Porträt einer Frau mit Spiegelung in einer anderen Dimension

WAS ES MIT DER DRITTEN DIMENSION AUF SICH HAT

Spätestens dann, wenn deine Klienten oder Patienten über 3D oder die dritte Dimension reden, solltest du wissen, worum es geht. Ich erhebe – wie immer – keinen Anspruch darauf, dass meine spirituellen Erklärungsmodelle zu 100 % der Realität entsprechen. Jedoch versuche ich Spirituelles so gut wie möglich bildhaft zu erklären.

Begonnen hat es im Jahr 1987 mit der Harmonischen Konvergenz. Damals hatte die Menschheit – auf der kollektiven Seelenebene – beschlossen, sich von unserer niedrigen 3. Dimension wieder hinauf in höhere Dimensionen zu entwickeln. In der Literatur findet man dazu verschiedene Zeitangaben: Die einen sprechen von einem Zeitrahmen von 2012 bis 2032, in dem die Schwingungsfrequenz auf der Erde drastisch ansteigen wird, andere wiederum fassen den Zeitrahmen weiter, nämlich von 1987 bis 2037.

Karma

Bis zum Jahr 2012 herrschte auf der Erde die Schwingungsfrequenz der so genannten dritten Dimension (3D). Die Dichte von 3D ermöglicht es, altes, tiefsitzendes Karma noch einmal zu durchleben, zu verarbeiten und dann loszulassen. In vielen Fällen ist dieser Prozess mit Schmerz, Leid oder Schicksalsschlägen verbunden. Er wirkt wie ein intensiver Wachrüttler, doch viele Menschen machen gerade aufgrund dieser  schwierigen 3D-Erfahrungen ihre ersten spirituellen Schritte. Damit verändert sich ihr Bewusstsein und damit auch ihre Schwingungsfrequenz.

Die dritte Dimension wird als die physische Realität bezeichnet, die wir für unsere zahllosen Inkarnationen als Schauplatz gewählt haben, um Karma und die damit zusammenhängenden Lektionen zu erfahren.

Einschränkende Glaubensmuster

Es gibt viele Beispiele, die die dritte Dimension gut darstellen. Denken wir nur an die einschränkende Überzeugung, dass nur das existiert, was man sehen, anfassen, messen, verstehen oder wissenschaftlich nachweisen kann. Wie viele Menschen klammern sich an rein wissenschaftliche Denkmodelle und lehnen kategorisch alles ab, was darüber hinausgeht, wie z. B. Energetik oder Spiritualität. Ein klassisches Beispiel für ein 3D-Bewusstsein.

Vergleichen, Bewerten und Manipulieren

Bereits in der Schule wurden unsere Leistungen mit denen anderer verglichen und darüber hinaus bewertet. Von dieser Bewertung hing Erfolg oder Misserfolg, Ansehen oder Schmach zusammen. Eine Bewertung ist an sich nichts Schlechtes, doch sie schließt alles andere aus, was dem willkürlich festgesetzten Maßstab nicht entspricht.

Werte oder Fähigkeiten, die nicht in dieses Schema passen, werden einfach ignoriert oder nicht wertgeschätzt. Dasselbe Prinzip setzt sich in der Gesellschaft und in der Wirtschaft fort. Wer nicht „erfolgreich“ ist, wird ausgegrenzt.

Auch eine Manipulation basiert auf einem typischen 3D-Bewusstsein. Sie zeigt sich offen oder versteckt, setzt unter Druck und erzwingt in manchen Fällen sogar Entscheidungen, die ohne ein manipulatives Verhalten niemals freiwillig getroffen worden wären. Die nahe Vergangenheit zeigte uns, dass sie oft destruktiv oder menschenentwürdigend praktiziert wird.

Ego, Macht und Kontrolle 

Die Aufzählung typischer 3D-Verhaltensmuster lässt sich weiter fortsetzen. Das menschliche Ego kann man positiv und konstruktiv – aber auch negativ und destruktiv ausleben. Genauso ist es mit der Macht. Sie kann positiv oder negativ gelebt werden, je nachdem, auf welcher Bewusstseinsebene sich der Machtausübende befindet. Dasselbe gilt auch für Kontrolle.

Es gibt viele Menschen, die sich niemals von der dritten in die vierte Bewusstseinsdimension entwickeln werden. Was das für ihr Leben bedeutet, wenn die Schwingung auf dem Planeten Erde weiter ansteigt und es noch weiter hinauf in die fünfte Dimension geht, ist ungewiss. In spirituellen Kreisen gibt es verschiedene Spekulationen darüber, wie sich das auswirken könnte, die Realität werden wir in den nächsten Jahren erleben.

