Welches Buch zum Thema HOCHSENSIBILTÄT soll ich lesen?

Im Laufe der Jahre haben sich in meinem Bücherregal und auf meinem Computer eine Menge Bücher zum Thema Hochsensibilität angesammelt. Im letzten Beitrag meiner Blogreihe HOCHSENSIBILITÄT möchte ich deshalb meine persönlichen Favoriten unter den Fachbüchern vorstellen. Ich verlinke alle unten angeführtenTitel auf Amazon, da man dort einen guten Überblick hat und die Buchbeschreibungen nachlesen kann. Wo ihr dann ein Buch bestellt, ist euch dann selber überlassen:

Sind Sie hochsensibel? Wie Sie Ihre Empfindsamkeit erkennen, verstehen und nutzen, von Elaine N. Aron, der „Mutter“ des Begriffes Hochsensibiltät. Dieses Buch ist der Klassiker schlechthin, denn alle anderen Autoren haben sich von ihr inspirieren lassen 😉 Es gibt tiefe Einblicke in die verschiedensten Facetten der Hochsensibilität, beginnend im Alltag, über die Gesundheit, über Kindheit, Jugend, soziale Beziehungen, Arbeit, partnerschaftliche Beziehungen bis hin zu Medikamenten für Hochsensible. Ein umfassendes Basiswerk für alle, die Informationen über Hochsensibilität aus erster Hand suchen.

Hochsensibel. Was tun? Der innere Kompass zu Wohlbefinden und Glück, von Sylvia Harke. Auch dieses Buch gibt einen umfassenden Einblick in die verschiedenen Facetten der Hochsensibilität. Es behandelt Themen wie: als Hochsensibler Balance im Leben finden, der hochsensible Körper, die hochsensible Seele, das Lebensumfeld Hochsensibler, was tun gegen Stress, Burnout und Trauma, und schneidet auch das Thema Hochsensible Kinder an. Kurze Selbstreflexionen und Übungen runden dieses Werk ab.

Hochsensibel ist mehr als zartbesaitet. Die 100 häufigsten Fragen und Antworten, ebenfalls von Sylvia Harke. Das Buch behandelt Themenbereiche wie: Hochsensible und ihre Wahrnehmung, ihr Gefühlsleben und ihre Persönlichkeitseigenschaften; Hochsensible im Beruf und in der Partnerschaft; Hochsensibilität und Stressverarbeitung; Hochsensible und ihre Gesundheit; Hochsensible beim Arzt und in der Psychotherapie; hochsensible Kinder; Hochsensible in der Gesellschaft sowie hochsensible Mystiker. Das Buch wird von Impulsfragen zur Selbstreflexion abgerundet.

Hochsensible Männer. Mit Feingefühl zur eigenen Stärke, von Tom Falkensteinwendet sich nicht nur an männliche Hochsensible, sondern insbesondere auch an deren Partnerinnen. Es behandelt Themen wie: Maskulinität im Umbruch, Hochsensibilität verstehen, wissenschaftliche Hintergründe angeborener Sensibilität, Hochsensibilität erkennen, Auswirkungen von Hochsensibilität im Alltag, als Hochsensibler (gut) leben, Strategien im Umgang mit emotionaler Hochsensibilität, Entspannung, Selbstwert und Selbstfürsorge.

Wenn Frauen zu viel spüren. Schutz und Stärkung für Hochsensible von Sylvia Harke. Nach einführenden Kapiteln in die Hochsensibilität erfährt man u.a. Wissenswertes zu folgenden Themen: Selbstakzeptanz, Verletzlichkeit, Kränkungen loslassen, Vergleiche aufgeben, Neinsagen, Intuition, Balance der männlichen und weiblichen Qualitäten, die Archetypen hochsensibler Frauen, Beziehungen, Mutterschaft, weibliche Heilungsräume etc. Dieses Buch eignet sich besonders für Leserinnen, die auch einen Zugang zu einer ganzheitlich-spirituellen Sichtweise haben.

