Warum Maria Magdalena von ihrem Platz an Jesus’ Seite verdrängt wurde

Auf meinen spirituellen Reisen durch Südfrankreich wurde mir immer wieder deutlich vor Augen geführt, wie sehr Maria Magdalena diese Region geprägt hat und immer noch prägt.

Bis ins 12./13. Jahrhundert nahm sie im Glauben der Menschen im Languedoc und in der Provence den unangefochtenen Platz an der Seite von Jesus ein und war auch als dessen Nachfolgerin unbestritten.

Die Verdrängung Maria Magdalenas mitsamt ihrer Lehre, die sie direkt von Jesus übermittelt bekam, ist heute den wenigsten von uns bewusst. Sie war ja nicht nur seine Ehefrau, sondern auch die erste Apostelin, die – anstatt Paulus – seine Nachfolgerin hätte werden sollen.

Maria Magdalena verbreitete Jesus‘ Lehre in Südfrankreich

Jesus übertrug es Maria Magdalena, sein Wort im heutigen Südwesteuropa zu verbreiten. Sie erfüllte ihren Auftrag mit unendlicher Geduld und Liebe, unterstützt von zahlreichen Freunden und Familienmitgliedern, die sie nach Südfrankreich begleiteten. Ein Teil der Gruppe unter Joseph von Arimathäa zog später weiter nach England um dort zu wirken.

Der damaligen Amtskirche in Rom war das seinerzeit schon ein Dorn im Auge. Denn Jesus’ Lehren hatten zum Inhalt, dass jeder Mensch seinen eigenen spirituellen Weg suchen und gehen soll und Gott in sich selber finden wird (wie im Maria Magdalena Evangelium aus dem 5. Jahrhundert nachzulesen ist, dessen Inhalt allerdings von der Kirche in Frage gestellt wird).

Die Anhängerschaft Maria Magdalenas und ihrer Wegbegleiter war schon zu ihren Lebzeiten sehr groß und aus ihren Lehren entwickelte sich die damalige Religion in Frankreich (und aufgrund von Joseph v. Arimathäa zur selben Zeit auch in England).

Die angestammte Rolle Maria Magdalenas missfiel der Amtskirche

Dass Maria Magdalena als Ehefrau und gleichwertige Partnerin von Jesus anerkannt wurde, missfiel der Amtskirche bis heute. Damals beschlossen die kirchlichen Würdenträger im 12. und 13. Jahrhundert, das Wissen um Maria Magdalenas Rolle sowie ihre Lehren auf unerbittliche Art und Weise auszulöschen. Die Kreuzzüge gegen die Katharer, die im weitesten Sinne auf Maria Magdalenas Lehren abzielten, haben grausame Geschichte geschrieben.

Um Maria Magdalena zu verdrängen, platzierte die damalige Amtskirche Mutter Maria ganz bewusst an die Stelle von Maria Magdalena. Nicht die Ehefrau und Weggefährtin von Jesus sollte Aufmerksamkeit bekommen, sondern seine Mutter.

Das Wissen um Maria Magdalena begann zu verblassen

So verblasste das Wissen von und über Maria Magdalena über die Jahrhunderte hinweg immer mehr. Jetzt, in der Zeit der großen Transformation, kommt allmählich endlich die Wahrheit wieder ans Tageslicht. Immer mehr Menschen spüren die Energie von Maria Magdalena und lassen sich nicht mehr von kirchlichen Autoritäten vorschreiben, was sie glauben sollen oder nicht.

Wir brauchen sie beide, Maria und Maria Magdalena, denn beide Aufgestiegenen Meisterinnen stellen uns ihre liebevollen Energien für die Bewältigung der Herausforderungen in der heutigen Zeit besonders intensiv zur Verfügung:

Eine mütterliche und eine weibliche,

eine beschützende und eine ermutigende,

eine beruhigende und eine unangepasste.

Die beiden Meisterinnen würden niemals miteinander in Konkurrenz treten. Wir Menschen waren es, die ihnen ihre jeweilige Stelle in der Geschichte zugewiesen haben. Doch nun ist die Zeit gekommen, um zu überdenken, ob diese zugewiesenen Plätze noch immer angemessen sind – oder ob wir die beiden Marien mit neuen Augen betrachten sollten und dürfen.

