Das Evangelium der Maria Magdalena

Nur wenigen Menschen ist das EVANGELIUM DER MARIA (gemeint ist damit das Evangelium ÜBER Maria Magdalena) heutzutage ein Begriff. Geschrieben im frühen zweiten Jahrhundert n. Chr., verschwand es für sehr lange Zeit, bis eine einzelne, fragmentarische Abschrift in koptischer Übersetzung im späten neunzehnten Jahrhundert auftauchte. Obwohl die Einzelheiten der Entdeckung im Dunkeln liegen, ist bekannt, dass die Handschrift des fünften Jahrhunderts, in der das Fragment überliefert ist, von Carl Reinhardt in Kairo gekauft wurde und im Jahre 1896 nach Berlin gekommen ist. Im zwanzigsten Jahrhundert wurden zwei weitere, griechische Fragmente entdeckt. Trotzdem ist kein vollständiges Exemplar des Evangeliums der Maria bekannt. Weniger als neun Seiten des antiken Papyrustexts sind erhalten geblieben, was bedeutet, dass ungefähr die Hälfte des Evangeliums der Maria wahrscheinlich für immer verloren ist.

(Aus dem Buch „The Gospel of Mary Magdalene. Jesus and the First Woman Apostle“ von Karen L. King, Polebridge Press, Santa Rosa, California 2003) Foto: Internet

Maria Magdalena

Maria Magdalena und die 7 „Dämonen“

 

Im Lukasevangelium steht geschrieben, dass es im Gefolge von Jesus auch einige Frauen gab, „… die er von bösen Geistern und von Krankheiten geheilt hatte: Maria Magdalene, aus der sieben Dämonen ausgefahren waren …“ (Luk 8,2). Das ist zumindest die offizielle Version der Amtskirche, die sich hartnäckig über all die Jahrhunderte bis in die heutige Zeit als „Wahrheit“ gehalten hat.

Dazu sollte man vielleicht wissen, dass die Gruppe der Essener, der auch Jesus angehört hatte, bestimmte Worte als Verschlüsselung verwendete, damit die Römer ihre Botschaften und Evangelien nicht verstehen konnten. (Die bekannte Theologin Barbara Thiering von der Univerity Sydney hat zu dieser Thematik die wahrscheinlich umfassendste Arbeit verfasst.) So verwendete man beispielsweise die Begriffe „die Blinden“ für  jene Menschen, die nicht dem „Weg“ folgten. Das Wort „Leprakranke“ bezeichnete jene Menschen, die nicht in eine höhere Gesellschaftsschicht hineingeboren bzw. von ihr ausgeschlossen waren. Die „Armen“ waren jene Mitglieder der Gemeinschaft, die nicht unterprivilegiert waren, sondern höhere Rängen inne hatten aber verpflichtet waren, ihre weltlichen Besitztümer aufzugeben.

So ist auch der Begriff „Dämonen“ nicht wörtlich zu verstehen. Der Name Maria (Mirjam) war zur Blütezeit von Qumram nicht einfach nur ein Name sondern ein hoher Titel. Frauen, die diesen Namen trugen, waren damals Trägerinnen von geistlichen Ämtern innerhalb spiritueller Gemeinschaften. Sie waren beispielweise in der Heilkunst ausgebildet oder leiteten liturgische Zeremonien für Frauen. Alle Marien waren an ein Zölibat gebunden und unterstanden der Autorität des Obersten Schriftgelehrten. Zu Maria Magdalenas Zeit war das Judas Iskariot, der als „siebenter Dämonenpriester“ bezeichnet wurde. Bevor Maria Magdalena heiratete, wurde sie zuvor vom Dämonenpriester vom Zölibat entbunden und daraus leitete sich der die Aussage „aus ihr fuhren sieben Dämonen aus“ ab. Danach durfte sie körperlichen Kontakt mit ihrem Ehemann haben, aber nur nach ganz genauen Vorschriften. (Vgl. dazu Barbara Thiering, Jesus von Qumram, Kapitel 17). Doch davon will ich euch ein anderes Mal berichten.