Für den Aufstieg in die nächsten Dimensionen gibt es keinen allgemein gültigen Fahrplan. Jeder Mensch geht diesen Weg auf seine eigene Art und Weise und in seinem Tempo – oder er bleibt einfach stehen.

Als Aufstiegshilfen oder „spirituelle Wanderschuhe“ stellt uns die geistige Welt seit 1998 spirituelle Werkzeuge zur Verfügung, die ich channeln und in die physische Welt bringen darf. Sie enthalten nicht nur Schwingungen für den Aufstieg in die 4. und 5. Dimension, sondern ihre Energien kommen aus der 7., 8. und 9. Dimensionsebene. Es liegt an uns, ob wir diese Hilfen annehmen wollen oder nicht.

Gesundheitsberufe
Portrait einer freien, ruhigen Frau draußen auf dem Weg in die neue Zeit

WAS DU ÜBER DIE „NEUE ZEIT“ WISSEN SOLLTEST

Dieser Beitrag fällt um einiges länger aus als sonst, denn er beinhaltet vieles an Basiswissen, das für dein Verständnis für die Neue Zeit, an deren Beginn wir uns gerade befinden, sehr wichtig ist. Wie oft hast du schon die Begriffe „Kinder der Neuen Zeit“, „Frauen der Neuen Zeit“ oder „Ärzte der Neuen Zeit“ gehört und nicht genau gewusst, was du dir darunter vorstellen kannst. Mein Artikel hat nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, er versucht jedoch, die Neue Zeit aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten.

Es tritt immer deutlicher zutage, dass die Menschheit einen gewaltigen Veränderungsprozess durchläuft. Egal ob in der Politik, in der Wirtschaft, in der Ökologie, in der Gesellschaft, im Gesundheitswesen, im Bildungssystem oder im Leben jedes Einzelnen: Kein Stein bleibt zurzeit auf dem anderen. Dieser Veränderungsprozess, der von Jahr zu Jahr mit scheinbar immer größer werdender Geschwindigkeit unser aller Leben prägt, wird von manchen Menschen gefürchtet und von anderen willkommen geheißen.

Für diese tiefgreifende Veränderung gibt es unterschiedliche Betrachtungsweisen. So gibt es dafür wissenschaftliche, soziologische, historische, spirituelle oder esoterische Erklärungen. Die Kernaussage bleibt jedoch immer dieselbe.

Sonneneruptionen erzeugen eine Frequenzanhebung

Astrophysiker haben erforscht, dass nach Sonneneruptionen ungeheure Mengen von Gasen ins All geschleudert werden. Diese „koronaren Massenauswürfe“ schleudern die Gase, auch Plasma genannt, mit einer Geschwindigkeit von mehreren Millionen Stundenkilometern in den Weltraum. Das Besondere an diesem Plasma ist, dass es elektrisch aufgeladen ist.

Sobald diese aufgeladenen Teilchen auf die Erdatmosphäre treffen, entstehen magnetische Stürme und Polarlichter. Sie verändern das elektromagnetische Feld der Erde und beeinflussen somit alle Lebewesen nachhaltig. Sogar in der Zellstruktur lässt sich diese Veränderung wissenschaftlich nachweisen, wie beispielsweise der Wissenschafter Dr. Dieter Broers herausgefunden hat. Auch der Temperaturanstieg auf unserem Planeten Erde sowie auf Mond und Mars könnte kosmischen Ursprungs sein, wie einige Wissenschafter vermuten.

Aus medizinischer Sicht betrachtet lösen die seit einigen Jahren immer stärker werdenden Sonneneruptionen weitreichende Veränderungen auch im menschlichen Gehirn aus. So belegen beispielsweise Studien, dass es eine Wechselwirkung zwischen geomagnetischen Aktivitäten und Gedächtnisleistungen bzw. Konzentrationsstörungen gibt. Es wird von Wissenschaftlern sogar angenommen, dass es zu einer völligen Neustrukturierung des Menschen kommen könnte. Einige Experten haben für die kommenden Jahre besonders heftige Sonneneruptionen – in einer bisher noch nie dagewesenen Stärke – vorausberechnet.

Spannen wir nun einen Bogen von der Physik zur alten Maya-Kultur, die von einem Zusammenwirken zwischen Bewusstseinsepochen und kosmischen Konstellationen ausging. Die Mayas, jene Hochkultur, die die Sonne als „die Verbindung des Menschen zum Herzen des Universums“ betrachtete, war davon überzeugt, dass der Kosmos „Absichten“ habe und dass die Sonne als Zentrum des Universums sämtliche Abläufe der für Menschen sichtbaren Welt stark beeinflussen würde.

