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Welche „Werkzeuge“ Kinder und Pädagogen der Neuen Zeit wirklich benötigen

So einfach und so wirkungsvoll! No. 18

Warum braucht es für die Arbeit mit Kindern der Neuen Zeit spezielle Werkzeuge?
Mit welchen Hilfsmitteln arbeitet die Spirituelle Pädagogik?
Wo kann ich lernen, Spirituelle Pädagogik zu praktizieren?

Zur Beantwortung der ersten Frage möchte ich gerne ein Gleichnis heranziehen: Für jedes Schloss gibt es einen passenden Schlüssel. Wenn du nicht den richtigen Schlüssel zur Hand hast, wirst du es leider nicht aufsperren können. Es gibt viele, die den Unterschied zwischen ganzheitlich/alternativ und spirituell nicht richtig unterscheiden können und meinen, mit einem alternativen Schlüssel ein spirituelles Schloss zu öffnen. Aber die Türe, die sie dabei öffnen, führt nur zur ganzheitlichen/alternativen Ebene. Fast alle Bücher, die die Begleitung und „Behandlung“ von hochspirituellen Kindern beschreiben, empfehlen alternative/ganzheitliche Schlüssel, weil die Autoren die spirituellen gar nicht kennen. Da verwundert es nicht, dass ihre Empfehlungen dann in der Praxis nicht wirklich funktionieren.

Denn: Die Kinder der Neuen Zeit haben ein anderes Bewusstsein, eine höhere Sensitivität und eine ganz andere Seelenqualität als die meisten Erwachsenen. Viele von ihnen stehen in den ersten Lebensjahren noch immer mit jener Welt in Verbindung, aus der sie gekommen sind. Sie sind hell- und aurasichtig, sehen Verstorbene oder feinstoffliche Wesenheiten aus anderen Dimensionen unseres Seins. Das rührt daher, dass diese Kinder auf höheren „Frequenzen“ unterwegs sind als die meisten Erwachsenen. Versuche, Kinder mit Hilfsmitteln mit erdnahen Energien und Schwingungen zu behandeln, sind also von Vornherein zum Scheitern verurteilt, weil sie Hilfsmittel benötigen, die mindestens genauso hoch schwingen wie sie selbst.

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Anders als die Traditionelle und die Alternative Pädagogik verwendet die Spirituelle Pädagogik deshalb spirituelle Werkzeuge, nämlich die

Engelsymbole für Kinder

Etwa zur selben Zeit, als Ende der 90er-Jahre die ersten Bücher über die sogenannten Indigo-Kinder auftauchten, entstanden die Engelsymbole für Kinder. Rückblickend betrachtet, war es ganz bestimmt kein Zufall, dass sie mir zur selben Zeit von der Geistigen Welt übermittelt wurden, auch wenn ich den Zusammenhang zwischen den Kindern der Neuen Zeit und den Kindersymbolen damals noch nicht erkennen konnte. Aufgrund ihrer Themen, die sie repräsentieren, können sie immer einen ganz konkreten Hinweis auf die Alltagsprobleme sowie die Ängste und Sorgen der Kinder geben. Aber auch Erwachsene können die Energien und Botschaften der „Kindersymbole“ für die Arbeit mit ihrem Inneren Kind nützen.

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Die Spirituell-Pädagogische Analyse-Scheibe (SPASCH)

Neben den „Engelsymbolen für Kinder“ ist die SPASCH sicherlich eines der wichtigsten Hilfsmittel der Spirituellen Pädagogik. Sie ist ein geniales Werkzeug, das von Beate Fallaschinski entwickelt wurde und Kindern und Erwachsenen dabei helfen kann, unbewusste Blockaden, unerfüllte Bedürfnisse, unentdecktes Konfliktpotenzial, ungelebte Ressourcen etc. ans Tageslicht zu bringen bzw. in weiterer Folge aufzulösen. Hier findest du nähere Infos dazu sowie eine SPASCH-Bastelanleitung.