Die Fotos für diesen Blogbeitrag habe ich alle in der Provence aufgenommen habe und zwar vor der Grotte, in der Maria Magdalena gelebt haben soll. Wir werden sie heuer wieder mit unserer Spirituellen-Reise-Gruppe besuchen.

Maria Magdalena

Maria oder Maria Magdalena?

In früheren Inkarnationen muss ich sehr oft in Südfrankreich zu Hause – und dort vor allem – sehr glücklich gewesen sein. Denn, jedes Mal, wenn ich in die Provence oder das Languedoc komme, habe ich das überwältigende Gefühl, nach langer Zeit endlich wieder daheim zu sein.

Wer sich mit der Geschichte von Maria Magdalena beschäftigt hat – nicht mit den kirchlichen Überlieferungen, sondern mit dem spirituellen Wissen rund um ihre Person – der weiß, dass sie nicht nur in Südfrankreich gelebt, sondern dort über viele Jahrhunderte als die Nachfolgerin und die Frau an Jesus’ Seite verehrt wurde.

Warum es gerade in Frankreich so auffallend viele Kirchen gibt, die „unserer lieben Frau“ oder einer Maria geweiht sind, wenn nicht Maria, sondern Maria Magdalena in diesem Land gelebt und gewirkt hat?

_ Könnte es sein, dass die Kultstätten Marias eigentlich Maria Magdalena geweiht sind?

_ Oder ihrer Tochter Sarah Tamar?

_ Könnte es sein, dass die zahlreichen Mariendarstellungen mit Kind nicht Maria und das Jesuskind, sondern eigentlich Maria Magdalena und ihre Tochter Sarah Tamar zeigen? Oder Maria Magdalena mit einem ihrer anderen Kinder?

_ Könnte es sein, dass das Wissen um die Lehren Maria Magdalenas und ihre Verehrung im Mittelalter ganz bewusst ausgelöscht wurde, weil die Amtskirche dagegen entschieden vorging und auch Massenmorde – wie beispielsweise an den Katharern – nicht scheute?

Fühle in dich hinein! Ich bin überzeugt, dass du eine Antwort in deinem Herzen eine Antwort finden wirst!

Maria Magdalena

Die Welt wird weiblich

„Seid gegrüßt, ich bin Maria Magdalena. Vielen von euch bin ich als Ehefrau von Jesus bekannt. Andere wiederum lehnen diese Tatsache ab, doch das spielt jetzt keine Rolle, denn ich möchte über euch und die Energien der Gegenwart und Zukunft sprechen.

Meine Zeit ist deshalb wiedergekehrt, weil ihr Menschen gerade einen großen Umbruch und Wandel durchlebt – und das in allen Bereichen eures Lebens. Nichts bleibt davon ausgenommen! Es ist nun an der Zeit, euch von alten Strukturen, Werten und Weltanschauungen zu befreien. Und meine Aufgabe ist es, euch dabei zu begleiten und zu unterstützen.

Die Lernthemen der Alten Zeit, die ihr in den letzten 2 000 Jahren in zahlreichen Inkarnationen durchlebt und durchlitten habt, werden mehr und mehr an Bedeutung verlieren. Ihr konntet viele Erfahrungen machen und hattet dadurch die Möglichkeit, euch persönlich und spirituell weiterzuentwickeln, weswegen eure Reise in die Dualität sehr wichtig war.

Ich möchte euch an unserem Beispiel zeigen, wie eine Partnerschaft gelebt werden kann. Nämlich mit Respekt und gegenseitiger Achtung. Das war zu unserer Zeit sehr ungewöhnlich, da Frauen nicht denselben gesellschaftlichen Stellenwert besaßen wie Männer. Sie hatten zu dienen und durften keine eigene Meinung vertreten. Nur Mädchen aus gutem Hause wurden ausgebildet und durften Schreiben, Lesen oder Griechisch lernen und wurden überdies in den Künsten und Heiltechniken unterwiesen.

