WIE SICH DIE SPEZIES MENSCH GERADE VERÄNDERT

„Wir brauchen nicht so fortzuleben, wie wir gestern gelebt haben. Machen wir uns von dieser Anschauung los, und tausend Möglichkeiten laden uns zu neuem Leben ein.“ Christian Morgenstern

Du arbeitest täglich mit Menschen, die Rat oder Hilfe suchen? Dabei ist dir wahrscheinlich längst aufgefallen, dass die einen ihr Bewusstsein ständig weiterentwickeln, und die anderen wie in einem Tiefschlaf verharren.

Die gesamte Menschheit befindet sich im größten Veränderungs- und Transformationsprozesses der jüngeren Geschichte, und da darf es einen nicht verwundern, dass die Menschen nicht mehr so sind, wie sie noch vor wenigen Jahren waren. Dabei spreche ich nicht von der Transgenderbewegung, sondern von einem Veränderungsprozess, der alle Ebenen des Lebens umfasst.

Die energetische Neustrukturierung des Menschen

Dieser Prozess, der von sensitiv veranlagten Menschen freilich längst wahrgenommen wurde, findet erstmals auch eine Bestätigung in der Forschung[1]. So haben beispielsweise Astrophysiker schon vor Längerem entdeckt, dass nach Sonneneruptionen ungeheure Mengen von Gasen ins All katapultiert werden. Diese „koronaren Massenauswürfe“ schleudern die Gase, auch Plasma genannt, mit einer Geschwindigkeit von mehreren Millionen Stundenkilometern in den Weltraum. Das Besondere an diesem Plasma liegt darin, dass es elektrisch aufgeladen ist.

Sobald diese aufgeladenen Teilchen auf die Erdatmosphäre treffen, entstehen magnetische Stürme und Polarlichter. Sie verändern das elektromagnetische Feld der Erde und beeinflussen somit alle Lebewesen nachhaltig. Sogar in der Zellstruktur lassen sich diese Veränderungen wissenschaftlich nachweisen.

Aus physikalischer Sicht betrachtet lösen die seit einigen Jahren immer stärker werdenden Sonneneruptionen weitreichende Veränderungen auch im menschlichen Gehirn aus. So belegen beispielsweise Studien, dass es eine Wechselwirkung zwischen geomagnetischen Aktivitäten und besonderen Gedächtnisleistungen bzw. Konzentrationsstörungen gibt. Es wird von Wissenschaftlern sogar angenommen, dass es zu einer völligen Neustrukturierung des Menschen kommen könnte

Nun, diese energetischen Neustrukturierungen oder Veränderungen sind längst im Gange, was man an den heutigen Kindern gut erkennen kann. Zwar unterscheiden sie sich rein äußerlich nicht von jenen, die vor 20 oder 50 Jahren zur Welt kamen, doch sie „funktionieren“ anders. Sie sprechen auf andere Energiefelder an, sind hochsensibel und häufig medial veranlagt.

Die Geburt des Universellen Menschen

Die Veränderungen, die unsere Zeit mit sich bringt, sind bereits so offensichtlich geworden, dass sie auch von verschiedenen Wissenschaften, beispielsweise der Medizin oder Philosophie, wahrgenommen werden. So verknüpfte beispielsweise Barbara Marx Hubbard[2] in ihren Büchern wissenschaftliches Denken mit spirituellen Erkenntnissen.

Sie schreibt, dass wir die erste und einzige Generation der menschlichen Geschichte seien, die miterlebt, dass etwas Neues, noch nie da Gewesenes, entstünde. Gemeinsam mit uns dürfen viele Seelen, die in diesen Jahren und Jahrzehnten inkarnieren, bei der „Geburt des Universellen Menschen“ dabei sein. Es seien jene erwachten Seelen – auch Meisterseelen genannt –, die einen großen Teil ihres langen Entwicklungsprozesses bereits hinter sich gebracht haben und ihrer Vollendung entgegengehen.

Der Universelle Mensch ist durch sein Herz mit der Gesamtheit des Lebens verbunden. Er fühlt sich dazu berufen, seine Fähigkeiten zur positiven Entwicklung der Menschheit und der Welt einzusetzen, wobei er gleichzeitig seinen eigenen, individuellen Weg beschreitet, um am großen Veränderungs- und Schöpfungsprozess teilzunehmen. Er hat erkannt, dass die Lebensbedingungen der Erde an einem Punkt angelangt sind, an dem die Menschheit mittels ihres Intellekts und ihrer technischen Entwicklungen entweder alles zerstören oder sich und die Welt in eine unermesslich positive Zukunft hineintransformieren kann. Diesen Prozess nennt man auch den Prozess der Co-Kreation, der Mit-Schöpfung oder einfach: Transformationsprozess.