Die Zeit ist gekommen! Ihre Zeit ist gekommen! Und unsere Zeit ebenso!

 

Maria Magdalena

Auf den Spuren von Maria Magdalena

FR, 20. Mai 2016: Am Ende unserer Reise – nach einem wundervollen Tag in Toulouse und Albi – tauschten wir in einer gemeinsamen Abschiedsrunde unsere ganz persönlichen Erfahrungen, inneren Prozesse, Erkenntnisse und Erlebnisse der letzten 9 Tage aus. Es ist einfach unglaublich, was sich in dieser kurzen Zeit alles getan und verändert hat und welch tiefgreifende Transformationen geschehen durften.

Die geistige Welt war in unserer Abschlussmeditation ganz besonders stark präsent und ich channelte für die Gruppe Botschaften von Maria Magdalena und ihrem wichtigsten Weggefährten. Nach dem Abendessen verabschiedeten wir uns voneinander in der Hoffnung, dass sich unsere Wege bald wieder kreuzen werden.

PS: Die nächste Spirituelle Reise findet vom 10. – 17. September 2016 auf den Spuren des Hl. Jakobus / Santiago de Compostela, statt. Hier geht es zur Info http://goo.gl/p9sJul .

Frankreich Spirituelle Reisen

Wo die Katharer einst ihr Leben am Scheiterhaufen lassen mussten

Heute nahmen wir Abschied von Couiza und brachen in Richtung Montségur auf, zu den Ruinen jener berühmten Katharerfestung, die in die Geschichte einging. Hierher flüchteten im Jahr 1244 an die 200 Katharer vor den Truppen des Königs und des Papstes. Sie mussten sich jedoch nach einer längeren Belagerung der Übermacht der Gegner ergeben. Da sie ihrem Glauben treu blieben, bezahlten sie schlussendlich auf dem Scheiterhaufen mit ihrem Leben.

Da es heute regnete und außerdem ein kalter Wind blies, machten sich nur vier Teilnehmer aus unserer Gruppe auf den Weg auf die ehemalige Katharerburg. Die Energie dieses Ortes und das Gefühl, an einem spirituell-historisch einzigartigen Platz zu verweilen, prägten sich tief in ihre Herzen ein.

Danach ging die Reise weiter in das kleine mittelalterliche Städtchen Mirepoix, das mit seinen bunten Fachwerkhäusern alle Besucher in seinen Bann zieht. In diesem Ort fand im Mittelalter ein wichtiges Katharer-Konzil statt. Hier nahmen wir das Mittagessen ein und hatten die Gelegenheit, unter den Arkaden des malerischen Hauptplatzes gemütlich zu bummeln.

Anschließend besichtigten wir gemeinsam die gotische Kathedrale, in der es nicht nur kunstvolle Kreuzrippengewölbe, sondern vor allem sehr beeindruckende Darstellungen von Maria Magdalena und ihren engsten Familienangehörigen zu bewundern gibt. Besonders schön ist auch das bunte Glasfenster, in dem sie in verschiedenen Situationen ihres Lebens dargestellt wird.

Auf der Weiterfahrt in Richtung Toulouse legten wir noch einmal einen Zwischenstopp ein, denn die kleine Felsenkirche von Vals ist dermaßen beeindruckend, dass man ihr unbedingt einen Besuch abstatten muss. Zwar steht sie nicht unmittelbar im Zusammenhang mit Maria Magdalena, doch dieser Platz zählt sicherlich zu den eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten der Region und ist außerdem ein starker Kraftplatz.

Im Hotel in Toulouse angekommen durfte ich für die Gruppe einen Druiden channeln, der interessante Informationen an die Gruppe durchgab, sowie Maria Magdalena, die uns daran erinnerte, dass unsere Gruppe nicht zum ersten Mal in dieser Konstellation und in ihrem Namen unterwegs war.

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Mythen und Legenden im „Maria-Magdalena-Land“

MI, 18. Mai 2016: Hier, im Herzen des „Maria-Magdalena-Landes“ fliegen einem Geschichten, Mythen und Legenden über Maria Magdalena und ihre damaligen Weggefährten sowie ihr einstiges Wirken nur so um den Kopf. Die Gerüchteküche wurde ja vor rund hundert Jahren noch einmal kräftig angeheizt, als der damalige Dorfpfarrer von Rennes-le-Château zu unerwartetem Reichtum gekommen war, den er möglicherweise unter der Maria-Magdalena-Kirche entdeckt und gehoben haben soll.

