Wann ist Mann ein Mann? oder: HOCHSENSIBLE Männer

Worin unterscheidet sich männliche von weiblicher Hochsensibilität? Gibt es überhaupt markante Unterschiede? Diese Fragen drängten sich mir beim Durchblättern des Buches Hochsensible Männer: Mit Feingefühl zur eigenen Stärke als allererstes auf.

Wenn man die typischen Merkmale hochsensibler Menschen kennt, dann lassen sie sich – meiner Meinung nach – gleichermaßen bei Männern wie bei Frauen erkennen. Denn die einen wie die anderen reagieren sehr viel intensiver auf körperliche Reize, wie Umweltbelastungen, Lärm, Sonnenstürme, bestimmte Nahrungsmittel, usw. als normal sensible Menschen.

Hochsensibilität hat viele Gesichter

Egal ob Mann oder Frau: Die meisten Hochsensiblen sind empfindsam, wirken oft auf andere menschenscheu, ziehen sich gerne von anderen zurück, meiden Partys, Menschenansammlungen oder Shoppingzentren, um nur einige Stressfaktoren zu nennen. Manche wiederum kommen mit ihren Emotionen nur schwer zurecht, denn sie spüren nicht nur ihre eigenen, sondern auch die emotionalen Belastungen anderer Menschen.

Mentale Hochsensibilität lässt Männer wie Frauen über artgerechte Tierhaltung, alternative Behandlungsmethoden oder Umweltschutz diskutieren bzw. auf die Barrikaden steigen, während sie gleichzeitig für metaphysische Phänomene offen sind und die Existenz von Engeln oder Naturwesen niemals anzweifeln würden.

Was also macht die Hochsensibilität von Männern aus?

Es ist vor allem unsere leistungsorientierte Gesellschaft und die damit verbundene Erwartungshaltung an „richtige Männer“, die Hochsensiblen Stress verursacht.. Sie müssen stark, durchsetzungsfähig, diszipliniert, erfolgreich und vernunftgesteuert sein, um nicht als Schwächlinge abgestempelt zu werden.

Öffentlich gezeigte Gefühle, emotional getroffene Entscheidungen, Rücksichtnahme auf Schwächere oder Tränen werden ihnen als Weichheit oder Verweichlichung angekreidet – oder man bezeichnet sie als schwul.

Wann ist Mann ein Mann?

Auch Herbert Grönemeyer, der in seinem Song Männer die Frage Wann ist Mann ein Mann?aufwirft, könnte als Hochsensibler durchgehen. Er singt:

Männer nehmen in den Arm
Männer geben Geborgenheit
Männer weinen heimlich
Männer brauchen viel Zärtlichkeit

Oh Männer sind so verletzlich
Männer sind auf dieser Welt einfach unersetzlich

In Anbetracht dessen, dass unsere testosterongeprägte Gesellschaft gut und gerne ein wenig sanftere, einfühlsamere Energien sehr gut vertragen würde, freue ich mich über jeden einzelnen hochsensiblen Mann, der zu seinen besonderen Eigenschaften steht. Denn ich meine, es ist wirklich allerhöchste Zeit dafür!

 

 

 

Hochsensibilität

Der innere Kritiker von HOCHSENSIBLEN

Bist du hochsensibel, dann trägst du wahrscheinlich auch einen hochsensiblen inneren Kritiker in dir. Du kennst ihn sicher  sehr gut, denn er flüstert dir immer wieder ins Ohr, dass du

nicht gut genug

nicht ausreichend stark

zu emotional

zu wenig belastbar oder

nicht gleichwertig mit anderen bist.

Das betrifft besonders uns Frauen, denn uns suggeriert man ja schon seit sehr langer Zeit, das wir „das schwache Geschlecht“ seien. Mit diesem Stempel lebten schon etliche Frauengenerationen vor uns, doch wir sind diejenigen, die endgültig genug davon haben und dieses Stigma ablegen wollen.

Das führt dazu, dass sich viele Frauen gegen ihre hochsensiblen Eigenschaften auflehnen, anstatt zu ihnen zu stehen und sie wertzuschätzen. Lieber nehmen sie männlich geprägte, harte Verhaltensweisen an, anstatt ihre weiblich-sensiblen Attribute positiv und konstruktiv zu leben.

Die Qualitäten der Hochsensibilität schätzen und lieben lernen

Doch wie wollen wir in unsere Kraft und Stärke kommen, wenn wir wichtige Aspekte von uns verleugnen? Warum wollen wir unsere Zeit und unsere Energie damit verschwenden, mit „männlicher Entschlossenheit“ gegen unsere Sensibilität anzukämpfen?