Der Genius-Code

Eine Verbesserung der Lebensbedingungen auf unserem Planeten erfordern einen umfassenden Wandel in allen Bereichen unseres Lebens. Um dies zu schaffen, muss unser einzigartiger „Genius-Code“ aktiviert werden, der bisher ungenutzt tief in unserem Körper-Geist-Seele-System und in unserer feinstofflichen DNS abgespeichert ruht. Dieser „Genius-Code“, der derzeit aktiviert wird, enthält gleichzeitig das notwendige kreative Potenzial für unsere Entwicklungsschritte von der „Menschenpersönlichkeit“ zur „Meisterpersönlichkeit“. Unsere Probleme sind mit Geburtswehen vergleichbar und ohne diese schmerzhaften Übergänge und Zusammenbrüche auf allen Ebenen der Existenz würden wir vielleicht weiter vor uns hindämmern, ohne etwas zu verändern.

Ich finde den Begriff „Genius-Code“ eine sehr treffende Beschreibung für die besonderen Merkmale, mit denen Kinder seit einigen Jahrzehnten zur Welt kommen. Die Erklärung zeigt einmal mehr, dass es völlig bedeutungslos ist, ob ihre typischen Eigenschaften der Allgemeinheit von wissenschaftlich oder von spirituellen ausgerichteten Menschen  bewusst gemacht und an der Öffentlichkeit publik gemacht werden. Wobei die Mehrheit der Menschen noch immer einen großen Vorbehalt gegenüber spirituellem Wissen hat und deshalb eher die wissenschaftlichen Erklärungen annehmen kann. Doch auch das könnte sich im Zuge des Transformationsprozesses auch bald ändern.

 

 

[1] Broers, Dr. Dieter: (R)EVOLUTION 2012, Scorpio-Verlag, München 2009

[2] Vgl. dazu Marx Hubbard, Barbara: Vom Ego zur Essenz, Koha-Verlag, Burgrain 2003, S. 23 ff.

Gesundheitsberufe

DER LERNZUG ODER: WAS ES MIT DEM RAD DER WIEDERGEBURT AUF SICH HAT

Manchmal hast du Patienten oder Klienten, bei denen du dich fragst, wo du die Ursachen ihrer Krankheit oder psychischen Probleme suchen sollst, weil sie so hartnäckig und nicht zu knacken sind. Ihre Wurzeln scheinen extrem weit in der Vergangenheit zu liegen, weit über dieses Leben hinaus… Egal, ob du an Reinkarnation glaubst, oder nicht. Die folgende Parabel aus der geistigen Welt gibt ein interessantes Bild davon, wie und warum die These der Wiedergeburt einen Sinn macht. Speziell im Zusammenhang mit Heilungsprozessen.

„Stell dir einen Zug mit mehreren Waggons vor, die miteinander verbunden sind. Dieser Zug ist ein Zug des Lernens und der Weiterentwicklung und wird in der Regel über den hintersten Waggon betreten und durch den ersten wieder verlassen. Seelen, die eine bestimmte Weiterentwicklung machen möchten, die sie nur in diesem einen irdischen Lernzug absolvieren können, drängen sich an der hinteren Eingangstür und warten auf Einlass. Sie wissen, dass sie im Laufe ihrer schier unendlichen Reise durch die Ewigkeit in genau diesem einen Zug etwas lernen und erfahren werden, was es sonst in keinem zweiten Zug gibt.

Um von dem hinteren Waggon in die mittleren Waggons zu kommen und um eines Tages das Lerngefährt durch den ersten Waggon wieder verlassen zu können, müssen bestimmte Erfahrungen gemacht und Prüfungen absolviert werden. Dabei steht es jeder Seele frei, diese Entwicklung in ihrem eigenen Tempo zu durchlaufen. Niemand drängt sie zu irgendetwas, denn sie ist nur sich selbst verpflichtet.

