

Die entsprechende Symbolkarte bzw. weitere Informationen findest du in meinem Kartenset „Die Symbole von Maria Magdalena und ihren Weggefährten“.

 

Botschaften

Warum Maria Magdalena Jesus die Füße salbte

Weißt du eigentlich, was es mit dem angeblich zölibatären Leben von Maria Magdalena auf sich hat? Nun, dazu muss man wissen, dass es sich bei Maria Magdalena und Jesus (ebenso wie bei Maria und Joseph) um eine „königliche“ dynastische Verbindung handelte. Jesus stammte aus der Linie König Davids ab, Maria Magdalenas Vater war der Jairus-Priester Syrus. Die Eheleute unterlagen strengen dynastischen Regeln, die von den üblichen jüdischen Ehegesetzen drastisch abwichen. Die Vorschriften für eine dynastische Ehe waren genau definiert, sie diktierten einen zölibatären Lebensstil und die Zeitspannen, in denen die Zeugung von Kindern erlaubt war, waren genau geregelt.

Verlobung – erste Hochzeit – zweite Hochzeit

So erfolgte zuerst eine Art Verlobung, die eigentlich eine vertragliche Eheschließung war. Drei Monate nach der „Verlobung“ wurde ganz formell und mit einer Salbungszeremonie (erinnern wir uns an die Szene, in der Maria Magdalena Jesus mit dem Nardenöl salbte!) eine „Erste Hochzeit“ abgehalten, woraufhin im darauffolgenden September die Ehe begann. Danach war eine körperliche Beziehung erlaubt, jedoch nur in der ersten Dezemberhälfte. Kam es dabei zu keiner Schwangerschaft, mussten beide wieder zölibatär leben, und zwar bis zum nächsten Dezember.

Wurde die Frau jedoch schwanger, kam es zu einer „Zweiten Hochzeit“ und die Heirat wurde rechtsgültig. Der rechtlich anerkannte Ehestatus wurde niemals vor der Schwangerschaft einer Frau gewährt, denn dadurch hatte der dynastische Ehemann eine legale Scheidungsmöglichkeit, falls seine Vermählte unfruchtbar sein sollte. Die „Zweite Hochzeit“ fand deshalb – aus Angst vor einer Fehlgeburt – nie vor dem dritten Schwangerschaftsmonat statt.

Warum die Jungfrau Maria ein Kind empfangen konnte

Diese Ehegesetze erklären somit, warum Maria – für die diese Gesetze ebenfalls galten – als „Jungfrau“ ein Kind empfangen hatte. Denn Frauen, wurden erst nach der „Zweiten Hochzeit“ zu Ehefrauen, vorher galten sie noch als „Jungfrauen“, also als junge Frauen, wenn man das Wort almah richtig übersetzt.

Maria Magdalena

Warum Maria Magdalena von ihrem Platz an Jesus’ Seite verdrängt wurde

Auf meinen spirituellen Reisen durch Südfrankreich wurde mir immer wieder deutlich vor Augen geführt, wie sehr Maria Magdalena diese Region geprägt hat und immer noch prägt.

Bis ins 12./13. Jahrhundert nahm sie im Glauben der Menschen im Languedoc und in der Provence den unangefochtenen Platz an der Seite von Jesus ein und war auch als dessen Nachfolgerin unbestritten.

Die Verdrängung Maria Magdalenas mitsamt ihrer Lehre, die sie direkt von Jesus übermittelt bekam, ist heute den wenigsten von uns bewusst. Sie war ja nicht nur seine Ehefrau, sondern auch die erste Apostelin, die – anstatt Petrus – seine Nachfolgerin hätte werden sollen.

Maria Magdalena verbreitete Jesus‘ Lehre in Südfrankreich

Jesus übertrug es Maria Magdalena, sein Wort im heutigen Südwesteuropa zu verbreiten. Sie erfüllte ihren Auftrag mit unendlicher Geduld und Liebe, unterstützt von zahlreichen Freunden und Familienmitgliedern, die sie nach Südfrankreich begleiteten. Ein Teil der Gruppe unter Joseph von Arimathäa zog später weiter nach England um dort zu wirken.

Der damaligen Amtskirche in Rom war das seinerzeit schon ein Dorn im Auge. Denn Jesus’ Lehren hatten zum Inhalt, dass jeder Mensch seinen eigenen spirituellen Weg suchen und gehen soll und Gott in sich selber finden wird (wie im Maria Magdalena Evangelium aus dem 5. Jahrhundert nachzulesen ist, dessen Inhalt allerdings von der Kirche in Frage gestellt wird).

Die Anhängerschaft Maria Magdalenas und ihrer Wegbegleiter war schon zu ihren Lebzeiten sehr groß und aus ihren Lehren entwickelte sich die damalige Religion in Frankreich (und aufgrund von Joseph v. Arimathäa zur selben Zeit auch in England).

Die angestammte Rolle Maria Magdalenas missfiel der Amtskirche

Dass Maria Magdalena als Ehefrau und gleichwertige Partnerin von Jesus anerkannt wurde, missfiel der Amtskirche bis heute. Damals beschlossen die kirchlichen Würdenträger im 12. und 13. Jahrhundert, das Wissen um Maria Magdalenas Rolle sowie ihre Lehren auf unerbittliche Art und Weise auszulöschen. Die Kreuzzüge gegen die Katharer, die im weitesten Sinne auf Maria Magdalenas Lehren abzielten, haben grausame Geschichte geschrieben.

