Botschaft des Aufgestiegenen Meisters HILARION

Spieglein, Spieglein an der Wand

„Wie viele von euch ärgern sich täglich über andere Menschen: Über jene, die ihr Land regieren, ihr Wirtschaftssystem bestimmen oder über die Köpfe anderer Menschen hinweg über Richtig und Falsch entscheiden? Aber sie ärgern sich genauso auch über jene, die sie persönlich kennen, weil sie Teil ihres privaten Lebens sind.

Wie viele von euch machen sich Gedanken über die Angelegenheiten anderer und mischen sich in sie ein? Sie wissen, was andere falsch und daher besser machen sollten. Und das, obwohl sie doch mehr als genug mit sich selbst beschäftigt wären, würden sie den Blick auf ihre eigenen Themen richten, anstatt auf die der anderen.

Dabei wisst ihr sehr genau, dass die anderen Menschen samt ihren Unzulänglichkeiten lediglich eure Spiegel sind. Ihr begegnet nicht zufällig jemandem, über den ihr euch ärgert. Nein, sein Verhalten enthält immer auch eine wichtige Botschaft für euch. Anstatt sich über den anderen aufzuregen, fühlt lieber in euch hinein und findet heraus, WARUM er überhaupt Emotionen in euch auslösen kann. Und WODURCH er in euch eine so starke Resonanz auslöst?

Sobald ihr erkannt habt, über welche Eigenheit oder welches Verhalten des anderen ihr euch am meisten empört, wisst ihr, was ihr selbst in euch erforschen sollt.  Und anstatt die anderen ändern zu wollen, fangt besser damit an, euch selber zu ändern. Vielleicht braucht ihr lediglich mehr Toleranz und Großzügigkeit oder mehr innere Ruhe und Gelassenheit, damit die anderen so sein dürfen, wie sie sind.

Seid euch bewusst, dass euch so lange jene Menschen, die eine versteckte Botschaft oder einen Hinweis auf eure eigenen Schwächen haben, immer wieder begegnen werden, bis ihr diese erkannt und bearbeitet habt. Deshalb seid sogar dankbar für die Unzulänglichkeiten der anderen, denn sie sind ein Hinweis darauf, was eure nächsten Entwicklungsschritte sind. Macht diese Schritte in Liebe und nicht in Selbstverurteilung, das ist noch ein wichtiger Hinweis für euch. Seid gegrüßt, ich bin Meister Hilarion!“

© übermittelt von Ingrid Auer

Botschaften

Botschaft des Aufgestiegenen Meisters SAINT GERMAIN

Wie sich Egoismus mit Selbstliebe vertragen kann

Nicht immer fällt es leicht, den Unterschied zwischen Egoismus und Selbstliebe zu erkennen. Deshalb habe ich wieder einmal „oben“ nachgefragt und folgende Erklärung vom Aufgestiegenen Meister Saint Germain erhalten, die ich gerne mit euch teilen möchte:

„Es spricht für euch, dass ihr euch Gedanken zum Thema Egoismus macht. Denn ihr Menschen habt ja oft von anderen gehört, dass Egoismus eher schlecht und verwerflich sei. Doch grundsätzlich ist er das nicht! Euer sogenannter Egoismus ist Teil des Menschseins, ohne ihn könntet ihr nicht überleben.

Menschlicher Egoismus wird von der spirituellen Welt ganz anders betrachtet, als ihr das tut, und natürlich von ihr auch nicht beurteilt.  Aber wozu braucht es überhaupt Egoismus? Meine Antwort darauf: um bestimmte Lernerfahrungen zu machen. Vergesst nicht, ihr seid spirituelle Wesen in einem menschlichen Körper. Ihr seid hier auf der Erde, um bestimmte Erfahrungen zu machen. Dabei durchlauft ihr viele verschiedene irdische Leben, um zu lernen und zu wachsen. Manchmal seid ihr stark, manchmal schwach, manchmal großherzig, manchmal geizig, manchmal sehr spirituell, und manchmal führt ihr noch ein sehr unbewusstes Leben.

Dort, wo ihr ursprünglich hergekommen seid, existiert nur reine Liebe. Deshalb habt ihr euch auf einer höheren Ebene etwas kreiert, das ihr hierher ins irdische Leben mitgenommen habt, damit ihr geschützt seid und überleben könnt. Denn in eurer Welt mangelt es an Liebe. Und euer menschlicher Egoismus hilft euch zu erkennen, wann es erforderlich ist, euch abzugrenzen oder in welchen Situationen ihr unbedingt auf euch selbst zu achten habt, um euch nicht von anderen verletzen zu lassen.

Euer Ego wird vom Verstand gelenkt, die Selbstliebe aber kommt aus der Gefühlsebene. Das ist ein wichtiger Unterschied. Denn es braucht beides im menschlichen Leben. Wo aber sollte nun die Grenze verlaufen? Ist es nicht so, dass Egoismus die Grenzen anderer verletzt, aber Selbstliebe ebenso die Grenzen anderer überschreiten kann?