Die Waggons sind unterschiedlich ausgestattet und bieten damit verschiedene äußere Rahmenbedingungen, um – den einzelnen Entwicklungsstufen entsprechend – ein optimales Lernumfeld zu ermöglichen. Die Waggons si sind auch mit unterschiedlichen Energiefrequenzen aufgeladen, die den jeweiligen Energiefeldern der Seelen entsprechen. Darüber hinaus werden die ‚Schüler‘ alle von unterschiedlichen Lehrern begleitet.

Die Seelen sehen sich auf der ersten Entwicklungsstufe – also im hintersten Waggon – mit anderen Lernaufgaben konfrontiert als im mittleren und vorderen Bereich des Zuges. Sobald sie eine Inkarnation beendet haben, verlassen sie den jeweiligen Waggon und steigen in ihrer nächsten Inkarnation wieder in denselben Waggon zu, um von dort aus ihre Lern- und Entwicklungsreise fortzusetzen.

Natürlich gibt es auch Seelen, die aus unterschiedlichsten Gründen alle Voraussetzungen mitbringen, um gleich auf Anhieb in einen mittleren Waggon einsteigen zu können. Manche Quereinsteiger können sogar in den vorderen Waggons Platz nehmen. Ihr nennt sie Indigo- oder Kristallkinder. Sie haben die hinteren ‚Entwicklungswaggons‘ übersprungen und deshalb fehlen ihnen auch gewisse Erfahrungen, die nur dort gemacht werden können. Und so fühlen sie sich manchmal ein wenig fremd und deplatziert in ihrem Abteil, obwohl sie auf der seelisch-geistigen Ebene alle Voraussetzungen für den Quereinstieg mitgebracht haben.

Manche Seelen verweilen sehr lange in den einzelnen Waggons, sie legen lange Ruhepausen ein oder legen ihre Weiterentwicklung durch verschiedene Ablenkungen und anderweitige Beschäftigungen auf Eis. Es kann sogar sein, dass sie im Laufe mehrerer Inkarnationen hintereinander immer wieder in denselben Waggon einsteigen müssen, da sie die vorgegebenen Lernaufgaben nicht erfüllt und die Chancen ihrer Weiterentwicklung nicht genutzt haben. Doch es gibt niemanden, der das bewertet, beurteilt oder kritisiert. Jede Seele ist nur sich selbst verantwortlich.

Die Reise dauert nun schon lange und der Zug hat das Tempo in letzter Zeit sehr stark beschleunigt. Durch diese Beschleunigung haben sich die unterschiedlichsten Energiefelder in den einzelnen Waggons verändert. Diejenigen, die ‚auf bequem gemacht hatten‘, sehen sich mit veränderten Rahmenbedingungen konfrontiert und müssen entweder ihre Lernschritte beschleunigen oder den Waggon nach kurzer Zeit wieder verlassen, um bei ihrer nächsten Inkarnation einen weiteren Anlauf zu nehmen.

Da sich viele Seelen schon bis in die mittleren und vorderen Waggons vorgearbeitet haben, leeren sich die hinteren Waggons allmählich wieder. Doch die Reise wird noch eine Weile dauern und viele ‚Schüler‘ sind in der Zwischenzeit selbst zu Lehrern oder Begleitern geworden. Andere wiederum haben bereits den Zug durch den ersten Waggon verlassen, um ihre Reise in einem ganz anderen Teil des Universums fortzusetzen.“

Gesundheitsberufe

WARUM PATIENTEN UND KLIENTEN NICHT ZUFÄLLIG ZU DIR KOMMEN

Vor dir sitzt ein Patient oder Klient und versucht dir zu erklären, dass seine körperlichen oder seelischen Probleme nur auf eine Verkettung unglücklicher Umstände zurückzuführen sind. Oder auf das Schicksal, das es nicht gut mit ihm meint. Er glaubt fest daran, dass sein Leben auf einer Aneinanderreihung von Zufällen basiert. Und deshalb glaubt er auch, dass er zufällig bei dir gelandet ist.

Wie denkst du darüber? Vielleicht hast du dir schon selber mal die Frage gestellt, welche zusammenhängenden Ereignisse dich an einen bestimmten Punkt deines Lebens geführt haben?

ZUFÄLLE ODER MORPHOGENETISCHE BEWUSSTSEINSFELDER?

Unser menschliches Bewusstsein ist nicht physisch auf unser Gehirn und mental auf unsere Erinnerungen begrenzt, sondern es ist in einem unbegrenzten holographischen Bewusstseinsfeld in Form energetischer Muster eingebettet. Dieses Feld wird als „Morphogenetisches Feld“ oder als „Matrix“ bezeichnet.