Die ersten Siedlungen hier in der Gegend von Rennes-la-Château und Rennes-les-Bains, das wir heute besuchten, gehen auf die Römer zurück. Sie nutzen bereits die heißen Thermalquellen um sich auszukurieren. Das Örtchen ist mehr als beschaulich und die Zeit scheint still zu stehen. Wir wanderten mit der ortskundigen Führerin Stephanie einen Hügel hinauf und besichtigten sagenumwobene Steine und eine eisenhaltige Quelle. Für die Kenner des Romans „Das Magdalena Evangelium“ von Kathleen McGowan in unserer Gruppe war es eine große Freude, danach noch das geschichtsträchtige Schlösschen in Arques zu besuchen.

Den Abend verbrachten wir in einem schönen Weingut und genossen die französische Küche. Morgen verlassen wir unser Quartier und ziehen weiter in Richtung Toulouse.

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Von Ritterburgen und dem Schatz von Rennes-le-Château

Mo, 16. Mai 2016: Wie Perlen auf einer Schnur reihen sich hier im Languedoc (Südfrankreich) die Katharerburgen auf den Berggipfeln aneinander.  Und so führte uns heute unsere erste Fahrt in Richtung Süden zur einstigen Festung Quéribus. Während des Kreuzzuges gegen die Albigenser, einer Katharergruppe aus dem Gebiet rund um Albi, fanden viele der verzweifelten Menschen Zuflucht in der abgelegenen und uneinnehmbaren Burg.

Der halbstündige Aufstieg zur Ruine belohnte uns heute mit einem eindrucksvollen Blick auf das Gebiet des Languedoc bis hin zu den Gipfeln der Pyrenäen, dem Grenzgebirge zu Spanien. Oben angekommen genossen wir einen fantastischen Panoramablick. Die Ruine ließ erahnen, warum es den Angreifern unmöglich war, die Burg zu erstürmen. Dort, wo die Katharer einst Zuflucht vor ihren Verfolgern, den Truppen des Papstes gesucht haben, finden in unserer Zeit sowohl spirituelle als auch wanderfreudige Menschen energetische und historische Plätze vor, die einen wundervollen Ausblick über das Land bieten.

Nach einem vorzüglichen Mittagessen in unserem Schlosshotel in Couiza brachen wir noch einmal auf, und zwar nach Rennes-le-Château, das ganz in der Nähe von unserem Dorf auf einer Anhöhe gelegen ist. Denjenigen von euch, die den Roman „Das Magdalena Evangelium“ von Kathleen McGowan gelesen haben, ist der Ort ja wohlbekannt. Er gilt als die Hochburg der Maria-Magdalena-Verehrung im Languedoc, nicht zuletzt aufgrund des legendären Priesters Bérangere Saunière, der Ende des 19. Jh. gerüchteweise den Schatz der Katharer entdeckt haben und dadurch zu großem Reichtum gekommen sein soll. Tatsache ist, dass er nicht nur die Kirche renovieren und sehr individuell ausstatten ließ, auch die Villa Bethania und der Magdalena-Turm, die heute im Zentrum des Interesses der Besucher von Rennes-le- Château stehen, gehen auf ihn zurück. Wir nahmen uns ausreichend Zeit, um diesen legendenumwobenen Ort zu besichtigen und auch dem Museum einen Besuch abzustatten.

Den Abend beschlossen wir mit einem energetisch sehr starken Channeling für die Gruppe und einem wundervollen Abendessen.

 

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Im Katharerland angekommen

So, 15. Mai 2016: Heute sind wir im Kernland der Katharer angekommen und damit in jener Region, die vielen LeserInnen von Kathleen McGowans Weltbestseller „Das Magdalena Evangelium“ bekannt ist. Als erstes besuchten wird die mittelalterliche Burgstadt Carcassonne. Sie war im Mittelalter Zufluchtsort Tausender Katharer, die vor den mordenden und alles vernichtenden Truppen der Kirche hierher geflohen waren und dennoch dem Tod nicht entkamen. 40 Mio. Touristen besuchen jährlich dieses Weltkulturerbe und so kann man sich vorstellen, welches Gedränge es da in den winzigen Gassen innerhalb der Festung gab.

