Au weh… mein Zeh! Ein persönlicher Erfahrungsbericht

Als Kind konnte ich nicht verstehen, warum mein Onkel – ein „gestandenes Mannsbild“ –regelmäßig zur medizinischen Fußpflege ging. Jahrzehnte später weiß ich ganz genau warum: Wer wie er – und ich – unter eingewachsenen Zehennägeln, die sich entzünden und eitrig werden können, leidet, der vergisst mit Sicherheit keinen Termin bei seiner Podologin!

Susanne, so heißt sie, schlägt regelmäßig ihre Hände zusammen, wenn ich nach 4 Wochen zu ihr komme. „Du hast die ärgsten Zehennägel unter all meinen Kunden, und ich behandle hunderte!“, sagte sie einmal zu mir. Sie weiß natürlich, dass eingewachsene Nägel starke Schmerzen verursachen können. Das Gewebe am Nagelfalz schwillt an, rötet sich, fühlt sich durch die Entzündung warm an und schon das Aufliegen einer Bettdecke kann schmerzhaft sein. Im schlimmsten Fall wird die Zehe eitrig, dann hilft nur mehr eine Operation.

In meiner Wahlheimat Mallorca geht man in die „Fußklinik“, wenn man eingewachsene Nägel hat, denn eine medizinische Fußpflege bekommt man nur dort. Das Problem dabei: Die Podologinnen haben die Technik nie gelernt, die Susanne anwendet, und kommen mit meinen Zehen überhaupt nicht zurecht. Sie schlugen mir gleich beim ersten Termin vor, einen Keil aus dem Nagel herauszuschneiden oder – noch besser – den ganzen Nagel zu ziehen! Aber das kommt für mich überhaupt nicht in Frage!

Vor meinem letzten Mallorca-Aufenthalt, der immerhin knapp 3 Monate dauerte, hatte ich mir mein Engel-Kombi-Öl No. 01 / Lariel, das auch „Körperliches Engel-Notfallöl“ genannt wird, in meinen Koffer gepackt. Ich träufelte es jeden Tag auf meine Problemzehen und massierte es sanft ein. Wenn alle Stricke reißen sollten, weil sich die Zehen entzünden, dann würde ich mich kurzentschlossen in den Flieger setzen und zur Fußpflege nach Wien, zu Susanne, fliegen. Das war mein Plan.

Doch soweit kam es nicht. Denn – siehe da! – das Engel-„Notfallöl“ wirkte Wunder. Nach 3 Monaten täglicher Anwendung hatte ich weder eine Entzündung noch Schmerzen. Normalerweise könnte ich nach einer so langen Zeit längst keine Schuhe mehr tragen, geschweige denn, auf den Fuß aufsteigen. Den Engeln sei Dank blieb mir das total erspart! Ich werde natürlich weiterhin ölen, vielleicht krieg ich damit mein Zehenproblem komplett in den Griff.

Übrigens: Bei Dr. Ruediger Dahlke und Rita Fasel kann man im Buch DIE SPUREN DER SEELE – WAS HAND, FUSS UND AUGEN ÜBER UNS VERRATEN nachlesen, was das seelische Hintergrundthema von Problemzehen ist. Das hab ich mir natürlich auch angesehen 😉

Wissenswertes

Hinfallen – Aufstehen – Krone Richten – Weitergehen

Angelina Jolie und Brad Pitt haben es erst vor kurzem erlebt. Ich leider auch. Und du vielleicht auch? Die Rede ist vom Scheitern eines Herzensprojekts.

Das Promipaar Jolie-Pitt hat sich einen Traum erfüllt, der überraschenderweise vom Misserfolg überschattet ist. Als Produzenten des romantischen Dramas „By the Sea“ mussten sie eine große Schlappe hinnehmen, mit der niemand gerechnet hat. Dabei geht es nicht einmal um den finanziellen Verlust, den die beiden als eines der reichsten Schauspieler-Paare sicher locker wegstecken können (der Film hat angeblich $10 Mio. Produktionskosten verschlungen und bis jetzt nur etwa $ 1.5 Mio eingebracht), sondern um das Scheitern einer Vision, eines Lebenstraumes.

Auch mein Herzensprojekt „Punto der Luz“ in Mallorca ist vor einigen Jahren gescheitert. Mein Traum und meine Vision waren es, ein spirituelles Zentrum im Herzen von Palma aufzubauen und suchenden Menschen eine Art spirituelle Heimat zu bieten, in der sie sich mit Gleichgesinnten austauschen und zu Meditationsabenden kommen können, Einzelsitzungen in Anspruch nehmen, mehr über spirituelle Schwangerschaftsbegleitung erfahren, ein Verständnis für die Kinder der Neuen Zeit entwickeln und unser spirituelles Pädagogikkonzept entdecken können etc. Übrig blieben ein fettes Minus am Konto und eine große Enttäuschung.

Wenn Herzensprojekte scheitern, dann tut das besonders weh. Denn dafür ist man über seinen eigenen Schatten gesprungen und dem Ruf seiner Seele gefolgt, obwohl es nie eine Garantie gibt, dass Herzensprojekte auch erfolgreich sind. Man investiert ja nicht nur sein Geld, sondern auch jede Menge an Zeit und Energie und Liebe… und dann…? Natürlich fragte ich mich, woran es wohl gelegen sein mag: An der damals beginnenden Wirtschaftskrise, die auf Mallorca besonders starke Auswirkungen zeigte – also am falschen Zeitpunkt? An der mangelnden Offenheit der Mallorquiner für spirituelle Themen – also am falschen Ort? Am falschen Konzept? An Naivität… ??? Meine Engel habe ich nie um eine Antwort gefragt, ich wollte alleine damit fertig werden.

Ich habe es in der Zwischenzeit aufgegeben, darüber nachzudenken, obwohl mich die Geschichte lange Zeit schmerzte. Denn es war eine jener Visionen, die mir ganz besonders am Herzen lag. Aber vielleicht war es einfach nur wichtig, die Energie der Engel, meiner Engelsymbole und Engelessenzen nach Mallorca (und von dort aus weiter nach Spanien und Mittel- und Südamerika) zu bringen, wunderbare Menschen – die auch heute noch meine Freunde und Wegbegleiter sind – kennenzulernen… was auch immer. Nicht immer bekommen wir logisch nachvollziehbare Antworten auf unsere Fragen.

Wichtig ist, dass wir nach dem Scheitern und Hinfallen wieder aufstehen und nicht liegen bleiben. Dass wir akzeptieren, was zu akzeptieren ist. Dass wir lernen, was zu lernen. Dass wir bereit sind, trotzdem neue Visionen zuzulassen und den Mut zu haben, sie in die Tat umzusetzen.

Ich bin noch immer dabei, mein Krönchen vom Staub zu befreien und mir wieder auf den Kopf zu setzen. Das braucht zwar eine ganze Weile, aber es wird!

PS: Während ich meinen Blog schreibe, erfahre ich gerade, dass auch der prominente Arzt und Buchautor Dr. Rüdiger Dahlke mit seinem Herzensprojekt, einem Gesundheitszentrum in Österreich, gescheitert sein soll. Naja, dann bin ich wenigstens in guter Gesellschaft 😉

Bildquelle © Shirta.de

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