Es enthält nicht nur alles Wissen, das existiert, sowie alle bisher gemachten Erfahrungen, sondern auch alle Ereignisse, die über Zeit und Raum hinweg geschehen sind. Das Interessante daran: morphogenetische Felder existieren sowohl auf der persönlichen als auch auf der kollektiven Ebene.

Unser eigenes Bewusstseinsfeld ist also eng mit dem weltumspannenden morphogenetischen Feld der Menschheit verbunden. Deshalb lässt sich leicht nachvollziehen, dass alle Energiefelder einander gegenseitig beeinflussen. Im Positiven wie auch im Negativen.

DEIN BEWUSSTSEIN HAT EINFLUSS AUF DEN VERLAUF DEINES LEBENS 

Sobald sich eine bestimmte Anzahl von Menschen zu einem höheren Bewusstsein entwickelt hat, steht dieser „Wissensspeicher“ der gesamten Menschheit zur Verfügung. Ob und wie er genutzt wird, steht natürlich jedem einzelnen frei.

Sobald Menschen mit eine höheren Schwingungsfrequenz bewusster durchs Leben gehen, werden sie auch erkennen, dass es keine Zufälle im Leben gibt. Denn unser wahres Selbst, unser Höheres Selbst, führt uns immer wieder zu Menschen und in Situationen, die für unseren Lebensweg maßgeblich sind. Auch wenn die damit verbundenen Erfahrungen auf den ersten Blick nicht immer angenehm sind. Wir sprechen in diesem Fall von höherer Führung oder schicksalhafter Fügung.

EIN KOLLEKTIVER BEWUSSTSEINSWANDEL IST IM GANGE

Auch wenn es in der Welt da draußen gerade nicht danach aussehen mag, hat sich der Level des kollektiven Bewusstseins der Menschheit in den letzten Jahren massiv nach oben entwickelt. Immer mehr Menschen machen Yoga, meditieren regelmäßig oder öffnen sich für holistische oder spirituelle Heilmethoden. Auch du hast dich im Laufe der Zeit nicht nur persönlich, sondern auch auf deiner Bewusstseinsebene weiterentwickelt.

Deine Patienten und Klienten sind nicht zufällig zu dir gekommen, sondern weil sie mit deinem Bewusstseinsfeld in Resonanz gegangen sind und über das morphogenetische Feld von dir angezogen wurden. Vielleicht schlummert ihr Bewusstsein noch ein wenig und sie glauben, sie seien Opfer eines bösen Schicksals. Vermutlich ist es Zeit, sie sanft aufzuwecken und auf ihren Selbstheilungsweg zu schubsen.

Die Erkenntnis daraus: Unser Leben basiert nicht auf einer Reihe von Zufällen, sondern unsere Seele wird durch höhere Fügungen auf eine Reise der „spirituellen Weiterentwicklung“ geführt.

Reflektiere über folgende Fragen: Welche Ereignisse haben dich an einen bestimmten Punkt deines Lebens geführt? Welche Begegnung mit einem anderen Menschen war schicksalhaft für dich? Gab es Personen, die eine wichtige Botschaft für dich hatten?

Wie lebst du das in der Arbeit mit deinen Patienten oder Klienten? Wie sehr sind sie offen für spirituelle Erkenntnisse und Zusammenhänge? Hast du den Mut, dazu öffentlich zu stehen? Ist dir bewusst, dass deine Patienten oder Klienten nicht „zufällig“ zu dir gekommen sind, weil es auf einer höheren Ebene keine Zufälle gibt? Gibt es den einen oder anderen, der eine Botschaft für dich hat? Warum ziehst du gerade deine Patienten oder Klienten an? Worin gehst du mit ihnen in Resonanz? Was erkennst du daraus für dich?

Gesundheitsberufe

SIEBENTES CHAKRA – SCHEITELCHAKRA – KRONENCHAKRA – SAHASRĀRA

Das siebente Chakra, auch Scheitel- oder Kronenchakra genannt, befindet sich in der Mitte der Schädeldecke und öffnet sich nach oben. Es ist das Chakra, das den menschlichen Körper mit seiner Spiritualität verbindet. 

