Auf den Spuren von Maria Magdalena

FR, 20. Mai 2016: Am Ende unserer Reise – nach einem wundervollen Tag in Toulouse und Albi – tauschten wir in einer gemeinsamen Abschiedsrunde unsere ganz persönlichen Erfahrungen, inneren Prozesse, Erkenntnisse und Erlebnisse der letzten 9 Tage aus. Es ist einfach unglaublich, was sich in dieser kurzen Zeit alles getan und verändert hat und welch tiefgreifende Transformationen geschehen durften.

Die geistige Welt war in unserer Abschlussmeditation ganz besonders stark präsent und ich channelte für die Gruppe Botschaften von Maria Magdalena und ihrem wichtigsten Weggefährten. Nach dem Abendessen verabschiedeten wir uns voneinander in der Hoffnung, dass sich unsere Wege bald wieder kreuzen werden.

PS: Die nächste Spirituelle Reise findet vom 10. – 17. September 2016 auf den Spuren des Hl. Jakobus / Santiago de Compostela, statt. Hier geht es zur Info http://goo.gl/p9sJul .

Frankreich Spirituelle Reisen

Wo die Katharer einst ihr Leben am Scheiterhaufen lassen mussten

Heute nahmen wir Abschied von Couiza und brachen in Richtung Montségur auf, zu den Ruinen jener berühmten Katharerfestung, die in die Geschichte einging. Hierher flüchteten im Jahr 1244 an die 200 Katharer vor den Truppen des Königs und des Papstes. Sie mussten sich jedoch nach einer längeren Belagerung der Übermacht der Gegner ergeben. Da sie ihrem Glauben treu blieben, bezahlten sie schlussendlich auf dem Scheiterhaufen mit ihrem Leben.

Da es heute regnete und außerdem ein kalter Wind blies, machten sich nur vier Teilnehmer aus unserer Gruppe auf den Weg auf die ehemalige Katharerburg. Die Energie dieses Ortes und das Gefühl, an einem spirituell-historisch einzigartigen Platz zu verweilen, prägten sich tief in ihre Herzen ein.

Danach ging die Reise weiter in das kleine mittelalterliche Städtchen Mirepoix, das mit seinen bunten Fachwerkhäusern alle Besucher in seinen Bann zieht. In diesem Ort fand im Mittelalter ein wichtiges Katharer-Konzil statt. Hier nahmen wir das Mittagessen ein und hatten die Gelegenheit, unter den Arkaden des malerischen Hauptplatzes gemütlich zu bummeln.

Anschließend besichtigten wir gemeinsam die gotische Kathedrale, in der es nicht nur kunstvolle Kreuzrippengewölbe, sondern vor allem sehr beeindruckende Darstellungen von Maria Magdalena und ihren engsten Familienangehörigen zu bewundern gibt. Besonders schön ist auch das bunte Glasfenster, in dem sie in verschiedenen Situationen ihres Lebens dargestellt wird.

Auf der Weiterfahrt in Richtung Toulouse legten wir noch einmal einen Zwischenstopp ein, denn die kleine Felsenkirche von Vals ist dermaßen beeindruckend, dass man ihr unbedingt einen Besuch abstatten muss. Zwar steht sie nicht unmittelbar im Zusammenhang mit Maria Magdalena, doch dieser Platz zählt sicherlich zu den eindrucksvollsten Sehenswürdigkeiten der Region und ist außerdem ein starker Kraftplatz.

Im Hotel in Toulouse angekommen durfte ich für die Gruppe einen Druiden channeln, der interessante Informationen an die Gruppe durchgab, sowie Maria Magdalena, die uns daran erinnerte, dass unsere Gruppe nicht zum ersten Mal in dieser Konstellation und in ihrem Namen unterwegs war.