Es kommt immer darauf an, wie ihr euren Egoismus lebt – aber auch, wie ihr die Selbstliebe lebt. Denn beides kann sehr „egoistisch“ und selbstbezogen sein.

Beides kann jedoch auch sehr konstruktiv gelebt werden. Egoismus ist veränderbar, sodass er dann eine ganz andere Energiequalität erhalten kann. Deshalb ist es wichtig zu verstehen, dass ihr nicht gegen euren Egoismus ankämpft, sondern ihn transformiert und  entsprechend eurer Bewusstseinsentwicklung in euch integriert. Er wird euch dienen, so lange ihr Mensch seid. Im Idealfall wird sich euer transformiertes Ego immer weiter der Selbstliebe annähern, auch wenn ihr euch das vielleicht im Augenblick noch gar nicht vorstellen könnt. Aber so ist es und so sei es! Seid gegrüßt, ich bin Saint Germain!“

© übermittelt von Ingrid Auer

Botschaften

Botschaft des Aufgestiegenen Meisters NIKODEMUS

„Seid gegrüßt, ich bin Nikodemus! In eurer Konsumgesellschaft wird sehr häufig über Bedürfnisse gesprochen. Meist geht es darum, materielle Wünsche und Bedürfnisse zu befriedigen. Das ist auch in Ordnung so, aber es sind nicht die einzigen Bedürfnisse, auf die ihr achten solltet. Genauso wichtig – wenn nicht sogar wichtiger – sind eure emotionalen Bedürfnisse. Denn jeder von euch hat den Wunsch nach Nähe und Zuneigung, nach Liebe und Verständnis. Da diese Bedürfnisse von euch oft nicht beachtet oder sogar verdrängt werden, versucht ihr, eine Ersatzebene dafür zu finden, um sie auf andere Weise zum Ausdruck zu bringen.

Anders ausgedrückt bedeutet das, dass ihr über eure Bedürfnisse nach Zuwendung, Bestätigung, Aufmerksamkeit oder Anerkennung nicht sprecht, sondern diese über (oft sogar unbewusste oder uneingestandene) Machtspielchen, übertriebene Selbstdarstellung, Ellenbogen-Taktik oder ähnliche Verhaltensweisen zu kompensieren versucht.

Dabei wäre es so einfach, über eure Bedürfnisse zu sprechen, indem ihr beispielsweise sagt: ‚Ich brauche deine Nähe’ oder ‚Bitte hilf mir’ oder ‚Ich brauche mehr Abstand’ oder ‚Damit bin ich überfordert’. Nein, ihr versucht es über die indirekte Schiene. In der Hoffnung, dass euch die anderen verstehen, setzt ihr Zeichen, anstatt eure Bedürfnisse klar auszusprechen. Doch diese Signale werden oft missverstanden, übersehen oder falsch interpretiert. Dann fühlt ihr euch nicht ernstgenommen, nicht akzeptiert oder nicht respektiert. Und damit dreht ihr euch im Kreis.

Manche von euch empfinden es als Schwäche, über ihre Bedürfnisse zu sprechen. Sie scheuen sich davor, andere um etwas zu bitten oder einzugestehen, dass es ihnen nicht gut geht. Andere wiederum vergreifen sich im Ton, wenn sie über ihre Bedürfnisse reden – und dann werden ihre Worte als Befehle oder Übergriffe aufgefasst.

Bedürfnislosigkeit wurde über viele Jahrhunderte, wenn nicht sogar noch länger, zu einer Tugend hochstilisiert, Anspruchslosigkeit wurde wertgeschätzt. Das ist eine falsch interpretierte Form von Bescheidenheit, die niemandem nützt, sondern nur frustriert oder unglücklich macht. Der Mensch ist nicht in diese Welt gekommen, um in Armut zu leben – außer er hat sich das definitiv in diesem Leben als Lernaufgabe vorgenommen –, sondern um Zufriedenheit und Ausgeglichenheit zu erfahren. Wohlstand und Fülle sind eine weiterentwickelte Form davon, die natürlich auch gelebt werden darf. Doch das ist eine andere Geschichte.

Meine Aufgabe ist es, euch dabei zu helfen, eure Bedürfnisse äußern zu lernen und zu ihnen zu stehen, auch wenn es anfangs für euch vielleicht ungewohnt oder unbequem ist. Ich bin an eurer Seite! Seid gegrüßt!“

 

© übermittelt von Ingrid Auer

Botschaften

Botschaft des Aufgestiegenen Meisters KONFUZIUS

„Wenn Herzensprojekte scheitern, dann schmerzt es sehr! Denn ihr seid davon ausgegangen, dass euer intensiver Wunsch, eine bestimmte Vision in die Tat umzusetzen, ein Teil eures Lebensplanes oder eurer Bestimmung ist. Das ist er meist auch, aber mit offenem Ausgang.