Der Transformationsprozess aus soziologischer Sicht

Die Veränderungen, die unsere Zeit mit sich bringt, sind bereits so offensichtlich geworden, dass sie auch von anderen Sparten der Wissenschaft, beispielsweise der Medizin oder der Philosophie, wahrgenommen werden. So verknüpft u. a. Barbara Marx Hubbard in ihren Büchern wissenschaftliches Denken mit spirituellen Erkenntnissen.[1]

Sie schreibt, dass wir die erste und einzige Generation der menschlichen Geschichte seien, die miterlebt, dass etwas Neues, noch nie Dagewesenes, entstünde. Gemeinsam mit uns dürfen viele Seelen, die in diesen Jahren und Jahrzehnten inkarnieren, bei der „Geburt des Universellen Menschen“ dabei sein. Es seien jene erwachten Seelen – auch Meisterseelen genannt – die einen großen Teil ihres langen Entwicklungsprozesses bereits hinter sich gebracht haben und ihrer Vollendung entgegengehen.

Der Universelle Mensch ist durch sein Herz mit der Gesamtheit des Lebens verbunden. Er fühlt sich dazu berufen, seine Fähigkeiten zur positiven Entwicklung der Menschheit und der Welt einzusetzen, wobei er gleichzeitig seinen eigenen, individuellen Weg beschreitet, um am großen Veränderungs- und Schöpfungsprozess teilzunehmen. Er hat erkannt, dass die Lebensbedingungen der Erde an einen Punkt angelangt sind, wo die Menschheit mittels ihres Intellekts und ihrer technischen Entwicklungen entweder alles zerstören oder sich und die Welt in eine unermesslich positive Zukunft hineintransformieren kann. Diesen Prozess nennt man auch den Prozess der Co-Kreation, der Mit-Schöpfung oder einfach: Transformationsprozess.

So gefährlich oder leidvoll sich unsere derzeitige Weltsituation darstellt, so schrecklich die ökologischen, sozialen und persönlichen Zusammenbrüche auch sein mögen, dürfen wir dabei aber eines nicht übersehen: Sie stellen die „evolutionäre Triebfeder“ dar, die uns zwingt, die Schwelle zur neuen Universellen Menschheit zu überschreiten. Krisen sind notwendig, um Menschen begreifbar zu machen, dass sie ihr Bewusstsein und ihre Fähigkeiten weiterentwickeln müssen, um überhaupt auf diesem Planeten zu überleben. Die wichtigste Grundlage dafür ist aber, dass sich nicht nur einzelne spirituelle Menschen, sondern eine gesamte spirituelle Menschheit entwickeln muss, um gemeinsam eine kulturelle, soziale und technologische Zivilisation zu erschaffen, die alles derzeit Vorhandene weit übertrifft.

Verbesserte Lebensbedingungen auf unserem Planeten erfordern einen umfassenden Wandel in allen Bereichen unseres Lebens. Um dies zu schaffen, muss unser einzigartiger „Genius-Code“ aktiviert werden, der bisher ungenutzt tief in unserem Körper-Geist-Seele-System und in unserer feinstofflichen DNA abgespeichert ruht. Dieser Genius-Code, der derzeit aktiviert wird, enthält gleichzeitig das notwendige kreative Potenzial für unsere Entwicklungsschritte von der „Menschenpersönlichkeit“ zur „Meisterpersönlichkeit“. Unsere Probleme sind mit Geburtswehen vergleichbar, und ohne diese schmerzhaften Übergänge und Zusammenbrüche auf allen Ebenen der Existenz würden wir vielleicht weiter vor uns hindämmern, ohne etwas zu verändern.

Dieser Übergang ist noch lange nicht abgeschlossen, doch sind erste Anzeichen eines Umdenkens bereits zu bemerken. Es vernetzen sich immer mehr kleine Gruppen zur Förderung unseres menschlichen und spirituellen Potenzials und es verbreitet sich eine Vielzahl spiritueller, esoterischer Bücher. Auch gab es nie zuvor so zahlreiche Veranstaltungen, Aus- und Weiterbildungen in diesen Bereichen.

Wie bei der Geburt eines Kindes ist auch der Ausgang unserer Entwicklung nicht vorhersehbar. Bei der derzeit stattfindenden „planetarischen Geburt“ können wir uns selbst weiterentwickeln und „entbinden“ und so zum Meister werden. Dazu müssen wir unsere Selbstbezogenheit verlassen, in die umfassende, spirituelle Phase unserer menschlichen Existenz eintreten und uns zu einer veränderten Spezies entwickeln, die Eric Chaisson als „Unsterblichkeit der Spezies, kosmisches Bewusstsein und universelles Leben“[2] bezeichnet.