Trotz allem gilt es zu beachten, dass die reine Kenntnis der Merkmale und Werkzeuge der Spirituellen Pädagogik noch lange nicht ausreicht, um Spirituelle Pädagogik zu praktizieren. Deshalb erheben Beate Fallaschinski und ich den Anspruch, dass Spirituelle Pädagogik von Erwachsenen selbst erfahren werden sollte, bevor sie an Kindern „ausprobiert“ wird. Denn jeder Erwachsene hat ein Inneres Kind, das verletzt oder zumindest in Teilbereichen blockiert ist, und diese Blockaden und Verletzungen werden von ihm im Umgang mit seinen eigenen Kindern an diese weitergegeben.

 

Um dies zu verhindern und tiefere Einblicke in die Welt der Spirituellen Pädagogik zu gewinnen, empfehle ich dir meinen eWorkshop „Spirituelle Pädagogik“, der neben vielen praktischen Übungen mit der SPASCH und den „Engelsymbolen für Kinder“ auch tiefgreifende Meditationen und Möglichkeiten zur Selbstreflexion und Selbsterkenntnis beinhaltet.

Tipp: Buchset „Engelsymbole für Kinder“

Buch Engelsymbole für Kinder

Dieses Buchset mit 21 energetisierten Symbolkarten für Kinder kann sehr gut dabei helfen, mit der Engelwelt spielerisch in Kontakt zu treten oder eine schon bestehende Verbindung zur Engelwelt zu verstärken. Das Buch beschreibt, wie die Engelsymbole in den Alltag integriert werden können. Es versteht sich aber auch als “spirituelles Aufklärungsbuch“ für Erwachsene. Die Symbole können auch für die Arbeit mit dem Inneren Kind verwendet werden.

 

Ich wünsche dir viele neue Erfahrungen!

Von Herzen

Ingrid

 

Symbole & Essenzen

Warum euch eure Mutterbeziehung nicht egal sein sollte

„Seid gegrüßt, ich bin die Aufgestiegene Meisterin Maria. Ihr kennt mich aus der Bibel als die Mutter von Jesus bzw. die Tochter von Anna. Heute spreche ich zu euch, um euch daran zu erinnern, wie wichtig es ist, mit eurer Mutter Frieden zu schließen – zumindest auf der energetischen und der geistigen Ebene, falls es im irdischen Leben nicht (mehr) möglich sein sollte.

Ihr könnt davon ausgehen, dass ihr aus derselben Seelenfamilie wie eure Mutter stammt, nur in ganz seltenen Fällen gehört ihr einer anderen Seelengruppe an. Ihr hattet damals, vor eurem Leben hier auf Erden, gemeinsam beschlossen, wer von euch beiden als erstes inkarnieren und damit die Mutterrolle übernehmen wird. Ihr habt auch gemeinsam beraten und entschieden, welche karmischen Lernaufgaben ihr aneinander und miteinander lösen wollt.

Dann kamt ihr in dieses Leben, von eurer Mutter empfangen und willkommen geheißen – oder zumindest akzeptiert. Denn zum damaligen Zeitpunkt hatte sie als Mensch längst den Schleier des Vergessens vor ihr Bewusstsein gezogen und konnte sich deshalb nicht mehr an eure Vereinbarungen erinnern.

Wie auch immer eure Mutterbeziehung ausgesehen haben mag: Ihr Leben, ihr Verhalten, ihre Unzulänglichkeiten passten wie karmische Zahnrädchen exakt in eure karmischen Zahnrädchen – und umgekehrt. Das, was ihr durch sie erfahren habt, war genau das, was ihr brauchtet, um bestimmte Erfahrungen zu machen, um euch weiterzuentwickeln, um euer Karma zu transformieren, wie auch immer dieser Weg mit ihr ausgesehen haben mag.

Deshalb ehrt und achtet eure Mutter als die Seele, die euch ermöglichte, zu inkarnieren, unabhängig davon, wie sie als Mensch gewesen ist. Wenn ihr mit emotionalen oder mentalen Verletzungen aus eurer Beziehung zu ihr herausgegangen seid, dann seid euch bewusst, dass sie alle zu eurem karmischen Erfahrungsschatz gehören, den ihr unbedingt angestrebt habt.