Um unserem inneren Kritiker bewusst zu begegnen und ihn zum Schweigen zu bringen, ist es im ersten Schritt wichtig herauszufinden, woher unsere einengenden Glaubenssätze kommen – um dann zu beobachten, was sie emotional in uns auslösen und wie wir im Normalfall darauf reagieren.

Haben wir das erkannt, sollten wir im zweiten Schritt endlich damit aufhören, mit unserem inneren Kritiker zu ringen. Erkennen wir, dass uns Selbstverurteilung, Schuldgefühle und Selbstvorwürfe keinen Zentimeter weiterbringen und stehen wir zu unserer Hochsensibilität. Konzentrieren wir uns dabei auf die vielen positiven Aspekte, die unsere Hochsensibilität mit sich bringt und nutzen wir sie konstruktiv. Die Menschheit braucht sie und uns! Heute mehr denn je zuvor.

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Hochsensibilität

Warum HOCHSENSIBLE Kinder vorschnell abgestempelt werden

80 % der Erwachsenen sind „normal sensibel“. Da lässt sich auch eins und eins zusammenzählen um zu wissen, wer die Schulpläne für unsere Kinder schreibt bzw. wer die Methodiken für den Unterricht entwickelt. Es sind meist die „normal sensiblen Erwachsenen“!

So darf es auch nicht verwundern, dass die hochsensiblen und hochsensitiven Kinder durch den Rost fallen, wenn es darum geht, auf ihre Bedürfnisse einzugehen. Denn der Hund liegt schon darin begraben, dass die meisten Erwachsenen gar nicht wissen, dass es hochsensible Kinder gibt und was sie ausmacht. Denn über hochsensible Kinder denken viele Erwachsene in nicht hinterfragten Klischees, wie beispielsweise in folgenden:

1) Der „Quengelig-Sein-Stempel“

Hochsensible Kinder werden oft als quengelig oder anstrengend bezeichnet, weil sie sensibler auf bestimmte Situationen, Veränderungen oder für sie wahrnehmbare Spannungen reagieren.

Aber mal ganz ehrlich: Was der eine oder andere Erwachsene unter uns als angenehmen Duft, passable Lautstärke oder gute Lichtverhältnisse empfindet, kann für den nächsten schon wieder unangenehm sein. Warum gestehen wir also hochsensiblen Kinder nicht zu, dass sie „anders“ empfinden bzw. auf welche Art und Weise sie etwas empfinden, ohne sie gleich mit dem Stempel „quengelig“ zu versehen, wenn sie ihren Unmut darüber äußern?

2) Der „Schüchtern-Sein-Stempel“

Hochsensible Kinder gelten oft als schüchtern und werden dann auch als solche behandelt, weil sich niemand die Mühe macht, den Unterschied zwischen hochsensibel und schüchtern zu erkennen. Dabei wäre es wichtig, sich den Unterschied zwischen schüchtern/scheu und hochsensibel vor Augen führen:

  • Hochsensible und Schüchterne bleiben zu unbekannten Menschen erst einmal auf Distanz und beobachten sie, bevor sie ihnen zugehen.
  • Hochsensible Kinder beobachten Unbekannte jedoch sehr aufmerksam, sind neugierig und wagen sich schließlich vor, nachdem sie sich ein Urteil über die ihnen unbekannten Menschen gebildet haben.
  • Schüchterne Kinder hingegen meiden jeden Blickkontakt, sind angespannt, nervös oder wirken unglücklich, wenn von ihnen erwartet wird, dass sie auf Unbekannte zugehen sollen.

3) Der „Introvertiert-Sein-Stempel“

Die meisten Menschen messen Introvertiertheit oder Extrovertiertheit an der Geselligkeit eines Menschen.

Introvertierte haben oft nur ein bis zwei intensive Freundschaften, die sie der Zugehörigkeit zu einer großen Gruppe bevorzugen. Sie halten sich lieber im Hintergrund, beobachten und denken über das nach, was sie sehen.

Extrovertierte hingegen gehen gerne auf andere zu, sprechen Unbekannte an und gehen auch ganz offensiv mit ihnen nicht vertrauten Situationen um.

Es gibt auch Extrovertierte unter den hochsensiblen Kindern! Deshalb ist es wichtig, nicht alle über einen Kamm zu scheren und Hochsensible automatisch als introvertiert zu bezeichnen.

4) Der „Übersensibel-Sein-Stempel“

Manche Fachleute mit medizinischem Hintergrund halten Hochsensibilität als eine Störung. Für sie ist es problematisch, wenn Kinder „zu sensibel“ sind und Informationen und Impulse im Außen nicht filtern oder koordinieren können.