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Mythen und Legenden im „Maria-Magdalena-Land“

MI, 18. Mai 2016: Hier, im Herzen des „Maria-Magdalena-Landes“ fliegen einem Geschichten, Mythen und Legenden über Maria Magdalena und ihre damaligen Weggefährten sowie ihr einstiges Wirken nur so um den Kopf. Die Gerüchteküche wurde ja vor rund hundert Jahren noch einmal kräftig angeheizt, als der damalige Dorfpfarrer von Rennes-le-Château zu unerwartetem Reichtum gekommen war, den er möglicherweise unter der Maria-Magdalena-Kirche entdeckt und gehoben haben soll.

Die ersten Siedlungen hier in der Gegend von Rennes-la-Château und Rennes-les-Bains, das wir heute besuchten, gehen auf die Römer zurück. Sie nutzen bereits die heißen Thermalquellen um sich auszukurieren. Das Örtchen ist mehr als beschaulich und die Zeit scheint still zu stehen. Wir wanderten mit der ortskundigen Führerin Stephanie einen Hügel hinauf und besichtigten sagenumwobene Steine und eine eisenhaltige Quelle. Für die Kenner des Romans „Das Magdalena Evangelium“ von Kathleen McGowan in unserer Gruppe war es eine große Freude, danach noch das geschichtsträchtige Schlösschen in Arques zu besuchen.

Den Abend verbrachten wir in einem schönen Weingut und genossen die französische Küche. Morgen verlassen wir unser Quartier und ziehen weiter in Richtung Toulouse.

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Von Katharerhöhlen und Rosendörfern

Einer der absoluten Höhepunkte unserer Spirituellen Reise durch Südfrankreich war der heutige Besuch der – den meisten Menschen unbekannten – Höhlen in der Nähe von Tarascon-sur-Ariège, im Gebiet der Pyrenäen, in denen nachweislich Katharer lebten. Wir hatten die besondere Gelegenheit, von einem Kenner und Fachmann der okzitanischen Volksgruppe, wie die Nachfahren der Katharer heute genannt werden, eine private Führung durch das Höhlensystem zu bekommen. Unter ihnen gab es auch Wanderprediger, die durch die Lande zogen, um die ursprüngliche Lehre Jesu‘ auf direkte Art und Weise zu verbreiten. Sie wurden in speziellen Initiationshöhlen jahrelang auf ihre Weihen bzw. auf ihre Tätigkeit vorbereitet. Andere Katharer wiederum lebten in Höhlen, in denen sie u. a. auch ihre Gottesdienste abhielten.

Auf der Rückfahrt von den Pyrenäen in unser Schlosshotel in Couiza kamen wir durch einen Ort, im dem zwei Tage zuvor das „Fest der Rosen“ gefeiert worden war. Das kleine Dorf ist über und über mit Kletterrosen geschmückt, von denen viele wundervoll dufteten. Und so kamen wir nicht umhin, diese Pracht und Herrlichkeit fotografisch festzuhalten.

Der Abend klang wiederum mit einer Meditation und einem Channeling aus. Lady Gaia und Erzengel Uriel gaben mir ihre Botschaften für die Gruppe durch. Einen Schlussakkord setzte einmal mehr das leckere Abendessen in „unserem“ Katharerschloss.

 

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Von Ritterburgen und dem Schatz von Rennes-le-Château

Mo, 16. Mai 2016: Wie Perlen auf einer Schnur reihen sich hier im Languedoc (Südfrankreich) die Katharerburgen auf den Berggipfeln aneinander.  Und so führte uns heute unsere erste Fahrt in Richtung Süden zur einstigen Festung Quéribus. Während des Kreuzzuges gegen die Albigenser, einer Katharergruppe aus dem Gebiet rund um Albi, fanden viele der verzweifelten Menschen Zuflucht in der abgelegenen und uneinnehmbaren Burg.