Schließt Frieden mit eurer Kindheit, schließt Frieden mit eurer Mutter, schließt Frieden mit euch selbst. Ihr seid mit und durch sie auf eurem Entwicklungsweg wieder ein großes Stück weiter vorangekommen. Und wenn es noch etwas zu heilen gibt, dann wendet euch gerne an mich. Denn ich bin als Aufgestiegene Meisterin zu euch gekommen, um euch das zu geben, wofür eure Mutter auf der irdischen Ebene vielleicht nicht imstande war. Ich bin Maria, seid gegrüßt!“

 

© übermittelt von Ingrid Auer

Botschaften

Alles ist machbar! Oder etwa doch nicht?

Eine Botschaft der Aufgestiegenen Meisterin und Schutzpatronin Germaine

„Ihr Menschen von heute seid oft der Meinung, das Ruder im Boot des Lebens stets fest im Griff haben zu müssen: in euren Beziehungen, im Beruf und in der Gesellschaft. Nichts darf dem Zufall überlassen werden, alles muss genau geplant und geregelt und oft bis aufs Äußerste ausgereizt werden. Immer wieder geht ihr hart an eure Grenzen und die der anderen. Ihr hasst es, von anderen abhängig zu sein, euch anderen unterordnen zu müssen und nicht vollkommen Herr der Lage zu sein. Doch … darf ich euch an die Demut erinnern?

Demut bedeutet, das Ruder loszulassen und euch der Führung einer höheren himmlischen Macht anzuvertrauen.

Demut bedeutet, einverstanden zu sein mit allem, was ist und was war, euer Leben bedingungslos anzunehmen und für alle Erfahrungen, die es bereithält, ‚Danke‘ zu sagen.

Demut bedeutet, euer Ego im Vertrauen darauf zurückzunehmen, dass alles jenem höheren Plan zu folgen hat, dem ihr einst auf der Seelenebene zugestimmt habt.

Demütig ist derjenige, der innerlich groß, stark und weise ist und sich dennoch nicht über andere stellt.

Demütig ist der, der sich an einem Sonnenaufgang erfreuen kann und darin die wahre Größe des Schöpfers erkennt.

Habt Mut zur Demut! Ich bin mit euch, wenn ihr darin Unterstützung braucht. Ich bin Germaine.“

© übermittelt von Ingrid Auer

Botschaften

DURCH DAS LABYRINTH VON GLASTONBURY NACH AVALON

In Glastonbury gibt es gleich zwei keltische Labyrinthe. Eines wurde erst vor wenigen Jahren vor der Kirche St. John the Baptist angelegt – aber das sehr viel bedeutsamere Labyrinth schlängelt sich in vielen Windungen kilometerweit über einen langgezogenen, ungewöhnlichen Hügel hinauf, den man Tornennt. Der Aufstieg dauert in etwa zweieinhalb Stunden, der Abstieg eineinhalb.

Irgendwo an den Hängen des Tors, so sagt man, liege der Eingang zur Unterwelt von Annwn und dem Kessel der Dunklen Göttin. Es gibt zahlreiche Geschichten von unterirdischen Tunneln und Höhlen, die sich angeblich in diesem Hügel befinden, in denen seltsame Erscheinungen lauern sollen… von Menschen, die durch die versteckten Eingänge in den Hügel hineingingen, um Jahre später wieder alt und weißhaarig oder verrückt herauszukommen.

Drachenpfad oder Irrgarten?

Die Bedeutung dieses Labyrinth-Hügels hat verschiedene Aspekte. Zum einen spricht man von einem Drachenpfad, der als Initiationsweg für Druiden angesehen wird, die ihn gingen, um ihre Ausbildung mit einer geistigen Einweihung zu beenden. Nur wenn sich der Druiden-Lehrling nicht in seinen Gedanken verlor, während er das Labyrinth abschritt, wurde er als vollwertiger Druide akzeptiert.

Eine andere Erklärung für diesen Tor-Hügel, den Wissenschaftler auf einige Tausend Jahre schätzen: Er sei ein wichtiges Überbleibsel eines Labyrinths, das für rituelle Zwecke im Sinne einer langsamen Herangehensweise an ein Zentrum angelegt worden war. Ein Labyrinth, das sich sieben Mal (entsprechend den sieben Hauptchakren) um den Hügel windet und auf dem Gipfel endet, auf dem der St.-Michael-Turm steht.