Ist es geöffnet und aktiviert, erscheint es als farbig strahlende Krone. Seine Farbe ist weiß-transparent und enthält alle Farben. Engel und Heilige, aber auch Herrscher wurden mit einem Heiligenschein abgebildet, der das geöffnete Kronenchakra symbolisiert. 

Wenige Menschen haben ein geöffnetes Scheitelchakra, und meist ist es nur soweit geöffnet, dass zumindest eine minimale Energieaufnahme erfolgen kann. Würde ein Mensch nur über das siebente Chakra leben, und alle anderen Chakren besonders das erste und zweite geschlossen sein würde dieser Mensch sofort seinen Körper verlassen. 

Das siebente Chakra zu öffnen ist ein spiritueller Erfahrungsprozess, dem eine schrittweise spirituelle Entwicklung vorausgehen muss. Der Mensch muss langsam auf die erhöhte Frequenz vorbereitet werden. Nur durch Aktivierung der anderen Chakren und deren Auswirkungen wird es stimuliert und aktiviert. 

Das Scheitelchakra verbindet den Menschen mit seiner Spiritualität. Es integriert sein ganzes Wesen, seinen Körper, den Intellekt und seine Weisheit. 

Ist das Scheitelchakra geschlossen, erlebt der Mensch keine Spiritualität und kann sich auch nichts darunter vorstellen, wenn andere darüber sprechen.

Eine ausgeglichene Energie im Scheitelchakra fördert folgende Eigenschaften: Aufnahmebereit für höhere, feinstoffliche Energien, vollständiger Zugang zum Unterbewusstsein, kann unbegrenzt Energien aufnehmen; Zugang zum Göttlichen Wissen und zur Akasha-Chronik

Mögliche Eigenschaften bei Überenergie im Scheitelchakra: Psychotisch, depressiv, destruktiv, frustriert

Mögliche Eigenschaften bei Unterenergie im Scheitelchakra: Ohne Lebensfreude, entscheidungsunfähig 

Ziel ist es, alle (sieben) Energiekörper zu reinigen, zu pflegen, aufzuladen und ins Gleichgewicht zu bringen. Nur dann können wir ein glückliches und erfülltes Leben führen – nur dann kann ein Heilungsprozess auf allen Ebenen stattfinden.

Gesundheitsberufe

SECHSTES CHAKRA – STIRNCHAKRA – DRITTES AUGE – VIŚUDDHA ĀJÑĀ

Das sechste Chakra, auch Stirnchakra oder Drittes Auge genannt, befindet sich in der in der Mitte der Stirn, etwa eine Daumenbreite oberhalb der Augenbrauen. Es öffnet sich nach vorne und hinten und hat eine hohe Funktion für den Menschen, wenn es aktiviert ist.

Über das Dritte Auge kann der Mensch mit der Geistigen Welt in Verbindung treten und ein komplettes Bild von sich selbst erlangen. Er bekommt große Einsicht über sich und das Leben im Allgemeinen. Alle Fähigkeiten, die bereits im fünften Chakra ausgebildet sind, treten verstärkt im sechsten Chakra auf, nur noch verfeinert. Der Mensch steht ganz stark mit seiner Intuition in Verbindung und lässt sich von ihr führen. Oft ist er sich früherer Inkarnationen bewusst und sieht Bilder aus diesen Inkarnationen.

Außersinnliche Wahrnehmungen, wie etwa das Sehen von Zukunftsvisionen, Aurasichtigkeit, Astralreisen etc. deuten auf ein erwachtes sechstes Chakra. Über das Dritte Auge kann man sich von den Illusionen oder Denk- Krücken „Zeit und Raum“ befreien und die Grenzen überschreiten. Ist dieses Chakra stark aktiviert, tritt ein starker, breiter Strahl aus ihm, der den Menschen führt und leitet.

Wie bei allen anderen Chakren gilt es, dieses Chakra behutsam zu öffnen. Je feinstofflicher die Chakren schwingen, desto eher sind sie noch versiegelt. Das ist eine Schutzfunktion, die zu respektieren ist. Jedes Chakra schwingt dennoch auf einer Minimalfrequenz. Würde man die Chakren zu schnell und zu intensiv öffnen, könnte das große Störungen im Bewusstsein des Menschen hervorrufen.

Das vordere Stirn-Chakra steht im Zusammenhang mit der Fähigkeit zu visualisieren, kreativ zu denken und zu begreifen. Das hintere Chakra ist für die Umsetzung der Kreativität verantwortlich. Ist das vordere Zentrum geöffnet und das hintere geschlossen, hat es zur Folge, dass kreative Einfälle nie umgesetzt werden.

