Die Welt wird eine andere

„Die Menschheit wird sich niemals ändern!“… „Die Geschichte wiederholt sich immer wieder!“… Kennst du solche Aussagen? Bist du auch von ihnen überzeugt? Oder hast du das Gefühl, dass sich seit geraumer Zeit doch etwas verändert, vielleicht sogar in einer Art und Weise, die du noch vor wenigen Jahren für nicht möglich gehalten hättest?

Erinnerst du dich noch an die Zeit, in der wir keine Handys hatten? Also an die technische Steinzeit 😉 Nein, so lange ist es noch nicht her, und dennoch können wir uns heute kaum mehr vorstellen, nur per Brief, Telefax oder einem altmodischen Telefon mit Wählscheibe miteinander zu kommunizieren.

Klar gibt es negative Auswüchse, die der Umgang mit neuen Technologien nach sich zieht. Aber das Pendel schlägt ja nicht nur in eine Richtung aus, es gibt auch Positives zu berichten.

„Wir werden in Zukunft mehr Zeit für uns selbst haben – für Kunst, für Schlaf, für Reflexion. Wir werden uns weniger über die Arbeit definieren“, soll Arianne Huffington von der „Huffington Post“ auf der DLD-Digitalkonferenz in Hamburg gesagt haben. Und „Technologie wird immer wichtiger dabei, die Menschen zusammenzubringen“, so Nathan Blecharczak von Airbnb.

Ja, die Menschheit wird eine andere, das vermittelt uns auch das Engelwesen KRYON, das uns ganz intensiv durch die Zeit der großen Veränderungen begleitet, in vielen seiner Durchgaben an Lee Carroll.

„… Es gibt etwas, das man ‚Weisheits-Barriere‘ nennt. … Und wenn diese durchbrochen ist, heißt das, dass die Menschheit einen Punkt überschritten hat, wo sie aus dem Überlebens-Modus hinausgeht und in einen Modus wechselt, der die Weisheit aufbaut, vorwärtszukommen. Es ist die Weisheit, welche das Gehirn von allen Menschen soweit erhöht, dass sie etwas zustimmen können, wovon sie bisher nicht einmal Kenntnis hatten oder darüber unterrichtet wurden. Habt ihr das gehört? Das habt ihr wahrscheinlich nicht erwartet.
 Es umgibt die Menschen und die Zivilisation auf eine solche Art, dass es bei eurer Geburt zur zweiten Natur wird: die Weisheit, vorwärtszukommen.
Das ist also die ‚Weisheits-Barriere‘.

Lasst mich euch sagen, was jetzt geschieht. Ihr…ihr seid an diesem Punkt! Aber es wird nicht mit Feuerwerken und Funken am Himmel einhergehen, es wird keine Feste und Ballone geben – außer auf meiner Seite des Schleiers. Da wird gefeiert, weil ihr angekommen seid. Ihr schaut nun direkt in die Essenz hinein. Ihr seid am Punkt angelangt, wo ihr erkennen werdet, wie es funktioniert. Und das wird die ganze Menschheit beeinflussen, nicht nur die Lichtarbeiter, nicht nur die alten Seelen. Ihr seid dabei, in der Physik einen Knopf zu drücken, von dessen Existenz ihr nicht wusstet. …“[1]

Glaubst du immer noch, dass sich die Geschichte ewig wiederholen wird? Dass wir immer und immer wieder im Hamsterrad auf der Stelle treten werden? Ich persönlich glaube es nicht, zu viel an positiven Veränderungen habe ich in den letzten Jahren miterlebt und auch mitprägen dürfen. Die Welt wird eine andere, und wir mit ihr! Davon bin ich aus tiefstem Herzen überzeugt!

 

[1] „Die Zukunft der Erde“, Kryon durch Lee Carroll in Berkeley Springs, West Virginia am 29.6. 2014

Foto: sunset in heart hands (c) Fotolia

 

Gedankensplitter

Hinfallen – Aufstehen – Krone Richten – Weitergehen

Angelina Jolie und Brad Pitt haben es erst vor kurzem erlebt. Ich leider auch. Und du vielleicht auch? Die Rede ist vom Scheitern eines Herzensprojekts.