Oder doch der Schoß einer großen Göttin?

Der dritte Aspekt beschreibt den Labyrinth-Hügel als den Schoß einer großen Göttin, der den Eingang zur Anderswelt darstellt. Ihr Körper (symbolisch der Hügel mitsamt dem Labyrinthweg) ist üppig, fleischig, voller Vertiefungen und Falten. Ihr dicker Bauch, ihre Hüften und Oberschenkel betonen ihre Sexualität. Die Linien, die den Hügel überziehen, sind fast ident mit jenen des Labyrinths, das auf antiken kretischen Münzen gefunden wurde. Sie erinnern aber auch an Darstellungen von Mutter Erde durch die Hopi Indianer.

In manchen Nächten, so sagt man, sähe man ein eigenartiges Licht, das mit einem warmen Leuchten den Turm am Gipfel umrahme. Und an den unteren Hängen des Hügels zeige sich ein wechselvolles Spiel von Licht und Schatten in gewaltigen Dimensionen. Die Anderswelt von Avalon ist dann zum Greifen besonders nahe.

♥♥♥

Wenn du tief in die alten mystischen Energien von Avalon eintauchen willst, wenn du eine innere oder reale Reise nach Glastonbury planst und eine spirituelle Wegbegleitung suchst… hier geht es zu meinem eGuide „Durch die Nebel von Avalon“

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Avalon

Welches Buch zum Thema HOCHSENSIBILTÄT soll ich lesen?

Im Laufe der Jahre haben sich in meinem Bücherregal und auf meinem Computer eine Menge Bücher zum Thema Hochsensibilität angesammelt. Im letzten Beitrag meiner Blogreihe HOCHSENSIBILITÄT möchte ich deshalb meine persönlichen Favoriten unter den Fachbüchern vorstellen. Ich verlinke alle unten angeführtenTitel auf Amazon, da man dort einen guten Überblick hat und die Buchbeschreibungen nachlesen kann. Wo ihr dann ein Buch bestellt, ist euch dann selber überlassen:

Sind Sie hochsensibel? Wie Sie Ihre Empfindsamkeit erkennen, verstehen und nutzen, von Elaine N. Aron, der „Mutter“ des Begriffes Hochsensibiltät. Dieses Buch ist der Klassiker schlechthin, denn alle anderen Autoren haben sich von ihr inspirieren lassen 😉 Es gibt tiefe Einblicke in die verschiedensten Facetten der Hochsensibilität, beginnend im Alltag, über die Gesundheit, über Kindheit, Jugend, soziale Beziehungen, Arbeit, partnerschaftliche Beziehungen bis hin zu Medikamenten für Hochsensible. Ein umfassendes Basiswerk für alle, die Informationen über Hochsensibilität aus erster Hand suchen.

Hochsensibel. Was tun? Der innere Kompass zu Wohlbefinden und Glück, von Sylvia Harke. Auch dieses Buch gibt einen umfassenden Einblick in die verschiedenen Facetten der Hochsensibilität. Es behandelt Themen wie: als Hochsensibler Balance im Leben finden, der hochsensible Körper, die hochsensible Seele, das Lebensumfeld Hochsensibler, was tun gegen Stress, Burnout und Trauma, und schneidet auch das Thema Hochsensible Kinder an. Kurze Selbstreflexionen und Übungen runden dieses Werk ab.

Hochsensibel ist mehr als zartbesaitet. Die 100 häufigsten Fragen und Antworten, ebenfalls von Sylvia Harke. Das Buch behandelt Themenbereiche wie: Hochsensible und ihre Wahrnehmung, ihr Gefühlsleben und ihre Persönlichkeitseigenschaften; Hochsensible im Beruf und in der Partnerschaft; Hochsensibilität und Stressverarbeitung; Hochsensible und ihre Gesundheit; Hochsensible beim Arzt und in der Psychotherapie; hochsensible Kinder; Hochsensible in der Gesellschaft sowie hochsensible Mystiker. Das Buch wird von Impulsfragen zur Selbstreflexion abgerundet.