Das gilt zum Beispiel für Verhaltenstherapeuten, die eine Sensorische Integrationstherapie zur Problembehandlung anwenden und hierzu auch „Übersensibilität“ als Problem zählen, als ließe sie sich kurieren.[1]

 Natürlich können hochsensible Kinder – wie auch „normal“ sensible Kinder – ein sensorisches Integrationsproblem haben. Hinter dieser Hochsensibilität jedoch ein grundlegendes Problem zu vermuten und sie deshalb abzustempeln oder sie therapeutisch behandeln zu wollen, empfinde ich als eine „übersensible Reaktion unsensibler Erwachsener“!

[1]Aron, Elaine N. Das hochsensible Kind, München 2017, S. 55

Hochsensibilität

Warum sich HOCHSENSIBLE manchmal schwer tun, neue Leute kennenzulernen

Wie fühlst du dich auf einer Party, inmitten von drängelnden Menschen und lauter Musik? Was, du gehst zu so etwas erst gar nicht hin? Du meidest Menschenansammlungen, Energien, die schwer auf dir lasten, Geschrei und sonstigen Lärm? Kann es sein, dass auch du hochsensibel bist?

70 Prozent der Hochsensiblen sind introvertiert und alles andere als Partylöwen

Einer Studie zufolge meiden 70 % der Hochsensiblen Partys oder andere gesellschaftliche Ereignisse, bei denen es räumlich etwas eng werden könnte. Denn intuitiv spüren sie die „dichten“ Energien anderer und versuchen, diesen zu entgehen.

Auch laute Partymusik, grelles Licht, das Grölen im Bierzelt oder das Wummern der Bässe tut ihnen körperlich weh. Ebenso fühlen sie sich unwohl dabei, wenn ihnen jemand persönlich zu nahe tritt und sie ausfragen möchte und damit in ihre Privatsphäre eindringt. Deshalb ziehen sie es vor, gesellschaftliche Ereignisse dieser Art großräumig zu meiden.

Vielleicht hast du auch schon erlebt, dass du

  • dich in Menschenmassen unwohl und isoliert fühlst
  • nicht gerne auf Unbekannte zugehst und ein Gespräch beginnst
  • Small-Talk anstrengender empfindest als tiefgründige Gespräche
  • lieber zuhörst als dich selber an Gesprächen beteiligst
  • dich im Kino, im Konzertsaal oder in großen Räumen in der Nähe des Ausgangs am wohlsten fühlst
  • als kreativer, künstlerischer Mensch zwar gerne auf der Bühne stehst, aber danach schnellstmöglich den Rückzug suchst
  • das Klingeln des Telefons bzw. Telefonate störend oder unangenehm empfindest
  • lieber alleine arbeitest als in einer Gruppe
  • immer wieder den Rückzug in die Natur suchst.

Wie lernst du dann neue Leute kennen?

Es ist wahrscheinlich sehr wichtig für dich als Hochsensible/r, dass du dich mit Menschen umgibst und austauschst, die tiefgründig sind und eine Sehnsucht nach echten Gefühlen haben – oder sich intellektuell niveauvoll austauschen möchten.

Vielleicht aber ist es dir zu mühsam und zu aufwändig, neue Leute kennenzulernen, weil du schon zu oft Zurückweisung oder Langeweile erfahren musstest.

Wo würdest DU dich in deiner Freizeit am liebsten aufhalten? Auf einer Kunstausstellung, einem Retreat, einem Yoga-Wochenende, auf einer Wanderung, in einem schönen Konzert, in einem interessanten Vortrag, inmitten von Menschen, denen Natur- und Umweltschutz ein Anliegen ist, auf Kraftplätzen, beim Reiten, …. genau dort wirst du neue Leute kennenlernen, die so empfinden wie du. Lass dich einfach nicht entmutigen!

 

Hochsensibilität

5 Aktivitäten, die man mit HOCHSENSIBLEN besser unterlassen sollte

Egal, ob du hochsensibel oder hochsensitiv bist, die Wahrscheinlichkeit ist sehr groß, dass du gewisse Aktivitäten einfach nicht ausstehen kannst.

Ich wusste lange Zeit nichts von meiner Hochsensibilität – und ich zähle sicher nicht zu den Hoch-Hoch-Sensiblen, aber ich verstehe heute um vieles besser als früher, warum ich bestimmte Situationen schon als Kind oder Jugendliche überhaupt nicht ausstehen konnte.