Wir haben zum Teil schon große spirituelle Fähigkeiten entwickelt, doch fehlt es uns im Umgang mit diesen Fähigkeiten noch viel an göttlicher Weisheit. Der kritische Punkt ist längst erreicht, an dem wir uns zwischen einer bewussten Evolution oder einer Vernichtung durch den Missbrauch unserer Kräfte entscheiden müssen. In diesem Zusammenhang sollten wir uns daran erinnern, dass auch die atlantische Hochkultur vor ihrem Untergang an diesem Wendepunkt gestanden ist.

Der Transformationsprozess aus mythologischer Sicht

Sowohl das griechisch-hellenistische als auch das buddhistisch-mythologische Weltbild beschreiben vier Zeitalter. Nämlich das Goldene, Silberne, Bronzene/Kupferne und das Eiserne.

Wir befinden uns am Ende des „Eisernen Zeitalters“, in dem die Menschen von Neid, Hass, Gier und Verwirrung geprägt sind. Dieses Zeitalter wird auch als eine Epoche beschrieben, in der in stärkerem Maße Kriege geführt werden. Menschliches Leid und Elend sind stärker verbreitet als in den vorangegangenen Zeitaltern. Das Eiserne Zeitalter wird auch als „Zeitalter des Niedergangs“ bezeichnet. In einem solchen Zeitalter haben nur noch wenige Menschen die Fähigkeit, ihre geistige Entwicklung voranzutreiben und es bedarf sehr kraftvoller Methoden, um den Geist zur vollen Erleuchtung zu führen. In den nachfolgenden Zeitaltern werden die Menschen wieder leichter Zugang zur Spiritualität finden und sind nicht mehr so stark von ihren Emotionen wie Neid, Hass und Gier beeinflusst.

Wir stehen heute bereits am Übergang zum „Bronzenen Zeitalter“, bewegen uns ganz langsam in Richtung „Silbernes Zeitalter“, um schließlich ins „Goldenes Zeitalter“, laut buddhistisch-mythologischem Verständnis, in ca. 6 000 Jahren (!) einzutreten. Auch wenn der Weg bis dahin noch ein sehr langer ist, ist die Talsohle bereits durchschritten.

Obwohl das indisch-hinduistische Weltbild[3] eine etwas andere Zeitrechnung hat, ist auch hier zu erkennen, dass wir uns in eine positivere Epoche hineinbewegen. Nach indisch-hinduistischem Verständnis dauert ein Welt- oder Zeitalter inklusive zweier Übergangszeiten von je ca. 100 Jahren insgesamt ca. 24 000 Jahre und setzt sich aus 4 Zeitaltern (Yugas) zusammen.

Nach diesem Weltbild entwickelt sich die Menschheit aus dem „schlechtesten“ Weltalter, dem Kali-Yuga heraus. Der Tiefpunkt des Kali-Yuga, jenem dunklen Zeitalter, das wir angeblich noch immer nicht ganz durchschritten haben, ist um das Jahr 498 n. Chr. anzunehmen.

Der Energiekalender der Mayas und Azteken

Jorge Alberto Báez Guerrero, ein mexikanischer Forscher, entdeckte vor einigen Jahren, dass die Mayas und Azteken (neben anderen alten Völkern) in ihren Astrologie-Observatorien eine Methode entwickelt hatten, mit deren Hilfe es möglich war, die energetischen Phasen, die die Erde durchlaufen hatte und in Zukunft durchlaufen wird, zu verfolgen und vorauszusagen. Diese alten „Energiekalender“ demonstrieren ganz klar, dass wir zurzeit auf eine große Veränderung zusteuern, in der wir auf dem Planeten Erde ein altes Energiebewusstsein hinter uns lassen und ein neues Kapitel aufschlagen werden. Mayas und Azteken hatten schon lange vor unserer Zeit errechnet, dass eine neue, sehr hohe Energie auf die Erde kommen würde und dass sich die Menschheit „auf dem Weg in die Energie einer neuen Sonne“ befinde.

Jorge Alberto Báez Guerrero konnte bei seinen Forschungsarbeiten auch einen Zusammenhang zwischen der Veränderung der Erdenergie und der menschlichen DNS entdecken. Er brachte die verschiedenen Polaritäten mit Aminosäuren in der DNS-Kette in Verbindung und erkannte, dass die Menschheit derzeit die aktive Polarität zusammen mit dem alten Bewusstsein hinter sich lässt. An ihre Stelle träte die passive Polarität. Diese würde angesichts der magnetischen Veränderungen, die wir gerade durchlaufen, aktiviert. Er entdeckte einen Mechanismus innerhalb unserer feinstofflich-spirituellen DNS, der in unseren Molekülen Licht erzeugt und damit unser menschliches energetisches Feld verstärkt.