Hochsensible Männer. Mit Feingefühl zur eigenen Stärke, von Tom Falkensteinwendet sich nicht nur an männliche Hochsensible, sondern insbesondere auch an deren Partnerinnen. Es behandelt Themen wie: Maskulinität im Umbruch, Hochsensibilität verstehen, wissenschaftliche Hintergründe angeborener Sensibilität, Hochsensibilität erkennen, Auswirkungen von Hochsensibilität im Alltag, als Hochsensibler (gut) leben, Strategien im Umgang mit emotionaler Hochsensibilität, Entspannung, Selbstwert und Selbstfürsorge.

Wenn Frauen zu viel spüren. Schutz und Stärkung für Hochsensible von Sylvia Harke. Nach einführenden Kapiteln in die Hochsensibilität erfährt man u.a. Wissenswertes zu folgenden Themen: Selbstakzeptanz, Verletzlichkeit, Kränkungen loslassen, Vergleiche aufgeben, Neinsagen, Intuition, Balance der männlichen und weiblichen Qualitäten, die Archetypen hochsensibler Frauen, Beziehungen, Mutterschaft, weibliche Heilungsräume etc. Dieses Buch eignet sich besonders für Leserinnen, die auch einen Zugang zu einer ganzheitlich-spirituellen Sichtweise haben.

Das hochsensible Kind. Wie Sie auf die besonderen Schwächen und Bedürfnisse Ihres Kindes eingehen, von Elaine N. Aron. Es beinhaltet einen Fragebogen für Eltern, erklärt die Hochsensibilität bei Kindern und geht dann auf die Herausforderungen in der Erziehung dieser Kinder ein. Weitere Themen sind: Hochsensible Eltern von hochsensiblen Kindern sowie praktische Tipps für die Erziehung zu einem fröhlichen Hochsensiblen. Außerdem beschreibt es die Phasen Hochsensibler vom Säugling über das Kleinkind über das Schulkind bis hin zum jungen Erwachsenen und schließt mit 20 Tipps für Lehrer ab.

Abschließend ist es mir noch ein persönliches Anliegen zu erwähnen, dass es zwar längst an der Zeit ist, die Existenz der Hochsensibilität bzw. der Hochsensitivität zu erkennen, zu begreifen und zu diesen besonderen Eigenschaften auch zu stehen. Gleichzeitig sollten wir aber auch darauf achten, dass sich die Hochsensibilität nicht zu einem neuen oberflächlichen Hype unserer Gesellschaft entwickelt, denn dafür ist Hochsensibilität nun wirklich zu schade.

Allgemein

Was das südenglische Dorf Priddy mit Maria Magdalena und mit Joseph von Arimathäa zu tun hat

Das kleine Dörfchen Priddy in den Mendip Hills, ganz in der Nähe von Glastonbury, besteht aus einer Handvoll Häusern, einer Kirche, einer Dorfschule und einem Weiher. Kaum jemand würde vermuten – wahrscheinlich nicht einmal die Dorfbewohner selbst -– dass der Ort einen indirekten Bezug zu Maria Magdalena hat.

Nach einem Aufenthalt in Südfrankreich war Joseph von Arimathäa mit seinem Neffen Jesus II. (auch Jesus Justus genannt) und dessen Bruder Josephus nach England gereist. Laut Amtskirche existierte dieser Jesus II. natürlich nie, denn es handelt sich dabei um niemand geringeren als um einen der beiden Söhne von Jesus und Maria Magdalena. Doch für diejenigen unter euch, die offen für neue Informationen sind, die so lange von der Öffentlichkeit ferngehalten wurden, ist die Existenz dieses Sohnes nicht auszuschließen.

In alten Überlieferungen Südenglands sowie in William Blakes berühmtem Lied Jerusalem ist davon dazu lesen, dass Joseph von Arimathäa mit dem „jungen Jesus“ in der Gegend rund um das heutige Glastonbury lebte und wirkte.

Lange Zeit ging man davon aus, dass es sich bei diesem jungen Jesus, von dem in den Legenden und Schriften die Rede war, um Jesus selbst in seinen Jugendjahren handelte. Doch ergaben neuere Geschichtsforschungen, dass Joseph von Arimathäa der Bruder und nicht der Onkel von Jesus war. Und dieser junge Jesus war deshalb sein Neffe Jesus II., also einer der Söhne von Maria Magdalena und von Jesus – und nicht Jesus selbst.