Um Maria Magdalena zu verdrängen, platzierte die damalige Amtskirche Mutter Maria ganz bewusst an die Stelle von Maria Magdalena. Nicht die Ehefrau und Weggefährtin von Jesus sollte Aufmerksamkeit bekommen, sondern seine Mutter.

Das Wissen um Maria Magdalena begann zu verblassen

So verblasste das Wissen von und über Maria Magdalena über die Jahrhunderte hinweg immer mehr. Jetzt, in der Zeit der großen Transformation, kommt allmählich endlich die Wahrheit wieder ans Tageslicht. Immer mehr Menschen spüren die Energie von Maria Magdalena und lassen sich nicht mehr von kirchlichen Autoritäten vorschreiben, was sie glauben sollen oder nicht.

Wir brauchen sie beide, Maria und Maria Magdalena, denn beide Aufgestiegenen Meisterinnen stellen uns ihre liebevollen Energien für die Bewältigung der Herausforderungen in der heutigen Zeit besonders intensiv zur Verfügung:

Eine mütterliche und eine weibliche,

eine beschützende und eine ermutigende,

eine beruhigende und eine unangepasste.

Die beiden Meisterinnen würden niemals miteinander in Konkurrenz treten. Wir Menschen waren es, die ihnen ihre jeweilige Stelle in der Geschichte zugewiesen haben. Doch nun ist die Zeit gekommen, um zu überdenken, ob diese zugewiesenen Plätze noch immer angemessen sind – oder ob wir die beiden Marien mit neuen Augen betrachten sollten und dürfen.

Die Zeit ist gekommen! Ihre Zeit ist gekommen! Und unsere Zeit ebenso!

 

(Das Foto habe ich in der Abteil Holy Cross in Irland aufgenommen)

 

Maria Magdalena

GEHE KRAFTVOLL DURCH STÜRMISCHE ZEITEN. Krisensituationen nutzen

Das Wort Krise ist in unserem Sprachschatz negativ geprägt und niemand wird sich freiwillig und mit Begeisterung in Krisen stürzen. Sie beinhalten jedoch die große Chance, etwas in unserem Leben zu verbessern oder zumindest zu verändern:

Wenn wir akzeptieren können, dass eine Krise…

  • … unsere bisherigen Glaubenssätze, Erfahrungen, Werte und Ziele auf den Kopf stellen kann
  • … unsere bewährten Strategien für Krisen- oder Problembewältigungen neu überdacht werden müssen
  • … uns vorübergehend den Boden unter den Füßen wegziehen kann, bevor wir uns neu verankern oder unsere Segel wieder setzen,

dann haben wir die Chance, dass

  • sich uns neue Möglichkeiten und Horizonte eröffnen
  • wir eine neue Basis für unser Leben entwickeln können
  • wir stärker, selbstbewusster, selbstbestimmter oder sogar gelassener werden und
  • neue Seiten in uns entdecken, von denen wir bisher noch nicht einmal etwas geahnt haben.

Mit Krisen ist es ähnlich wie mit Münzen: Sie haben immer zwei Seiten und sind dennoch eins. Einerseits empfinden wir sie als große Bedrohung und andererseits beinhalten sie eine riesige Chance. Auch wenn sie uns viel Kraft und Anstrengung kosten: Konzentrieren wir uns doch immer wieder auf die positiven und gewinnbringenden Seiten der Medaille!

Resilienz

GEHE KRAFTVOLL DURCH STÜRMISCHE ZEITEN. Den Blick neu ausrichten

Wer eine Krise durchlebt, der fühlt sich geschwächt, überfordert, verängstigt oder panisch. Doch wir sollten unseren Fokus nicht nur auf die Ereignisse ausrichten, die sie ausgelöst haben, sondern ganz besonders darauf, wie wir nun damit umgehen werden.

Experten haben festgestellt, dass es einerseits entscheidend ist, wie Menschen Ereignisse in Krisensituationen sehen und beurteilen – und andererseits, wie maßgeblich es ist, die eigenen Fähigkeiten positiv einzuschätzen, um mit der neuen Situation zurecht zu kommen.

Dabei spielt es eine wesentliche Rolle, welche Grundhaltung Menschen in ihrem Leben einnehmen. Positiv ausgerichtete Menschen tun sich da naturgemäß leichter als Pessimisten. Wer darüber hinaus ein gesundes Selbstbewusstsein hat, wird sich nicht so leicht als Opfer seiner Umstände fühlen, sondern er sieht sich als jemand, der immer einen (wenn vielleicht auch nur kleinen) Handlungsspielraum innerhalb seiner schwierigen Situation hat, den er konstruktiv nutzt.

Herausfordernde Lebensumstände lösen nicht zwangsläufig eine Krise aus, aber sie stellen bisher Selbstverständliches in Frage und zwingen uns, ungeplante Veränderungen zu akzeptieren und die neuen Gegebenheiten anzunehmen, wie sie im Augenblick sind. Wenn es uns gelingt, Krisen unter einem neuen Aspekt zu betrachten, verlieren sie an Schrecken und führen uns an unser bisher nicht genutztes Potenzial heran. Ergreifen wir also die Chancen, die unser Leben trotz aller Herausforderungen immer wieder für uns bereithält!

Resilienz