Das Wassermann-Zeitalter

Esoterische Kreise bezeichnen den Transformationsprozess als „Wassermann-Zeitalter“, als „The Age of Aquarius“, der sich aus der Astrologie ableiten lässt. Dieses uralte Wissen wird in unseren Breiten meist aus Unkenntnis mit Geringschätzung abgetan und somit in Frage gestellt.

Astrologie ist eine „heilige Lehre“, eine Geisteswissenschaft, die seit Jahrtausenden existiert. Sie war in früheren Kulturen die Psychologie der damaligen Bevölkerung. Bereits die Völker des Zweistromlandes, die Inkas, Chinesen und Ägypter, brachten die Astrologie zur Blüte.

Für alle, die sich mit Astrologie im Allgemeinen bzw. mit psychologischer und/oder spiritueller Astrologie näher auseinandersetzen möchten, gibt es eine Vielzahl an Büchern und eine Reihe wirklich guter und seriöser Astrologen.

Doch nun zurück zum Wassermann-Zeitalter. Woher kommt dieser Begriff?

Die Erde dreht sich um die eigene Achse und beschert uns Tag und Nacht. Der Mond bewegt sich um die Erde und daraus leiten wir die Teilung des Jahres in zwölf Monate ab. Die Erde umläuft die Sonne innerhalb von ca. 365 Tagen und so unterteilen wir unsere Zeit in Jahre.

Aber auch die Sonne steht nicht still: Sie bewegt sich innerhalb von etwa 25.920 Erdenjahren mitsamt ihren Planeten – unserem Sonnensystem – um den Fixsternhimmel. Diesen Zeitabschnitt bezeichnet man als siderisches (fixsternbezogenes), platonisches oder kosmisches Jahr.

Das kosmische Jahr wird wiederum in zwölf Abschnitte unterteilt und mit den Namen der zwölf Tierkreiszeichen versehen. Diese Abschnitte werden Weltenmonate genannt und dauern ca. 2 160 Erdenjahre. Seit einigen Jahrzehnten befinden wir uns in der Übergangsphase vom Fische- zum Wassermann-Zeitalter. Astronomisch betrachtet, begann das neue Zeitalter am 21.12.2012. Veränderungen, die mit diesem Übergang einhergehen, werden noch Jahre und Jahrzehnte spürbar sein.

Zur besseren Orientierung ein einfacher Überblick:

Wassermann-Zeitalter ca. 2 000 n. Chr. – ca. 4 000 n. Chr.

Fische-Zeitalter ca. Christi Geburt – ca. 2 000 n. Chr.

Widder-Zeitalter ca. 2 000 v. Chr. – ca. Christi Geburt

Stier-Zeitalter ca. 4 000 v. Chr. – ca. 2 000 v. Chr. usw.

Was bedeutet das nun für die Menschheit? Die Schwingungen der alten Zeit nehmen mehr und mehr ab, alte Ordnungen und Werte werden abgelöst. „Das war doch schon immer so“, könnte man meinen. Natürlich lösten viele Epochen der Zeitgeschichte einander ab. Doch die aktuelle Ablösung ist etwas völlig anderes.

Die Menschheit wird durch stark erhöhte Strahlungen aus dem Kosmos „belebt“, von ihr energetisch durchdrungen und mit neuen Energien „angereichert“. Die Medialität der Menschen wird dadurch drastisch ansteigen und Hellsehen, Hellfühlen, Telepathie, Astralreisen, Lichtnahrung etc. werden in nicht allzu ferner Zeit in unserem Leben völlig normal sein.

Die Menschheit durchläuft und erlebt einen gewaltigen Transformations- und Umwandlungsprozess, um diese neuen Energien überhaupt aushalten zu können.

Veränderte kosmische Strahlungen und Schwingungen bewirken auf unserem Planeten immer höher schwingende energetische Strömungen, die sich direkt auf die geistig-spirituelle Entwicklung der Menschen auswirken. Das hat unter anderem auch zur Folge, dass noch höher schwingende neue Seelen zu uns auf die Erde kommen, die wir als „Kinder der Neuen Zeit“ bezeichnen.

Der Pluto-Transit

Tauchen wir noch einmal in die Welt der Astrologie ein. Im Jahr 2008 begann ein knapp 16-jähriger Zeitabschnitt, den man als weltumspannende „Entrümpelungsaktion“ bezeichnen könnte. Diese Zeitspanne, in der der Planet Pluto das Sternbild des Steinbocks durchlaufen wird (Transit), dauert bis 2024.