Damit meine ich, dass das Ergebnis eures Vorhabens nicht vorbestimmt ist, denn es liegt an euch, was ihr daraus macht. Ich weiß, dass so viel Direktheit nicht angenehm ist, aber ihr wollt doch für die Zukunft daraus lernen und Erfahrungen sammeln, oder etwa nicht?

Manche Herzenswünsche sind als Lernprozesse getarnt, sie wurden quasi mit Zuckerguss verziert, damit ihr auch wirklich anbeißt. Denn würdet ihr den dringlichen Wunsch, eure Visionen in die Tat umzusetzen, in euch nicht verspüren, würdet ihr wahrscheinlich einen großen Bogen um diese Lernprozesse machen. Deshalb sind sie so verlockend eingepackt, dass ihr sie unbedingt auspacken und anpacken möchtet.

Manchmal bedeutet das Scheitern eines Herzensprojektes aber auch, dass ihr bei der Umsetzung in Zukunft genauer hinschauen solltet, euch nicht von euren eigenen Gefühlen mitreißen lasst, wenn ihr etwas in die Wege leitet, für das vielleicht die Zeit noch gar nicht reif ist oder noch nicht die richtigen Menschen an eurer Seite sind oder ihr zuvor noch etwas Anderes zu lernen habt.

Manchmal könnt ihr aber auch nicht erkennen, dass selbst ein gescheitertes Herzensprojekt sehr viele positive Aspekte beinhalten kann, von denen andere Menschen – und indirekt natürlich auch ihr – profitieren dürfen. Dann geht es darum, eure Sichtweise zu verändern, den Fokus zu verschieben und das Endergebnis wertzuschätzen, auch wenn es anders aussieht, als ihr euch wünscht.

Manchmal ist ein gescheitertes Herzensprojekt jedoch nur die Vorbereitung auf ein neues, größeres oder bedeutsameres. Es ist gleichsam die Generalprobe, bei der noch gepatzt werden darf, ohne dass es weitreichende Folgen hat. Denn ihr lernt und sammelt eure Erfahrungen in gewissen Lebensbereichen oft alleine durch Ausprobieren, da man sich darauf in keiner Weise vorbereiten kann.

Ich möchte euch Mut machen, euer Scheitern nicht als Demütigung, sondern als Weiterentwicklung zu betrachten. Gäbe es niemanden mehr, der seinen Herzenswünschen nachgeht, würde die Menschheit in ihrer Entwicklung auf der Stelle treten. So ist es und so sei es! Ich bin Konfuzius, seid gegrüßt!“

 

© übermittelt von Ingrid Auer

Botschaften

Eine Botschaft der Engelgruppe für Integration der Spiritualität (Teil 2)

„Seid gegrüßt, wir sind die Engelgruppe für die Integration der Spiritualität in euer Leben! Ihr Menschen sucht eure Spiritualität oft im Außen anstatt in euch selbst, oder ihr meint, eure Spiritualität nur im Rahmen von Meditationen erfahren zu können. Manche von euch sind der Meinung, dass die ‚richtige Spiritualität’ erst nach dem Tod erlebbar und erfahrbar sei. Doch das stimmt so nicht ganz. Natürlich werdet ihr als ‚Wesen des Einserprogramms’ immer wieder zwischen eurer irdischen und der spirituellen Ebene hin- und herswitchen. Das ist völlig normal! Denn ihr seid in zwei Welten gleichzeitig zu Hause.

Diese Erfahrung wird immer stärker erlebbar sein, je weiter ihr den Pfad der spirituellen Weiterentwicklung voranschreiten werdet. Eines Tages werden spirituelle Erfahrungen für euch Menschen so selbstverständlich sein wie Nahrungsaufnahme oder Zähneputzen. Der spirituelle Bewusstseinsfunke in euch wird sich immer stärker entwickeln. Dadurch werdet ihr mehr und mehr zu dem, der ihr in Wirklichkeit seid. Ohne die Erde verlassen zu müssen – also noch in dieser Inkarnation – werdet ihr immer mehr außerkörperliche oder spirituelle Erfahrungen machen, und zwar als Bestandteil eures irdischen Lebens.

Heute seid ihr noch dabei, eure Spiritualität bewusst in euren Alltag zu integrieren. In naher Zukunft werden euer irdisches Leben und eure Spiritualität vollkommen ineinanderfließen und untrennbar miteinander verbunden sein. Eines Tages werdet ihr eure Meisterschaft erreichen und das Rad der Wiedergeburt verlassen. Genau genommen dann, wenn ihr alles erlebt, gelernt und erfahren habt, was das Menschsein ausmacht. Ihr entscheidet dann, ob ihr dann wiederkehrt, um am Aufstiegsprozess der Erde auch weiterhin mitzuwirken.

Wir sind mit euch! Seid gegrüßt!“

© übermittelt von Ingrid Auer

Botschaften