Der halbstündige Aufstieg zur Ruine belohnte uns heute mit einem eindrucksvollen Blick auf das Gebiet des Languedoc bis hin zu den Gipfeln der Pyrenäen, dem Grenzgebirge zu Spanien. Oben angekommen genossen wir einen fantastischen Panoramablick. Die Ruine ließ erahnen, warum es den Angreifern unmöglich war, die Burg zu erstürmen. Dort, wo die Katharer einst Zuflucht vor ihren Verfolgern, den Truppen des Papstes gesucht haben, finden in unserer Zeit sowohl spirituelle als auch wanderfreudige Menschen energetische und historische Plätze vor, die einen wundervollen Ausblick über das Land bieten.

Nach einem vorzüglichen Mittagessen in unserem Schlosshotel in Couiza brachen wir noch einmal auf, und zwar nach Rennes-le-Château, das ganz in der Nähe von unserem Dorf auf einer Anhöhe gelegen ist. Denjenigen von euch, die den Roman „Das Magdalena Evangelium“ von Kathleen McGowan gelesen haben, ist der Ort ja wohlbekannt. Er gilt als die Hochburg der Maria-Magdalena-Verehrung im Languedoc, nicht zuletzt aufgrund des legendären Priesters Bérangere Saunière, der Ende des 19. Jh. gerüchteweise den Schatz der Katharer entdeckt haben und dadurch zu großem Reichtum gekommen sein soll. Tatsache ist, dass er nicht nur die Kirche renovieren und sehr individuell ausstatten ließ, auch die Villa Bethania und der Magdalena-Turm, die heute im Zentrum des Interesses der Besucher von Rennes-le- Château stehen, gehen auf ihn zurück. Wir nahmen uns ausreichend Zeit, um diesen legendenumwobenen Ort zu besichtigen und auch dem Museum einen Besuch abzustatten.

Den Abend beschlossen wir mit einem energetisch sehr starken Channeling für die Gruppe und einem wundervollen Abendessen.

 

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Im Katharerland angekommen

So, 15. Mai 2016: Heute sind wir im Kernland der Katharer angekommen und damit in jener Region, die vielen LeserInnen von Kathleen McGowans Weltbestseller „Das Magdalena Evangelium“ bekannt ist. Als erstes besuchten wird die mittelalterliche Burgstadt Carcassonne. Sie war im Mittelalter Zufluchtsort Tausender Katharer, die vor den mordenden und alles vernichtenden Truppen der Kirche hierher geflohen waren und dennoch dem Tod nicht entkamen. 40 Mio. Touristen besuchen jährlich dieses Weltkulturerbe und so kann man sich vorstellen, welches Gedränge es da in den winzigen Gassen innerhalb der Festung gab.

Viel beschaulicher war es dann in der kleinen Abteil Saint Hilaire, die dem Hl. Hilarius gewidmet ist. Im wunderschönen Kreuzgang konnte man auch sehr stark seine Energien spüren. Auch auf dieser Reise zeigten wir unseren TeilnehmerInnen das bemerkenswerte Halbrelief, das sehr wahrscheinlich Jesus mit Maria Magdalena darstellt.

Besonders viele weibliche Energie spürten wir dann in der wunderschönen Kirche Notre Dame de Marceilles in Limoux, die uns jedes Mal wieder mit ihren farbenprächtigen Wänden und den Mosaiken in den Fußböden beeindruckt. So viel Leichtigkeit und Harmonie findet man selten in einem Sakralbau.

Beim Abend-Channeling in unserem Schlosshotel meldeten sich Anna und Maria Magdalena zu Wort und übermittelten mir ihre Botschaften für die Reisegruppe. Ein leckeres Abendessen beschloss den heutigen ersten Tag im Languedoc, im Land der Nachfahren Maria Magdalenas.