Jesus und ich lebten eine gleichberechtigte Beziehung, denn er hatte große Achtung vor allen Frauen. Er war es auch, der mich als seine offizielle Nachfolgerin auserwählte, doch die Geschichte hat eine andere Wendung genommen, wie ihr alle wisst. Die Mächtigen der damaligen Zeit wollten und konnten mich nicht als Nachfolgerin akzeptieren, da ich eine Frau war.

Damals wie heute spielen die meisten Frauen in der Gesellschaft keine tragende, sondern eine dienende Rolle. Sie fügen sich ins Unvermeidliche, wenn es darum geht, Männern Platz zu machen oder ihnen den Vortritt zu lassen. Viele Frauen leben dadurch nicht das Potenzial, mit dem sie in die Welt gekommen sind, und halten sich für unfähig, dumm oder unbedeutend. Auch Sexualität wird von ihnen oft falsch gelebt, weil sie meinen, eine Rolle spielen zu müssen, um Männer zufriedenzustellen oder aber sich in der Männerwelt zu behaupten.

Der Übergang in die Neue Zeit wird von sehr viel sanfter, weiblicher Energie begleitet. Ihr Menschen beschreibt diesen Umstand mit dem Satz ‚Die Welt wird weiblich’ sehr gut. Vergesst dabei jedoch nicht, dass es nicht darum geht, vom Patriarchat ins Matriarchat zurückzukehren. Schon jetzt ist da und dort die Tendenz zu beobachten, dass immer mehr Frauen männliche Attribute annehmen, weil sie meinen, damit Männern ebenbürtig zu werden. Weiblichkeit ist eine starke Kraft, auch sie könnte man als „göttliche Essenz“ bezeichnen. Nur eine ausgewogene Balance zwischen Männlich und Weiblich wird euch die ersehnte Harmonie und Gleichberechtigung bringen.

In dieser Zeit bin ich sehr präsent und freue mich, euch als Schwester, Freundin oder Beraterin zu begleiten und zu unterstützen. Ich bin an eurer Seite!

Ich bin Maria Magdalena!“

 

(c) Ingrid Auer

Maria Magdalena

Frauen für Frauen

„Heute möchte ich meine Worte an euch Frauen richten, da es immer wieder zu beobachten ist, wie sehr ihr miteinander in Konkurrenz geht, euch miteinander vergleicht und euch gegenseitig beneidet. Die Geschichte der letzten Jahrtausende hat gezeigt, dass ihr Frauen immer wieder unterdrückt, unwürdig be- oder gar misshandelt wurdet. Lange hat es gedauert, bis ihr euch daraus befreien konntet, doch wenn ihr euren Blick auf bestimmte Länder richtet, dann müsstet ihr mit Entsetzen erkennen, dass diese Missstände noch immer nicht zu Ende sind. Und was macht ihr? Anstatt euch zusammenzuschließen, euch gegenseitig zu unterstützen und die Schwächeren in Schutz zu nehmen, um an ihrer Seite um Recht und Gerechtigkeit zu kämpfen, macht ihr euch Gedanken darüber, wie ihr noch besser, noch schöner und noch erfolgreicher sein könnt. Anstatt euer gemeinsames weibliches Energiefeld zu heilen und zu stärken, geht ihr auf Abstand oder gar in Konkurrenz. Wenn eure Welt eine bessere werden und es zu einer Balance zwischen Männlich und Weiblich kommen soll, dann müsst ihr den ersten Schritt tun und euer Konkurrenzdenken aufgeben. Wer sonst sollte etwas in euren Gesellschaftssystemen verändern, wenn nicht ihr selbst? Ich begleite euch dabei und bin an eurer Seite, wenn ihr es wünscht! Seid gegrüßt, ich bin Maria Magdalena!“