Jesus II oder: Es kann nicht sein, was nicht sein darf…

Es ist mir bewusst, dass viele LeserInnen diese Informationen nicht akzeptieren können oder wollen. Deshalb überlasse ich es natürlich jedem einzelnen, diesen Gedanken als potenzielle Möglichkeit auf sich wirken zu lassen oder rundweg abzulehnen.

Joseph v. Arimathäa und seine Neffen wanderten an der Küste von Exmoor entlang, bis sie zu den Mendip Hills gelangten und sich dort niederließen. In dieser Region wurden bereits zur Zeit der Römer Metalle abgebaut. Heute ist diese Hügellandschaft ein beliebtes Wander- und Klettergebiet, auch Höhlen können besucht werden.

Joseph von Arimathäa wird in den alten Aufzeichnungen, die auf Gildas den Weisen zurückgehen sollen, als ein Decurio bezeichnet. Also als ein Vorsteher einer Zehntschaft, der häufig auch ein Betreiber von Metallminen war. Man schrieb über ihn, dass er Zinnhändler war, der umfangreiche Kenntnisse über den Abbau und die Verarbeitung von Metallen hatte, die er dann von Südengland nach Jerusalem verschiffte.

Gedenkstein für Maria Magdalena und Jesus in Glastonbury

Anders als die meisten Erklärungen für den „Maria-Jesus-Stein“ in der Südwand der Marienkapelle in Glastonbury, den man im allgemeinen Mutter Maria und Jesus zuordnet, gibt es noch eine andere Bedeutung, die in den letzten Jahrzehnten aufgetaucht ist.

Bei diesem Stein, der aus dem 1. Jahrhundert stammt, könnte es sich um eine Art Gedenkstein von Jesus II. handeln, in den er angeblich im Andenken an seine Eltern Jesus und Maria (Magdalena) deren Namen eingravieren ließ. Mit dem Bau der ersten Kapelle/Kirche in Glastonbury haben ja er, sein Bruder und sein Onkel Joseph v. Arimathäa unmittelbar nach Maria Magdalenas Tod in Südfrankreich begonnen.

Auch in den Annalen[1] finden sich Hinweise darauf, dass der junge Jesus diese Kapelle/Kirche dem Andenken seiner Eltern gewidmet haben soll. Demnach hat er sie sehr wahrscheinlich seiner Mutter Maria Magdalena und nicht Maria geweiht, wie irrtümlich angenommen wird. Damit wäre auch diese Marienkirche, die heute Lady Chapel heißt, eines der vielen Bauwerke, die ursprünglich Maria Magdalena und nicht Maria gewidmet worden waren, wie übrigens zahlreiche Notre-Dame-Kirchen in Frankreich und anderen Ländern Europas auch.

Die heutige Zeit bringt immer neue Informationen über Maria Magdalena ans Tageslicht, die bisher im Verborgenen lagen bzw. bewusst manipuliert worden waren. Wir werden noch so viele neue Sichtweisen, Erkenntnisse und Forschungsergebnisse bekommen, die das alte Bild von Maria Magdalena grundlegend verändern werden. Zumindest gilt das für diejenigen unter uns, die  offen, sensitiv und unvoreingenommen sind. Wie heißt es so schön? „Wer Ohren hat zu hören, der höre!“

PS: In der einen Bildergalerie siehst du Fotos von Priddy und den Mendip Hills, in der unteren Bilder von der Lady Chapel mit dem Maria-Jesus-Stein in Glastonbury, die ich aus Südengland mitgebracht habe

 

 

[1] Die wichtigsten alten Chroniken über Glastonbury sind: William of Malmesbury (1090-1143), De Antiquitate Glastoniensis Eclesiae, und John of Glastonbury, Cronica sive Antiquitates Glastoniensis Ecclesie (um 1400), Woodbridge 1985

Maria Magdalena

Warum HOCHSENSIBLE Kinder vorschnell abgestempelt werden

80 % der Erwachsenen sind „normal sensibel“. Da lässt sich auch eins und eins zusammenzählen um zu wissen, wer die Schulpläne für unsere Kinder schreibt bzw. wer die Methodiken für den Unterricht entwickelt. Es sind meist die „normal sensiblen Erwachsenen“!