Eine ausgeglichene Energie im Stirnchakra fördert folgende Eigenschaften: Telepathie, Aurasichtigkeit, Hellsichtigkeit, Astralreisen, Einblick in frühere Leben, Charisma, Kosmisches Bewusstsein

Mögliche Eigenschaften bei Überenergie im Stirnchakra: Egoistisch, egozentrisch, stolz, dogmatisch, autoritär, manipulativ

Mögliche Eigenschaften bei Unterenergie im Stirnchakra: Übersensibel, mangelndes Selbstbewusstsein, undiszipliniert, Neigung zu Schizophrenie

Gesundheitsberufe

FÜNFTES CHAKRA – HALSCHAKRA – KEHLCHAKRA – VIŚUDDHA

Das fünfte Chakra, auch Hals- oder Kehlchakra genannt, befindet sich in der Höhe des Kehlkopfes und reicht bis zum unteren Ende der Schilddrüse. Schwingt das dritte Chakra ausgeglichen, tut es auch das fünfte.

Das Kehlchakra öffnet sich nach vorne und hinten und ist stark von den vorhergenannten Chakren abhängig.

Das vordere Kehlchakra steht für die Übernahme von Verantwortung für die eigenen Bedürfnisse. Je reifer ein Mensch ist, desto mehr hört er auf, die Schuld für Entbehrungen anderen zuzuschieben und selbst auf die Erfüllung seiner Bedürfnisse zu achten.

Das hintere Kehlchakra hängt stark mit dem Selbstbewusstsein zusammen. Angst vor Versagen – die einem im Nacken sitzt – hindert daran, Risiken einzugehen und das zu schaffen, wonach wir uns sehnen. Sei es auf der körperlichen oder auf der seelischen Ebene.

Das fünfte Chakra ermöglicht dem Menschen, sich auszudrücken, kreativ zu sein. Kreativität über das Wort, die Bewegung, die Kunst, etc. zu leben. Das Gefühlsleben eines Menschen wird dadurch sichtbar gemacht. Er ist bereits stark mit seiner Intuition verbunden und lässt sich von ihr leiten. Das Kehlchakra fungiert dabei wie eine Sendestation: es sendet seine Gefühle aus, aber es empfängt auch unausgesprochene, nonverbale Botschaften. Je höher das Chakra schwingt, desto besser wird auch ausgefiltert, was die Qualität von Botschaften anlangt.

Intuition kann nur gehört werden, wenn sie nicht vom Verstand, vom Intellekt untergraben wird. Vergleichsweise ist unser Verstand viel lauter als unsere Intuition. Diese hat oftmals keine Chance, gehört zu werden. Es gilt, den Verstand unter Kontrolle zu bringen, um dem zarten Pflänzchen Intuition besseres Wachstum zu ermöglichen.

Eine ausgeglichene Energie im Kehlchakra fördert folgende Charaktereigenschaften: In sich ruhend, künstlerisch begabt, sprachbegabt, redegewandt, ausdrucksstark, versiert im Umgang mit Massenkommunikationsmitteln, zufrieden, phantasievoll; kann sexuellen Gefühle sehr gut zum Ausdruck bringen, sie aber auch in Kunst oder Meditation umlenken.

Mögliche Eigenschaften bei Überenergie im Kehlchakra: Reden ohne Unterlass, dogmatisch, selbstgefällig, braucht die Anerkennung von anderen, stellt sich selber zur Schau, Macho

Mögliche Eigenschaften bei Unterenergie im Kehlchakra: Kann Gedanken nicht in Worte kleiden, umständlich, kleinlich, schüchtern, unzuverlässig, schwach, duckmäuserisch, hintergründig manipulativ; kann sich nicht fallen lassen, ist gehemmt

 

Gesundheitsberufe

VIERTES CHAKRA – HERZCHAKRA – HERZZENTRUM – ANĀHATA

Das vierte Chakra, auch Herzchakra genannt, befindet sich in der Mitte des Brustkorbes, in der Höhe des physischen Herzens. Es öffnet sich nach vorne und nach hinten. Das vordere Herzchakra schenkt uns die Liebesfähigkeit, das hintere Herzchakra befähigt uns, unseren eigenen Willen in Übereinstimmung mit dem Göttlichen Willen zu leben.