Man kann sich die Pluto-Transformationsenergie wie eine riesengroße, reinigende Welle vorstellen und jeder Einzelne kann sich entscheiden, ob er die Kraft dieser Welle nutzen möchte oder sich gegen sie zu stellen versucht.

Das astrologische Zeichen „Steinbock“ steht für Vergangenheit, Struktur, Ordnung oder Hierarchie. Wenn nun in diesen 16 Jahren „Pluto den Steinbock durchläuft“ bedeutet das, dass bestehende alte Strukturen und Ordnungssysteme aufgeweicht und transformiert, also verändert werden. Das trifft sowohl im Leben jedes Einzelnen zu wie auch in gesellschaftlichen Bereichen.

Wir werden Bilanz ziehen und uns fragen müssen:

Was sind die Folgen dieser Lebensführung, der Wissenserweiterungen und der Erkenntnisse, die wir in den letzten Jahrzehnten angesammelt haben, als Pluto das Zeichen des „Schützen“ durchlief? Die durch diese Schütze-Energie gewonnenen Freiheiten sind nicht nur bereichernd, sie erfordern auch Verantwortung.

Haben wir beispielsweise über viele Jahre ignoriert, dass die Ressourcen des Planeten nicht unbegrenzt ausgebeutet werden können?

Haben wir wirklich geglaubt, mit ausgeklügelten Finanzierungssystemen immer mehr verdienen zu können, immer reicher zu werden?

Nun ist allerdings der Zeitpunkt gekommen, an dem uns diese Themen mit der ganzen Intensität der Pluto-Energien und der Strenge des Steinbocks so einige begrenzende Erfahrungen bescheren werden.

Aktuell werden wir gezwungen, den Gürtel wieder enger zu schnallen und unser aufgeblasenes Wirtschaftssystem gesund zu schrumpfen. Es wird noch dauern, bis wir für die alten, entstandenen Strukturen neue Formen und Wege finden. Das kann bei Pluto sehr subtil vor sich gehen, aber auch radikal und explosionsartig. Der harte, verkrustete Boden wird nun gepflügt, damit neuer Samen gesät werden und wachsen kann. Eines steht jedoch jetzt schon fest: WILLKOMMEN IN DER NEUEN ZEIT!

[1]      Vgl. Marx Hubbard, Barbara: Vom Ego zur Essenz. Koha Verlag, Burgrain 2003.

[2]      Vgl. Chaisson, Eric: The Life Era: Cosmic Selection and Conscious Evolution. Verlag Morrow, New York 1987.

[3]      Vgl. Yukteswar Giri, Jnanavatar Swami Sri: Die Heilige Wissenschaft. Verlag Self-Realization Fellowship, 2002.

Gesundheitsberufe
Frau liegt am Boden, Kopf au Kinn gestützt, Seele schwebt davon

DER LERNZUG ODER: WAS ES MIT DEM RAD DER WIEDERGEBURT AUF SICH HAT

Manchmal hast du Patienten oder Klienten, bei denen du dich fragst, wo du die Ursachen ihrer Krankheit oder psychischen Probleme suchen sollst, weil sie so hartnäckig und nicht zu knacken sind. Ihre Wurzeln scheinen extrem weit in der Vergangenheit zu liegen, weit über dieses Leben hinaus… Egal, ob du an Reinkarnation glaubst, oder nicht. Die folgende Parabel aus der geistigen Welt gibt ein interessantes Bild davon, wie und warum die These der Wiedergeburt einen Sinn macht. Speziell im Zusammenhang mit Heilungsprozessen.

„Stell dir einen Zug mit mehreren Waggons vor, die miteinander verbunden sind. Dieser Zug ist ein Zug des Lernens und der Weiterentwicklung und wird in der Regel über den hintersten Waggon betreten und durch den ersten wieder verlassen. Seelen, die eine bestimmte Weiterentwicklung machen möchten, die sie nur in diesem einen irdischen Lernzug absolvieren können, drängen sich an der hinteren Eingangstür und warten auf Einlass. Sie wissen, dass sie im Laufe ihrer schier unendlichen Reise durch die Ewigkeit in genau diesem einen Zug etwas lernen und erfahren werden, was es sonst in keinem zweiten Zug gibt.

Um von dem hinteren Waggon in die mittleren Waggons zu kommen und um eines Tages das Lerngefährt durch den ersten Waggon wieder verlassen zu können, müssen bestimmte Erfahrungen gemacht und Prüfungen absolviert werden. Dabei steht es jeder Seele frei, diese Entwicklung in ihrem eigenen Tempo zu durchlaufen. Niemand drängt sie zu irgendetwas, denn sie ist nur sich selbst verpflichtet.