So darf es auch nicht verwundern, dass die hochsensiblen und hochsensitiven Kinder durch den Rost fallen, wenn es darum geht, auf ihre Bedürfnisse einzugehen. Denn der Hund liegt schon darin begraben, dass die meisten Erwachsenen gar nicht wissen, dass es hochsensible Kinder gibt und was sie ausmacht. Denn über hochsensible Kinder denken viele Erwachsene in nicht hinterfragten Klischees, wie beispielsweise in folgenden:

1) Der „Quengelig-Sein-Stempel“

Hochsensible Kinder werden oft als quengelig oder anstrengend bezeichnet, weil sie sensibler auf bestimmte Situationen, Veränderungen oder für sie wahrnehmbare Spannungen reagieren.

Aber mal ganz ehrlich: Was der eine oder andere Erwachsene unter uns als angenehmen Duft, passable Lautstärke oder gute Lichtverhältnisse empfindet, kann für den nächsten schon wieder unangenehm sein. Warum gestehen wir also hochsensiblen Kinder nicht zu, dass sie „anders“ empfinden bzw. auf welche Art und Weise sie etwas empfinden, ohne sie gleich mit dem Stempel „quengelig“ zu versehen, wenn sie ihren Unmut darüber äußern?

2) Der „Schüchtern-Sein-Stempel“

Hochsensible Kinder gelten oft als schüchtern und werden dann auch als solche behandelt, weil sich niemand die Mühe macht, den Unterschied zwischen hochsensibel und schüchtern zu erkennen. Dabei wäre es wichtig, sich den Unterschied zwischen schüchtern/scheu und hochsensibel vor Augen führen:

  • Hochsensible und Schüchterne bleiben zu unbekannten Menschen erst einmal auf Distanz und beobachten sie, bevor sie ihnen zugehen.
  • Hochsensible Kinder beobachten Unbekannte jedoch sehr aufmerksam, sind neugierig und wagen sich schließlich vor, nachdem sie sich ein Urteil über die ihnen unbekannten Menschen gebildet haben.
  • Schüchterne Kinder hingegen meiden jeden Blickkontakt, sind angespannt, nervös oder wirken unglücklich, wenn von ihnen erwartet wird, dass sie auf Unbekannte zugehen sollen.

3) Der „Introvertiert-Sein-Stempel“

Die meisten Menschen messen Introvertiertheit oder Extrovertiertheit an der Geselligkeit eines Menschen.

Introvertierte haben oft nur ein bis zwei intensive Freundschaften, die sie der Zugehörigkeit zu einer großen Gruppe bevorzugen. Sie halten sich lieber im Hintergrund, beobachten und denken über das nach, was sie sehen.

Extrovertierte hingegen gehen gerne auf andere zu, sprechen Unbekannte an und gehen auch ganz offensiv mit ihnen nicht vertrauten Situationen um.

Es gibt auch Extrovertierte unter den hochsensiblen Kindern! Deshalb ist es wichtig, nicht alle über einen Kamm zu scheren und Hochsensible automatisch als introvertiert zu bezeichnen.

4) Der „Übersensibel-Sein-Stempel“

Manche Fachleute mit medizinischem Hintergrund halten Hochsensibilität als eine Störung. Für sie ist es problematisch, wenn Kinder „zu sensibel“ sind und Informationen und Impulse im Außen nicht filtern oder koordinieren können.

Das gilt zum Beispiel für Verhaltenstherapeuten, die eine Sensorische Integrationstherapie zur Problembehandlung anwenden und hierzu auch „Übersensibilität“ als Problem zählen, als ließe sie sich kurieren.[1]

 Natürlich können hochsensible Kinder – wie auch „normal“ sensible Kinder – ein sensorisches Integrationsproblem haben. Hinter dieser Hochsensibilität jedoch ein grundlegendes Problem zu vermuten und sie deshalb abzustempeln oder sie therapeutisch behandeln zu wollen, empfinde ich als eine „übersensible Reaktion unsensibler Erwachsener“!

[1]Aron, Elaine N. Das hochsensible Kind, München 2017, S. 55

Hochsensibilität