Das Promipaar Jolie-Pitt hat sich einen Traum erfüllt, der überraschenderweise vom Misserfolg überschattet ist. Als Produzenten des romantischen Dramas „By the Sea“ mussten sie eine große Schlappe hinnehmen, mit der niemand gerechnet hat. Dabei geht es nicht einmal um den finanziellen Verlust, den die beiden als eines der reichsten Schauspieler-Paare sicher locker wegstecken können (der Film hat angeblich $10 Mio. Produktionskosten verschlungen und bis jetzt nur etwa $ 1.5 Mio eingebracht), sondern um das Scheitern einer Vision, eines Lebenstraumes.

Auch mein Herzensprojekt „Punto der Luz“ in Mallorca ist vor einigen Jahren gescheitert. Mein Traum und meine Vision waren es, ein spirituelles Zentrum im Herzen von Palma aufzubauen und suchenden Menschen eine Art spirituelle Heimat zu bieten, in der sie sich mit Gleichgesinnten austauschen und zu Meditationsabenden kommen können, Einzelsitzungen in Anspruch nehmen, mehr über spirituelle Schwangerschaftsbegleitung erfahren, ein Verständnis für die Kinder der Neuen Zeit entwickeln und unser spirituelles Pädagogikkonzept entdecken können etc. Übrig blieben ein fettes Minus am Konto und eine große Enttäuschung.

Wenn Herzensprojekte scheitern, dann tut das besonders weh. Denn dafür ist man über seinen eigenen Schatten gesprungen und dem Ruf seiner Seele gefolgt, obwohl es nie eine Garantie gibt, dass Herzensprojekte auch erfolgreich sind. Man investiert ja nicht nur sein Geld, sondern auch jede Menge an Zeit und Energie und Liebe… und dann…? Natürlich fragte ich mich, woran es wohl gelegen sein mag: An der damals beginnenden Wirtschaftskrise, die auf Mallorca besonders starke Auswirkungen zeigte – also am falschen Zeitpunkt? An der mangelnden Offenheit der Mallorquiner für spirituelle Themen – also am falschen Ort? Am falschen Konzept? An Naivität… ??? Meine Engel habe ich nie um eine Antwort gefragt, ich wollte alleine damit fertig werden.

Ich habe es in der Zwischenzeit aufgegeben, darüber nachzudenken, obwohl mich die Geschichte lange Zeit schmerzte. Denn es war eine jener Visionen, die mir ganz besonders am Herzen lag. Aber vielleicht war es einfach nur wichtig, die Energie der Engel, meiner Engelsymbole und Engelessenzen nach Mallorca (und von dort aus weiter nach Spanien und Mittel- und Südamerika) zu bringen, wunderbare Menschen – die auch heute noch meine Freunde und Wegbegleiter sind – kennenzulernen… was auch immer. Nicht immer bekommen wir logisch nachvollziehbare Antworten auf unsere Fragen.

Wichtig ist, dass wir nach dem Scheitern und Hinfallen wieder aufstehen und nicht liegen bleiben. Dass wir akzeptieren, was zu akzeptieren ist. Dass wir lernen, was zu lernen. Dass wir bereit sind, trotzdem neue Visionen zuzulassen und den Mut zu haben, sie in die Tat umzusetzen.

Ich bin noch immer dabei, mein Krönchen vom Staub zu befreien und mir wieder auf den Kopf zu setzen. Das braucht zwar eine ganze Weile, aber es wird!

PS: Während ich meinen Blog schreibe, erfahre ich gerade, dass auch der prominente Arzt und Buchautor Dr. Rüdiger Dahlke mit seinem Herzensprojekt, einem Gesundheitszentrum in Österreich, gescheitert sein soll. Naja, dann bin ich wenigstens in guter Gesellschaft 😉

Bildquelle © Shirta.de

Gedankensplitter

Stress lass‘ nach – du bist durchschaut!