Dieses Chakrenpaar hat eine Schlüsselfunktion unter allen Chakren. Ohne Liebe verkümmert der Mensch innerlich und manchmal sogar körperlich. Ohne Liebe zu handeln oder zu denken, stellt den Menschen auf eine niedrige Stufe. Das Herzchakra ist im Idealfall weit geöffnet und kennt keine Begrenzung. Es ist mit anderen Chakren gekoppelt und beeinflusst alle anderen Chakren positiv.

„Verliebtsein“ ist eine kurzfristige, oft überraschende Öffnung des Herzchakras. Diese überwältigenden Gefühle verlieren sich oftmals wieder, und man kehrt in seine gewohnte Abgrenzung zurück. Viele haben Angst, innerlich von einem anderen Menschen berührt zu werden. Die Angst vor Zurückweisung, Blöße, Scham, Verletzung und falsch verstandenem Sicherheitsdenken ist oftmals der Grund, sein Herzchakra zu verschließen.

Eine ausgeglichene Energie im Herzchakra kann folgende Charaktereigenschaften fördern: Gefühlvoll, ausgeglichen, menschlich, verständnisvoll, hilfsbereit, freundlich, optimistisch; gewillt, auch unter schwierigen Umständen auf den richtigen Partner zu warten

Mögliche Eigenschaften bei Überenergie im Herzchakra: Launisch, melodramatisch, Besitzansprüche stellend, fordernd, sehr be- und verurteilend, manipulativ; Manipuliert mit Liebesentzug oder mit „Ich liebe dich, wenn…“

Mögliche Eigenschaften bei Unterenergie im Herzchakra: Unentschlossen, unfrei,  ängstlich, selbstmitleidig, Angst vorm Verlassenwerden; panische Angst vor Ablehnung, fühlt sich unwürdig, geliebt zu werden, kann Hilfe nicht annehmen und sucht auch nicht wirklich Hilfe

 

 

Gesundheitsberufe

DRITTES CHAKRA – SOLARPLEXUS – SONNENGEFLECHT – MANIPŪRA

Das dritte Chakra, auch Solarplexus genannt, befindet sich oberhalb des Nabels zwischen den auslaufenden Rippenbögen. Es öffnet sich nach vorne und nach hinten und zieht kosmische Energie und Sonnenenergie (lat. sol = Sonne, solar = die Sonne betreffend) ein. Dieses Chakra dreht sich noch etwas schneller und leichter als die ersten beiden Chakren und zieht durch mehr „Blütenblätter“ auch mehr Lebensenergie an.

Durch das dritte Chakra ist der Mensch über die Sonne mit der Erde verbunden. Dies stellt eine weitere Verankerung des Menschen auf dem Planeten Erde dar. Der Mensch strahlt über dieses Chakra nach außen auf seine Umwelt aus, setzt sich mit ihr über das Solarplexus-Chakra in Verbindung und tauscht sich aus.

Das dritte Chakra ist stark mit der emotionalen Ebene des Menschen verbunden. Ist das Chakra gefestigt und stark, akzeptiert er seine Emotionen so wie sie sind.

Gleichzeitig ist dieses Chakra Speicherplatz vieler Emotionen und Ängste aus früheren Leben. Diese alten, eingespeicherten Verhaltensmuster sind oft tief verwurzelt und führen gleichsam ihr Eigenleben. Hat man diese erkannt und löst sie auf, fühlt man sich emotional freier und wird von seinen Emotionen nicht mehr manipuliert und gesteuert.

Das vordere Solarplexus-Chakra steht in Zusammenhang mit tiefer innerer Freude und dem Gefühl der Einzigartigkeit unseres Seins. Das hintere Chakra steht in Verbindung mit dem Willen zur körperlichen Gesundheit. Es ist auch mit der Fähigkeit spirituell zu heilen verbunden.