Die Waggons sind unterschiedlich ausgestattet und bieten damit verschiedene äußere Rahmenbedingungen, um – den einzelnen Entwicklungsstufen entsprechend – ein optimales Lernumfeld zu ermöglichen. Die Waggons si sind auch mit unterschiedlichen Energiefrequenzen aufgeladen, die den jeweiligen Energiefeldern der Seelen entsprechen. Darüber hinaus werden die ‚Schüler‘ alle von unterschiedlichen Lehrern begleitet.

Die Seelen sehen sich auf der ersten Entwicklungsstufe – also im hintersten Waggon – mit anderen Lernaufgaben konfrontiert als im mittleren und vorderen Bereich des Zuges. Sobald sie eine Inkarnation beendet haben, verlassen sie den jeweiligen Waggon und steigen in ihrer nächsten Inkarnation wieder in denselben Waggon zu, um von dort aus ihre Lern- und Entwicklungsreise fortzusetzen.

Natürlich gibt es auch Seelen, die aus unterschiedlichsten Gründen alle Voraussetzungen mitbringen, um gleich auf Anhieb in einen mittleren Waggon einsteigen zu können. Manche Quereinsteiger können sogar in den vorderen Waggons Platz nehmen. Ihr nennt sie Indigo- oder Kristallkinder. Sie haben die hinteren ‚Entwicklungswaggons‘ übersprungen und deshalb fehlen ihnen auch gewisse Erfahrungen, die nur dort gemacht werden können. Und so fühlen sie sich manchmal ein wenig fremd und deplatziert in ihrem Abteil, obwohl sie auf der seelisch-geistigen Ebene alle Voraussetzungen für den Quereinstieg mitgebracht haben.

Manche Seelen verweilen sehr lange in den einzelnen Waggons, sie legen lange Ruhepausen ein oder legen ihre Weiterentwicklung durch verschiedene Ablenkungen und anderweitige Beschäftigungen auf Eis. Es kann sogar sein, dass sie im Laufe mehrerer Inkarnationen hintereinander immer wieder in denselben Waggon einsteigen müssen, da sie die vorgegebenen Lernaufgaben nicht erfüllt und die Chancen ihrer Weiterentwicklung nicht genutzt haben. Doch es gibt niemanden, der das bewertet, beurteilt oder kritisiert. Jede Seele ist nur sich selbst verantwortlich.

Die Reise dauert nun schon lange und der Zug hat das Tempo in letzter Zeit sehr stark beschleunigt. Durch diese Beschleunigung haben sich die unterschiedlichsten Energiefelder in den einzelnen Waggons verändert. Diejenigen, die ‚auf bequem gemacht hatten‘, sehen sich mit veränderten Rahmenbedingungen konfrontiert und müssen entweder ihre Lernschritte beschleunigen oder den Waggon nach kurzer Zeit wieder verlassen, um bei ihrer nächsten Inkarnation einen weiteren Anlauf zu nehmen.

Da sich viele Seelen schon bis in die mittleren und vorderen Waggons vorgearbeitet haben, leeren sich die hinteren Waggons allmählich wieder. Doch die Reise wird noch eine Weile dauern und viele ‚Schüler‘ sind in der Zwischenzeit selbst zu Lehrern oder Begleitern geworden. Andere wiederum haben bereits den Zug durch den ersten Waggon verlassen, um ihre Reise in einem ganz anderen Teil des Universums fortzusetzen.“

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HOCHSENSIBILIÄT. Es ist wichtig, nicht wieder in Schubladen zu denken

Pamela, wann und wie wurde dir zum ersten Mal bewusst, dass du hochsensibel und hochsensitiv bist? Der Begriff „Hochsensibilität“ ist ja eher etwas Neues, also war es eher ein „Anders-Sein“ als Kind. Und das in vielen Bereichen. Ich nahm und nehme die Menschen und die Welt sehr intensiv wahr, ich bin sehr empathisch und fühle, was andere fühlen, ich sah und sehe Wesen, die andere nicht wahrnehmen. Schon als ich klein war, sprachen die Blumen, Pflanzen und Tiere mit mir. Ich dachte als Kind, dass dies „normal“ sei und jeder so empfinden würde.