Das hochsensible Kind. Wie Sie auf die besonderen Schwächen und Bedürfnisse Ihres Kindes eingehen, von Elaine N. Aron. Es beinhaltet einen Fragebogen für Eltern, erklärt die Hochsensibilität bei Kindern und geht dann auf die Herausforderungen in der Erziehung dieser Kinder ein. Weitere Themen sind: Hochsensible Eltern von hochsensiblen Kindern sowie praktische Tipps für die Erziehung zu einem fröhlichen Hochsensiblen. Außerdem beschreibt es die Phasen Hochsensibler vom Säugling über das Kleinkind über das Schulkind bis hin zum jungen Erwachsenen und schließt mit 20 Tipps für Lehrer ab.

Abschließend ist es mir noch ein persönliches Anliegen zu erwähnen, dass es zwar längst an der Zeit ist, die Existenz der Hochsensibilität bzw. der Hochsensitivität zu erkennen, zu begreifen und zu diesen besonderen Eigenschaften auch zu stehen. Gleichzeitig sollten wir aber auch darauf achten, dass sich die Hochsensibilität nicht zu einem neuen oberflächlichen Hype unserer Gesellschaft entwickelt, denn dafür ist Hochsensibilität nun wirklich zu schade.

Allgemein

Warum HOCHSENSIBLE Kinder vorschnell abgestempelt werden

80 % der Erwachsenen sind „normal sensibel“. Da lässt sich auch eins und eins zusammenzählen um zu wissen, wer die Schulpläne für unsere Kinder schreibt bzw. wer die Methodiken für den Unterricht entwickelt. Es sind meist die „normal sensiblen Erwachsenen“!

So darf es auch nicht verwundern, dass die hochsensiblen und hochsensitiven Kinder durch den Rost fallen, wenn es darum geht, auf ihre Bedürfnisse einzugehen. Denn der Hund liegt schon darin begraben, dass die meisten Erwachsenen gar nicht wissen, dass es hochsensible Kinder gibt und was sie ausmacht. Denn über hochsensible Kinder denken viele Erwachsene in nicht hinterfragten Klischees, wie beispielsweise in folgenden:

1) Der „Quengelig-Sein-Stempel“

Hochsensible Kinder werden oft als quengelig oder anstrengend bezeichnet, weil sie sensibler auf bestimmte Situationen, Veränderungen oder für sie wahrnehmbare Spannungen reagieren.

Aber mal ganz ehrlich: Was der eine oder andere Erwachsene unter uns als angenehmen Duft, passable Lautstärke oder gute Lichtverhältnisse empfindet, kann für den nächsten schon wieder unangenehm sein. Warum gestehen wir also hochsensiblen Kinder nicht zu, dass sie „anders“ empfinden bzw. auf welche Art und Weise sie etwas empfinden, ohne sie gleich mit dem Stempel „quengelig“ zu versehen, wenn sie ihren Unmut darüber äußern?

2) Der „Schüchtern-Sein-Stempel“

Hochsensible Kinder gelten oft als schüchtern und werden dann auch als solche behandelt, weil sich niemand die Mühe macht, den Unterschied zwischen hochsensibel und schüchtern zu erkennen. Dabei wäre es wichtig, sich den Unterschied zwischen schüchtern/scheu und hochsensibel vor Augen führen:

  • Hochsensible und Schüchterne bleiben zu unbekannten Menschen erst einmal auf Distanz und beobachten sie, bevor sie ihnen zugehen.
  • Hochsensible Kinder beobachten Unbekannte jedoch sehr aufmerksam, sind neugierig und wagen sich schließlich vor, nachdem sie sich ein Urteil über die ihnen unbekannten Menschen gebildet haben.
  • Schüchterne Kinder hingegen meiden jeden Blickkontakt, sind angespannt, nervös oder wirken unglücklich, wenn von ihnen erwartet wird, dass sie auf Unbekannte zugehen sollen.

3) Der „Introvertiert-Sein-Stempel“

Die meisten Menschen messen Introvertiertheit oder Extrovertiertheit an der Geselligkeit eines Menschen.