Eine ausgeglichene Energie im Solarplexus kann folgende Charaktereigenschaften fördern: Selbstbewusst, fröhlich, extrovertiert, kann sich und seine Fähigkeiten gut einschätzen, ist aufgeschlossen, interessiert, liebt Sport, kennt seine Kraft und Macht, ohne sie zu missbrauchen, kann emotionale Wärme geben

Mögliche Eigenschaften bei Überenergie im Solarplexus: Bewertend, verurteilend, perfektionistisch, fordernd, kann sich Autoritäten nicht unterordnen, Hang zu Süchten und Abhängigkeiten, machtgierig

Mögliche Eigenschaften bei Unterenergie im Solarplexus: Unsicher, schüchtern, scheu, ängstlich, übersensibel, ärgerlich, unausgeglichen, unterdrückt Gefühle, lebt ständig in Schuldgefühlen, eifersüchtig, misstrauisch

 

Gesundheitsberufe

ZWEITES CHAKRA – SEXUALCHAKRA – SAKRALCHAKRA – MILZCHAKRA – SVĀDHISTHĀNA

Das zweite Chakra, auch Sexual-, Sakral- oder Milzchakra genannt, sitzt zwischen den Hüftknochen im Unterbauch und öffnet sich nach vorne und nach hinten. Dieses Chakrenpaar dreht sich schon etwas schneller und leichter als das erste Chakra und enthält auch mehr Energiewirbel oder „Blütenblätter“. Es ist schneller Veränderungen unterworfen als das Basischakra und steht in enger Verbindung mit dem Herzchakra. Fehlt diese Verbindung, kann dies zu Perversionen im Sexualleben führen.

Das Sakral-Chakra, das nach vorne geöffnet ist, steht in Zusammenhang mit der Qualität einer Sexualenergie eines Menschen, das nach hinten geöffnete Sakral-Chakra mit der Quantität dieser Energie. Beide zusammen unterstützen die Lebenskraft und den Trieb einer sexuellen Vereinigung. Diese Sexualenergie durchbricht mögliche selbstauferlegte Grenzen zwischen zwei Menschen und zieht sie zueinander hin. Ein Orgasmus entlädt dieses Chakrenpaar und die dabei entstandene Energie revitalisiert und reinigt den Körper von „Energieverstopfungen“ und tiefsitzenden Spannungen.

Das zweite Chakra ist auch der Sitz des „Göttlichen Kreierens“, der Fähigkeit, über den Lichtkörper zu kreieren (mehr im Buch „Die Symbole der Meister und der Erzengel“ von Ingrid Auer).

Eine ausgeglichene Energie im Sexualchakra kann folgende Charaktereigenschaften fördern: Gutes Selbstbewusstsein, Selbstliebe und Selbstachtung, zugänglich, umsichtig, freundlich, um andere liebevoll besorgt, kreativ, kann Wünsche und Gefühle gut erkennen

Mögliche Eigenschaften bei Überenergie im Sexualchakra: Aufbrausend, aggressiv, manipulativ, egoistisch, egozentrisch, sexsüchtig, Sexualpartner sind Sexobjekte

Mögliche Eigenschaften bei Unterenergie im Sexualchakra: Unsicher, schüchtern, scheu, ängstlich, übersensibel, ärgerlich, unausgeglichen, unterdrückt Gefühle, lebt ständig in Schuldgefühlen, klammert, frigide, impotent, kann nicht schwanger werden, ist Sexualopfer

Gesundheitsberufe

ERSTES CHAKRA – WURZELCHAKRA – BASISCHAKRA – MŪLĀDHĀRA

Das erste Chakra, auch Wurzel- oder Basischakra genannt, sitzt am Ende der Wirbelsäule, genauer gesagt am Ende des Steißbeins. Es sieht aus wie ein Blütenkelch, der sich nach unten, der Erde zugewandt, öffnet. Dieses Chakra dreht sich gemächlich und nimmt nicht nur kosmische Energie, sondern im speziellen Erdenergie auf.

Das Wurzelchakra zieht Energie aus der Erde und verbindet den Menschen mit ihr. Ohne dieses Chakra könnte man in einem menschlichen Körper auf der Erde nicht existieren. Es steht in Beziehung mit der physischen Energie und dem Willen, in der physischen Welt zu leben.

Eine ausgeglichene Energie im Wurzelchakra kann folgende Charaktereigenschaften fördern: Gesund, kontrolliert, geerdet, ausgeglichen, zentriert, voll Lebenskraft, lebensbejahend, vital, kraftvoll, sinnlich

Mögliche Eigenschaften bei Überenergie im Wurzelchakra:  Dominant, egoistisch, geld- und besitzsüchtig, habgierig, sexuell diskriminierend

Mögliche Eigenschaften bei Unterenergie im Wurzelchakra: Schwach, unsicher, abgehoben, wenig selbstbewusst, unschlüssig, destruktiv, selbstmordgefährdet, hat wenig Interesse an Sexualität

Gesundheitsberufe