Warum? Keine Sorge, ich bin sicherlich nicht hysterisch, aber es gibt gewisse Geräusche, Energien und Stimmungen, bei denen ich einfach nur reißaus nehmen will. Diese wären:

  1. Smalltalk und andere sinnentleerte Gespräche

Ich erinnere mich noch an die Zeit, in der ich meinte, aus gesellschaftlichen Gründen „Smalltalk führen“ zu müssen. Um darin wirklich gut zu werden, kaufte ich mir sogar ein entsprechendes Übungsbuch. Vergebens! In der Zwischenzeit gehe ich einfach nicht mehr auf Events, bei denen Bla-bla-bla-Gespräche an der Tagesordnung sind.

  1. Krimis, Grusel- und Horrorfilme

Es ist wirklich der blanke Horror für mich, Krimis, Grusel- und Horrorfilme anzusehen – ich kann es einfach nicht. Dabei geht es gar nicht so sehr um Angst, als vielmehr um die Energien, die von diesen Filmen ausgehen. Ich kann sie förmlich spüren, körperlich, wie eine dunkle, zähe, unangenehme Energiemasse. Diese negativen Energien machen sicherlich auch vor Hartgesottenen nicht Halt, auch wenn sie es nicht wahrnehmen.

  1. Unangenehme Geräusche

Neben mir einen Apfel geräuschvoll essen, einen Kaugummi schmatzend kauen oder ein Bonbon laut lutschen… das geht gar nicht. Da muss ich aufstehen und den Raum verlassen, denn gewisse Geräusche tun mir physisch weh. Für andere Hochsensible ist (selbst eine dezente) Parfümwolke, Kugelschreiber-Klicken oder ein kratzender Pullover der blanke Horror. Tja, so verschieden sind wir eben.

  1. Überlaufende Open-Air-Konzerte

Oh mein Gott! Für mich der Albtraum schlechthin. Nicht einmal als Teenager brachten mich zehn Pferde auf Veranstaltungen dieser Art, da blieb ich in den Augen meiner Freunde lieber uncool. Das Gedränge, Geschiebe, Geschrei, Gebrüll – der Geruch, der Lärm und sonstiges, das ich lieber gar nicht erwähnen möchte. Erst als meine Kinder Teenager waren, begleitete ich sei einmal auf ein Open-Air-Konzert und musste erkennen, dass mich mein Instinkt schon in meiner Jugend nicht getrügt hatte.

  1. Kopfmassagen

Lange war es mir unangenehm, doch seit einiger Zeit sage ich schon beim Haarewaschen vorbeugend zu meinem Friseur: „Und bitte wieder keine Kopfmassage!“ Das, was meine Freundinnen sehr genießen, was sie beinahe zum Schnurren bringt, kann ich überhaupt nicht ausstehen: Auf meinem Kopf herumwühlen und mit mehr oder weniger Druck meine Kopfhaut massieren. Vielleicht hängt es auch damit zusammen, dass ich fremde Menschen samt ihren Energien nicht in mein Kronen-Chakra spüren möchte, doch egal, was es ist: Kopfmassagen sind ein für allemal tabu!

Na, hast du dich in der einen oder anderen Darstellung wiedergefunden? Vielleicht in anderen Varianten? Willkommen im Club! Ich habe gelernt, zu meiner hochsensiblen Eigenheiten zu stehen, denn lieber lasse ich mich als Mimose bezeichnen als mich einmal wider besseren Wissens unwohl zu fühlen!

 

 

Hochsensibilität

Warum HOCHSENSIBLE ihrem Partner erklären sollten, wer sie sind

Viele Hochsensible wussten bis vor kurzem nicht einmal selber, wer und warum sie so sind, wie sie sind. Nach den ersten wichtigen Schritten des Sich-selber-besser-Verstehens ist es deshalb wichtig, auch mit dem Partner darüber zu sprechen.

Hochsensible sehnen sich – ebenso wie andere Menschen auch – nach Harmonie, Liebe, Nähe, Zugehörigkeit und emotionaler Sicherheit. Aber viele von ihnen benötigen (mindestens) im gleichen Maß auch Ruhe, Rückzug oder Alleinsein.

Da die Sinne von Hochsensiblen feiner ausgeprägt sind, ermüden sie oft schneller oder leiden unter belastenden Energien oder Anspannungen, die sie in ihrem Umfeld wahrnehmen. Manche von ihnen brauchen immer wieder längere Rückzugsphasen, um im Alltag überhaupt zurecht zu kommen und um ihre Eindrücke zu verarbeiten.