Introvertierte haben oft nur ein bis zwei intensive Freundschaften, die sie der Zugehörigkeit zu einer großen Gruppe bevorzugen. Sie halten sich lieber im Hintergrund, beobachten und denken über das nach, was sie sehen.

Extrovertierte hingegen gehen gerne auf andere zu, sprechen Unbekannte an und gehen auch ganz offensiv mit ihnen nicht vertrauten Situationen um.

Es gibt auch Extrovertierte unter den hochsensiblen Kindern! Deshalb ist es wichtig, nicht alle über einen Kamm zu scheren und Hochsensible automatisch als introvertiert zu bezeichnen.

4) Der „Übersensibel-Sein-Stempel“

Manche Fachleute mit medizinischem Hintergrund halten Hochsensibilität als eine Störung. Für sie ist es problematisch, wenn Kinder „zu sensibel“ sind und Informationen und Impulse im Außen nicht filtern oder koordinieren können.

Das gilt zum Beispiel für Verhaltenstherapeuten, die eine Sensorische Integrationstherapie zur Problembehandlung anwenden und hierzu auch „Übersensibilität“ als Problem zählen, als ließe sie sich kurieren.[1]

 Natürlich können hochsensible Kinder – wie auch „normal“ sensible Kinder – ein sensorisches Integrationsproblem haben. Hinter dieser Hochsensibilität jedoch ein grundlegendes Problem zu vermuten und sie deshalb abzustempeln oder sie therapeutisch behandeln zu wollen, empfinde ich als eine „übersensible Reaktion unsensibler Erwachsener“!

[1]Aron, Elaine N. Das hochsensible Kind, München 2017, S. 55

Hochsensibilität

Wenn HOCHSENSIBILITÄT der Normal-Zustand ist

Manche Menschen meinen, Hochsensibiliät sei ein neuer Hype… Andere wiederum – nämlich die, die selber davon betroffen sind – fühlen sich erleichtert, dass ihr „Anders-Sein“ endlich einen Namen hat und dass sie damit nicht alleine sind. Denn was die meisten gar nicht wissen: Etwa 15 – 20 Prozent der Bevölkerung kommt bereits mit einer ausgeprägten Hochsensibilität zur Welt (wenn du wissen möchtest, ob du auch zu den Hochsensiblen zählst, dann klicke hier). Ich wage sogar zu behaupten, dass es noch viel mehr hochsensible Menschen gibt und geben wird, als wir heute erahnen können. Doch fangen wir mal der Reihe nach an:

Elaine N. Aron gilt in Fachkreisen als die „Entdeckerin“ der Hochsensibilität, die in unserer Gesellschaft immer häufiger wahrgenommen wird. Bereits 1991 fiel der Psychologin auf, dass viele Klienten, die Rat und Hilfe bei ihr suchten, dieselben Verhaltensmerkmale aufwiesen, wie sie selbst. Damit waren sie bei ihr natürlich in besten Händen. Erst in den letzten Jahren verbreitete sich das Wissen um die Hochsensibilität immer weiter, und du kannst heute in den Buchhandlungen meterlange Bücherregale zu diesem Thema finden.

Die MENSCHLICH-IRDISCHE Betrachtungsweise

Wie in anderen Lebensbereichen gibt es auch in Bezug auf Hochsensibilität verschiedene Betrachtungsweisen. Beginnen wir zuerst einmal mit der menschlich-irdischen (ich nenne sie das „Einserprogramm“ oder die Frosch-Perspektive):

Elaine N. Aron erklärt die Hochsensibilität mit einer höheren Reizempfindlichkeit. Doch nicht nur der Hörsinn, der Seh- und/oder der Tastsinn sind bei Hochsensiblen stärker ausgebildet als bei anderen Menschen, sondern „der Unterschied liegt irgendwo auf dem Weg zwischen Nerv und Gehirn oder im Gehirn selbst, in der Verarbeitung von Informationen“[1].

Lassen wir dieses Erklärungsmodell einmal so stehen und betrachten wir die Hochsensiblen aus einer anderen Perspektive, nämlich aus der Vogel-Perspektive oder aus der Sicht des „Zweierprogramms“.