Wann drückt sich deine Hochsensibilität im Alltag belastend aus? Oft, wenn ich die Geschwindigkeit anderer als Maß nehmen würde. Ich kann und mag viele Dinge nicht tun, die andere gerne tun. Zu viele Menschen, zu viele Eindrücke oder zu viel und zu schnell geht bei mir gar nicht. Planen wird manchmal schwierig. Das Leben, das wir hier zurzeit für „normal“  halten, ist – für mein Empfinden – eigentlich völlig aus dem Ruder geraten. Alles wird immer schneller und immer fordernder. Dabei kann man aber nicht das Wunder entdecken, das alles Leben eigentlich ist. Auf der Autobahn sind wir zwar schnell irgendwo, aber der Weg an sich, die Begegnungen, die achtsame Wahrnehmung, die Stille, in der alles enthalten ist, die gehen verloren. Also möchte ich gar nicht alles können, was allgemein gerade so erstrebenswert erscheint. Der Schmerz der anderen ist manchmal überwältigend. Auch das, was mit den Tieren hier passiert, das ist körperlich fast nicht ertragbar. Hier muss ich Kompromisse eingehen … wenn ich immer erzählen würde, wie z. B. die Aura von Milch oder totem Fleisch aussieht und sich anfühlt, wären viele eher (noch) verärgert als bereit, etwas zu verändern. Manchmal ist es nicht so einfach, für andere zu verstehen, wie ich „funktioniere“.

In welchen Lebensbereichen profitierst du von deiner Hochsensibilität? Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie es ist, nicht alles zu sehen, zu fühlen oder zu spüren. Es mag in manchen Bereichen einfacher erscheinen, sich im „normalen“ Leben zu integrieren; aber durch den Wald zu gehen und mit den Bäumen zu sprechen und die Elfen zu sehen? – das möchte ich niemals eintauschen. In meiner Arbeit mit Menschen und Tieren ist es wertvoll, so viel zu spüren. Und ja, auch anstrengend. Aber ich nehme mir viel Zeit mit mir selber und ich habe eine hochsensible Hündin, die tickt wie ich. 🙂  Ich bin dankbar für so ein intensives Er-Leben aller (un)sichtbaren Welten.

Welche meiner spirituellen Hilfsmittel empfiehlst du deinen hochsensiblen FreundInnen und KlientInnen?Alle 😉 Deine Hilfsmittel sind völlig und ganz in meinen Alltag integriert. Die Verwendung der Aura Essenzen „Energetische Reinigung“ und „Energetische Abgrenzung“ sind für mich so selbstverständlich wie Zähneputzen. In allen Räumen sind deine Symbole und Sprays. Ich liebe es, damit zu spielen und z. B. zu spüren, wie sich Energie schnell verändern kann – ohne sich jedes Mal intensiv damit zu befassen zu müssen, ein Energiefeld (das oft nicht meines ist) mental zu beeinflussen. Das geht natürlich, aber es ist in meinem Alltag wesentlich harmonischer, mit diesen Werkzeugen zu leben. Ich benütze sie auch für wichtige Entwicklungsschritte auf meinem Weg. Bei meinen KlientInnen teste ich aus, was sie gerade am besten unterstützen kann. Je sensibler jemand ist, desto wichtiger wird die Schwingungsebene! Weil er schnell und intensiv wahrnimmt, sich unwohl fühlen kann und Unterstützung auf allen feinen Ebenen braucht in einer Welt, wo vieles so unterschiedlich schwingt. Zurzeit sind diese Unterschiede besonders intensiv spürbar.

Welche Gedanken möchtest du Menschen, die ihre Hochsensibilität gerade erst bewusst entdecken, auf ihren Weg mitgeben?Ich denke, es ist wichtig, nicht wieder in Schubladen zu denken. Jetzt gibt es da einen Begriff, der ganz vieles umfasst. Für mich ist Hochsensibilität in vielen Tönungen sichtbar – und so wie jeder seinen eigenen Zugang zur Welt kennen lernen darf, mag man sich vielleicht nicht wieder ein Label aufdrucken. Es ist gut, wenn wir wieder lernen, achtsam und langsam durch das Leben zu gehen, um zu erkennen, was wir brauchen – und wie wir was brauchen. Sich selber gut zu kennen und zu spüren, ist wichtig; genauso bei unseren Kindern. Wenn ich mich achtsam und gut spüre, spüre ich auch den anderen achtsam und gut. Ich kann reagieren, wie ich leben möchte oder wie mein Kind – oder auch mein Hund – die Welt wahrnimmt und welche Dosierung von allgemeiner „Unterhaltung“ gut und förderlich ist für meine/ihre Seele und meinen/ihren Körper. Dieses neue Wort ist gut, um die Welt hören zu lassen, dass es so etwas gibt. Aber sich davon einschränken zu lassen, weil man sich in die momentanen Zustände der Welt nicht so gut integrieren kann, ist kein dienlicher Gedanke. Die Zartheit, die man selber ist, darf man auch sich selber schenken. Vielleicht kreieren wir noch ein neues Wort für alle: „Schwingungstoleranz“.

 

Hochsensibilität