Kläre deinen Partner über deine Hochsensibilität auf

Innere und äußere Rückzuge können Freundschaften und vor allem partnerschaftliche Beziehungen ganz schön auf die Probe stellen. Denn dein Gegenüber kann dieses Verhalten – klarerweise – als Desinteresse, Lustlosigkeit, Sprunghaftigkeit oder gar als Ablehnung interpretieren. Nur wenn dein innerer Rückzug von deinem Partner verstanden und akzeptiert wird, kann eure Beziehung auf Dauer funktionieren.

Deshalb ist es wichtig, deine Empfindungen und Bedürfnisse deinem Partner gegenüber ehrlich auszusprechen; ihn bitten, sich mit dem Thema Hochsensibilität auseinanderzusetzen. Vielleicht bietest du ihm eine gute Lektüre dazu an, denn viele Partner fühlen sich hilflos oder vermuten, dass es sich bei Hochsensiblen nur um launenhafte Mimosen handeln könnte.

Wirf nicht gleich die Flinte ins Korn!

Wenn du mit einem Partner zusammenlebst, der wenig Verständnis für deine Bedürfnissen hat, dann versuche immer wieder mit ihm darüber zu sprechen. Manchmal kann es auch sinnvoll sein, auf professionelle erfahrene Unterstützung von Paartherapeuten oder Coaches zurückzugreifen. In vielen Fällen ist es jedoch die falsche Entscheidung, eine Partnerschaft aufgrund von Hochsensibilität zu beenden, außer es liegen noch andere, triftige Gründe vor. Aber das wissen die Betroffenen meist ohnehin selbst, wenn sie ehrlich genug mit sich und ihrem Partner umgehen.

Wenn du Unterstützung benötigst, um dich energetisch abzugrenzen, empfehle ich dir die Engel-Aura-Essenz „Energetische Abgrenzung“, wenn für deine Partnerschaft liebevoll begleitende Energien suchst, könnte die Engel-Aura-Essenz „Erzengel Chamuel“ die richtige für dich sein.

 

Hochsensibilität

Warum HOCHSENSIBLE besonders häufig unter Schuldgefühlen leiden

Wie heißt es so schön: Schuldgefühle sind genauso nützlich wie Fußpilz… Denn sie helfen niemandem und stören nur. Oft werden Schulgefühle manipulativ dafür eingesetzt, um andere klein zu halten oder gefügig zu machen.

Viele Hochsensible haben ein übergroßes Verantwortungsgefühl und reagieren sofort mit Schuldgefühlen. Oft in Situationen, in denen sie nicht einmal selber davon betroffen sind. Denn diese unangenehmen Gefühle tauchen manchmal sogar dann auf, wenn Hochsensible nur „egoistisch“ an sich denken oder für sich selber einstehen bzw. sorgen wollen. Auch anderen Menschen ein NEIN entgegenzuhalten kann bereits Schuldgefühle auslösen.

Hochsensible spüren aber auch die Gemütszustände anderer Menschen sehr genau, und sind die nicht gut drauf, fühlen sie sich sofort dafür verantwortlich. Sie wollen etwas dagegen unternehmen oder andere aufheitern bzw. ihre Probleme lösen. Gelingt ihnen das nicht, fühlen sie sich schuldbewusst.

Schuldgefühle werden manchmal auch ausgenutzt

In weiterer Konsequenz können sich Schuldgefühle zu einem handfesten Helfersyndrom auswachsen, das möglicherweise von anderen sogar ausgenutzt wird. Aufgrund der übergroßen Hilfsbereitschaft und Sozialkompetenz werden Hochsensible gerne auch als Klagemauern benutzt bzw. als Vermittler in Streitigkeiten herangezogen – oft gegen ihren eigenen Willen.

Wie man dem ganzen entgegenhält: Indem man reflektiert, in welchen Situationen man immer wieder Schuldgefühle zulässt oder sie vielleicht sogar von anderen übernimmt. Vielleicht gibt es auch bestimmte Menschen, die bei Hochsensiblen (unbewusst) auf den Schuldgefühle-Knopf drücken oder sogar ein wenig manipulativ agieren. Wichtig ist, eine bestimmte Gesetzmäßigkeit herauszufinden, um aus diesem Verhaltensmuster aussteigen zu können und um zu erkennen, dass Schuldgefühle wirklich nur so nützlich wie Fußpilz sind.

Falls du dazu eine energetisch-spirituelle Unterstützung suchst, dann wäre die Engel-Transformationsessenz No. 20 „Schuldgefühle und Selbstverurteilung“ möglicherweise eine gute Option für dich. Erfahrungsgemäß sind es gerade die Hochsensiblen, die auf die hohen Schwingungen dieser Engelenergie besonders gut ansprechen.

 

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