Viel beschaulicher war es dann in der kleinen Abteil Saint Hilaire, die dem Hl. Hilarius gewidmet ist. Im wunderschönen Kreuzgang konnte man auch sehr stark seine Energien spüren. Auch auf dieser Reise zeigten wir unseren TeilnehmerInnen das bemerkenswerte Halbrelief, das sehr wahrscheinlich Jesus mit Maria Magdalena darstellt.

Besonders viele weibliche Energie spürten wir dann in der wunderschönen Kirche Notre Dame de Marceilles in Limoux, die uns jedes Mal wieder mit ihren farbenprächtigen Wänden und den Mosaiken in den Fußböden beeindruckt. So viel Leichtigkeit und Harmonie findet man selten in einem Sakralbau.

Beim Abend-Channeling in unserem Schlosshotel meldeten sich Anna und Maria Magdalena zu Wort und übermittelten mir ihre Botschaften für die Reisegruppe. Ein leckeres Abendessen beschloss den heutigen ersten Tag im Languedoc, im Land der Nachfahren Maria Magdalenas.

 

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Letzte Vorbereitungen für die Maria-Magdalena-Reise

Der Himmel schien heute Nachmittag alle Schleusen geöffnet zu haben, denn es schüttete, was das Zeug hält! Glücklicherweise konnten wir noch vor dem großen Regen  den kleinen Ort Rennes-le-Château trockenen Fußes besuchen, vielleicht den wichtigsten Ort unter den Maria-Magdalena-Verehrern. Dort stellten wir in einem Esoterik-Laden meine Aura Essenzen von Maria Magdalena, Isa, Sarah Tamar und anderen Aufgestiegenen Meistern vor; wir werden in den nächsten Tagen erfahren, ob die Inhaberin des Ladens daran Interesse hat oder nicht.

Danach waren wir in Rennes-les-Bains, jenem kleinen Ort, der durch die Quelle bzw. die Bäder der Maria Magdalena in spirituellen Insider-Kreisen bekannt ist. Aber jene Plätze zu finden, die mit ihr in Verbindung stehen, war selbst an einem Ort wie diesem sehr schwierig. Man muss schon selber sehr genau wissen, wonach man sucht, um fündig zu werden. In Österreich würde man an solchen Plätzen mit Sicherheit einer Reihe von Souvenirbuden vorfinden. 😉

Als nächstes besuchten wir noch das kleine Örtchen Bugarach mit seinem Berg Pic  Bugarach sowie Le Bezu. Jahr für Jahr kann man in der Nacht vom 13. auf den 14. Oktober bis heute unerklärliche Lichteffekte und manchmal sogar Flugbewegungen von UFOS wahrnehmen. Es gibt Gerüchte, dass eine hochentwickelte Zivilisation in den Stollen und Höhlen der umliegenden Berge existieren soll, wie sie z. B. mit dem amerikanischen Mount Shasta, im Himalaya und zwischen Equador und Peru zu vergleichen ist.

In Inneren des Pic Bugarach, das bisher weitestgehend unerforscht ist, kann man motorenähnliche Geräusche und grünschimmerndes Licht wahrnehmen, für das es keine Erklärung gibt. Ein Zugang zu dieser Unterwelt liegt nahe einem steinzeitlichen Kromlech, also einem Steinkreis, wie es ihn z. B. in Stonehenge gibt, den nur Ortskundige erreichen können.

Es gibt spekulative Meinungen, dass hier vielleicht ein Zugang zu einer Parallelwelt vorhanden sei, beziehungsweise ein Zeitfenster, das der sehr seriös wirkende Buchautor Thomas Ritter sogar persönlich erlebt hat. Ob auch eine Verbindung zu einer außerirdischen oder uralten Zivilisation von hier aus möglich ist, bleibt unbeantwortet.

Die heutige Nacht verbringen wir in Narbonne und morgen Früh geht es weiter nach Marseille, wo die TeilnehmerInnen für unsere Spirituelle Reise eintreffen werden. Morgen Abend ist es dann so weit!

Allgemein Frankreich