 

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Maria Magdalena, Martha, Sara-la-Kâli und ihre Weggefährtinnen

Der heutige Ausflug nach Saintes-Maries-de-la-Mer zählte zweifellos zu einem besonderen Highlight unserer Spirituellen Reise. Denn an diesem Ort – so berichtet eine Legende  – gingen einst Maria Magdalena und ihre Weggefährtinnen an Land. Und in Tarascon lebte vor rund 2.000 Jahren Martha, die Schwester von Maria Magdalena. Mehr darüber kannst du unterhalb der Fotos nachlesen.

Namentlich erwähnt werden in erster Linie Maria Jakobäa und Maria Salome, die auch angeblich bei der Kreuzigung von Jesus seiner Mutter Maria und Maria Magdalena beistanden. Die beiden Frauen gehörten auch zu jenen Personen, die gemeinsam mit Maria Magdalena das leere Grab von Jesus vorfanden (die Evangelisten, die darüber berichteten, sind sich allerdings nicht ganz einig, wer wirklich dabei war …). Ihre (angeblichen) Reliquien fand man 1448 bei Grabungsarbeiten.

In der Kirche sahen wir Maria Jakobäa und Maria Salome in einem kleinen Boot dargestellt sowie ihren Schrein hoch über dem Altar, der alljährlich in einer Prozession zum Meer und wieder zurück getragen wird. Auch die vielen Votivbilder und Devotionalien, Zeichen des Dankes für die wunderbaren Heilungen oder Hilfestellungen, die durch Mitwirkung der Heiligen Marien erfolgten, sind sehr beeindruckend.

In der Krypta, über die wir einige Stufen hinunterstiegen, wird Sara-la-Kâli verehrt. Wer ist diese geheimnisvolle Frau, die sowohl Schwarze Sara als auch Sarah die Ägypterin genannt wird? War sie die Zofe oder Dienerin Maria Magdalenas, als die sie in der Literatur so oft beschrieben wird? Handelt es sich um dieselbe Person wie Maria Magdalenas Tochter Sarah Tamar, die mit ihrer Mutter aus Ägypten kam? Örtliche Legenden beschrieben die Sarah im Gefolge Maria Magdalenas als „jung“, sie dürfte vielleicht sogar noch ein Kind gewesen sein, als sie in der Provence eintraf. Der Name Sarah bedeutet auf Hebräisch „Königin“ oder „Prinzessin“, was wiederum auf die Tochter Maria Magdalenas hinweisen könnte.

Zuvor waren wir in Tarascon, dessen Kirche eine einzige große Gedächtnisstätte für Martha ist. Sie war die Schwester von Maria Magdalena und von Lazarus. Wie bereits erwähnt, gibt es in der Literatur einige Hinweise darauf, dass es sich auch bei Martha nicht um eine leibliche, sondern nur um die „konfessionelle Schwester“ von Maria Magdalena und Lazarus handelte. Das heißt, dass die drei derselben Glaubensgemeinschaft angehörten und als PriesterInnen und HeilerInnen tätig waren. Martha begleitete Maria Magdalena und deren Gefährten nach Südfrankreich und tötete der Legende nach ein Ungeheuer namens Tarasque, das zuvor großen Schaden in der Bevölkerung angerichtet hatte.

Deshalb wird Martha auf zahlreichen Bildern mit einem Drachen abgebildet. Es ist davon auszugehen, dass dieses Ungeheuer nur Sinnbildcharakter hat. Dennoch dürfte Martha eine starke Frau und eine wichtige Stütze im Leben „ihrer Geschwister“ gewesen sein.

In der Kirche von Tarascon sahen wir zahlreiche Darstellungen von Martha, aber auch von Maria Magdalena und von Lazarus (dem ersten Bischof von Marseille) sowie von ihrem und Maria Magdalenas Reisegefährten Maximinus, der Bischof von Aix-en-Provence gewesen war. Dort, wo sich heute die Krypta befindet, stand der Legende nach das Haus von Martha. Darüber wurde auch die erste kleine Kirche errichtet, bevor einige Jahrhunderte später der heutige Sakralbau errichtet wurde.

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