(c) http://www.IngridAuer.com

Maria Magdalena

Was das EINHORN mit MARIA MAGDALENA zu tun hat (Teil 10)

Interessanterweise scheint dieselbe charakteristische Blume (Anm.: gemeint ist die Fleur-de-lis) vor dem Zaum des verschlossenen Gartens in dem Feld „Das Einhorn in Gefangenschaft“ der „Jagd“-Wandbehänge zu wachsen. Sowohl das Wasserzeichen als auch die Wandbehänge sind auf das Jahr 1500 datiert. Es scheint, als ob die „Häresie“ der Blutlinie Jesu zu diesem Zeitpunkt der europäischen Geschichte weit verbreitet war. Andere Wasserzeichen, die den „Löwen Judas“ darstellen, weisen ein ähnliches Motiv auf, wie aus der folgenden Illustration hervorgeht:

Da sowohl der Löwe als auch das Einhorn als Symbole für den rechtmäßigen König von Israel gelten, liegt der Schluss nahe, dass sich diese „Fleur-de-Lis“ am Schwanz des Wappentiers auf die Blutlinie der Erben des israelitischen Königs David bezieht.

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Es gibt keine Beweise dafür, dass Jesus, der „Bräutigam-König“, und seine Geliebte Maria Magdalena ein Kind hatten und dass die Erben dieser „Heiligen Gral“-Blutlinie in Westeuropa überlebt haben. Es existiert keine Heiratsurkunde des königlichen Paars und keine Geburtsurkunde des Gralkindes. Was jedoch belegbar ist, ist die Tatsache, dass dieser Glaube im Mittelalter weit verbreitet gewesen ist und von Kunst, Kunstgegenständen und Legenden in einer Untergrundströmung esoterischen Wissens unterstützt worden ist, die von der Inquisition der römisch-katholischen Kirche auf brutale Weise unterdrückt wurde.

Originaltext in englischer Sprache von Margaret Starbird, danke für die Abdruckerlaubnis!  www.margaretstarbird.net

Maria Magdalena

Bleibt auf dem Weg eures Herzens!

„Seid gegrüßt, ich bin Maria Magdalena! Ich bin nicht mit einem physischen Körper sondern auf der Geistigen Ebene zu euch Menschen in diese Zeit zurückgekehrt, um euch durch den Transformationsprozess zu begleiten. Vieles in eurem Leben befindet sich im Umbruch, nicht nur eure zwischenmenschlichen Beziehungen sondern vor allem ihr selbst. Oft wisst ihr nicht mehr, ob ihr auf dem richtigen Weg seid oder nicht, denn eure Seele gibt euch zwar neue starke Impulse – aber gleichzeitig versucht euer Umfeld, euch wieder in die alten Bahnen zurückzuziehen. Wie sollt ihr euch also entscheiden?

Als erstes möchte ich euch sagen: Lasst euch Zeit! Fühlt in euch hinein und geht langsam Schritt für Schritt auf dem ‚Weg eures Herzens’ weiter. Somit bekommen auch jene Menschen an eurer Seite Gelegenheit und Zeit, eure Neuausrichtung mitzuerleben und nachzuvollziehen. In vielen Fällen werden auch sie früher oder später euren Weg einschlagen. Und falls nicht… bleibt trotzdem ganz bei euch selbst, bleibt in der Liebe und habt Verständnis dafür, dass sich manche Wege trennen werden. Eine Freundschaft zwischen euch und den Anderen kann dennoch bestehen bleiben, wenn ihr behutsam miteinander umgeht. Ich bin an eurer Seite um euch dabei zu begleiten. Seid gegrüßt!“

Übermittelt durch Ingrid Auer (c) http://www.mariamagdalena.at

Maria Magdalena