Die SPIRITUELLE Betrachtungsweise

Ebenfalls in den 1990er-Jahren erhielt das amerikanische Medium Lee Carroll aus der geistigen Welt erste Hinweise darauf, dass ein neuer Menschentypus im Kommen ist. Die Rede ist von den so genannten Indigokindern, die sehr ungewöhnliche Persönlichkeits- und Verhaltensmerkmale aufweisen, und die zuvor nur sehr vereinzelt vorgekommen sind.

Viele ihrer Eigenschaften sind deckungsgleich mit denen der Hochsensiblen (eigentlich noch mehr mit denen der Hochsensitiven, auf die ich in einem späteren Blogbeitrag eingehen werde): Die Indigo-Kinder sind dünnhäutig, geräuschempfindlich, zart besaitet, spüren die Befindlichkeiten anderer bzw. lesen deren Gedanken, stehen mit der geistigen Welt in enger Verbindung, etc. Dazu kommt, dass sie sich meist „nicht erwartungskonform benehmen“, zumindest nicht so, wie es die Erwachsenen von ihnen erwarten.

INDIGOKINDER haben einen anderen Lebensplan

Doch es gehört zu ihrem Lebensplan, so unangepasst zu sein, um die Erwachsenen aus ihrer Komfortzone herauszuschubsen. Das klingt jetzt ziemlich provokant, und ich kann in der Kürze dieses Beitrags nicht näher darauf eingehen. Doch neben ihrer Hochsensibilität und –sensitivität untergraben sie durch ihr Unangepasst-Sein noch zusätzlich die alten, verkrusteten und überholten Gesellschaftsnormen und -strukturen.

Leider wird das Verhalten der Indigokinder (wie auch das der Kristallkinder) sehr oft fehlinterpretiert und von vielen Erwachsenen als negative Verhaltensauffälligkeit oder als Boshaftigkeit verstanden. Dementsprechend sind dann auch die Konsequenzen, unter denen diese Kinder manchmal ein Leben lang zu leiden haben.

Die Vorläufer dieser Kinder kamen bereits in den letzten Jahrzehnten zur Welt, deshalb verwundert es nicht, dass es bereits so viele Hochsensible unter uns Erwachsenen gibt. Ich bin fest davon überzeugt, dass viele von ihnen typische Eigenschaften der Indigo-Kinder in sich tragen. Denn auch sie fordern ihr Umfeld durch ihr Anderssein heraus und zwingen es dazu, zu hinterfragen, was „normal“ ist und was nicht… was in unserer Gesellschaft verändert werden sollte und was nicht…

ENERGETISCH-SPIRITUELLER SCHUTZWALL für HOCHSENSIBLE

Hochsensible Kinder und Erwachsene benötigen neben dem Verständnis ihres Umfeldes auch spezielle Hilfsmittel, die sie genau dort abholen, wo sie aufgrund ihrer Sensibilität und Sensitivität angesiedelt sind. Nämlich auf einer sehr viel höheren Schwingungsebene als jener, auf der sich die meisten anderen Menschen befinden.

Deshalb wundert es mich auch nicht, dass meine spirituellen Werkzeuge, wie beispielsweise die energetisierten Symbole und Essenzen, in ihrer Wirkung ausgerechnet von Hochsensiblen noch viel besser „verstanden“, wahrgenommen und mit großen Erfolgen eingesetzt werden als von normal Sensiblen. Allen voran natürlich die Engel-Aura-Essenz ENERGETISCHE ABGRENZUNG, die beispielsweise einen energetischen Schutzwall im Alltag bietet.

Viele Hochsensible berichteten mir, dass sie ohne diese Essenz in der heutigen Welt mitsamt ihren energetischen Herausforderungen und Belastungen gar nicht überleben könnten. Und diese belastenden Energien werden in Zukunft nicht weniger, sonder noch sehr viel stärker werden.

[1] Aron, Elaine N.: Sind Sie hochsensibel? Wie Sie Ihre Empfindsamkeit erkennen, verstehen und nutzen können. Mvg-Verlag, 2014, S. 30

Hochsensibilität