Wir kennen ihn alle nur zu gut, den Stress. Entweder schleicht er sich auf leisen Sohlen in unser Leben oder bricht blitzartig über uns herein. Ganz unschuldig sind wir jedoch nicht an diesen Situationen, denn manchmal bieten wir uns geradezu an, uns mit Arbeit oder den Problemen anderer überhäufen zu lassen. Ohne Stress wäre unser Leben vielleicht ein wenig langweiliger, doch es kommt es auch hier auf die Dosierung an.

Haben wir uns eigentlich schon einmal überlegt, warum wir dem Stress keinen Riegel vorschieben? Vielleicht hat er doch etwas an sich, das uns von Nutzen sein könnte. Wenngleich wir das niemals zugeben würden…

Stressverhalten führt manchmal zu unbewusstem Wettbewerb, nämlich dann, wenn wir mit anderen in den Ring steigen um einander zu beweisen, wer härter, besser, länger oder disziplinierter arbeiten kann. Oder wenn wir einander erzählen, wie durchgetaktet unsere Freizeit bzw. die unserer Kinder ist, die wir ebenfalls noch managen müssen. Und Stress wird sogar zum Statussymbol, wenn wir uns schweißgebadet damit brüsten, welchen Yoga-, Entspannungs- und Selbstfindungskurs wir gerade besuchen, welche Diät wir derzeit machen oder für welchen Marathon wir gerade trainieren.

Stress kann aber auch dafür missbraucht werden, um uns nicht aus unserer Komfortzone herausbewegen zu müssen. Sätze wie „Das wird mir alles zu viel!“ oder „Dafür hatte ich keine Zeit!“ sind nicht immer ehrliche Aussagen, sondern manchmal unbewusste Ausreden, um sich mehr Freiräume zu verschaffen. Jene Freiräume nämlich, die wir uns selber niemals zugestehen würden. So erlaubt uns Stress beispielsweise, am Sofa liegen zu bleiben anstatt zu bügeln, oder die Einladung zur Familienfeier abzusagen anstatt sich mit der lieben Verwandtschaft auseinanderzusetzen.

Stress muss manchmal auch den fehlenden Lebenssinn ersetzen, denn wer vor lauter Stress nicht mehr zum Denken kommt, kann sich auch über den Sinn seines Lebens nicht mehr den Kopf zerbrechen. Wer vom Stress getrieben wird anstatt sein Leben bewusst in die Hand zu nehmen, der hat eindeutig den Bogen überspannt. Der wird wahrscheinlich immer mehr seine innere Leere zu verdrängen suchen, sei es mit einem Übermaß an Fernsehen, Shoppen, Essen, Trinken oder sinnentleerten Vergnügungen.

Stress lass nach, denn du bist – wenn schon nicht umzingelt – dann zumindest durchschaut! Wie heißt es so schön? Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung. Na, dann also los!

 

Bildnachweis: reisen.de

Gedankensplitter

Verwenden statt Verschwenden

Wenn ich mir vorstelle, wie viele Lebensmittel täglich weggeworfen werden, weil das gesetzlich vorgegebene Ablaufdatum überschritten ist, wird mir schlecht. Gut, ich räume ein, dass auch ich keine Freude daran hätte, ranzige Nüsse oder schimmelige Schokolade zu kaufen, nur weil sie ihr Dasein im Verkaufsregal überdurchschnittlich lange fristen mussten. So gesehen ist das Ablaufdatum natürlich ein gewisser Schutz für den Konsumenten, aber vielleicht noch viel mehr für die Produzenten? Weil man mehr verkaufen kann, wenn mehr weggeworfen wird, obwohl die Ware eigentlich noch in einem völlig gutem Zustand ist? Wie beispielsweise das Himalayasalz, das 200 – 250 Millionen Jahre alt ist und dann in den Verkaufsregalen angeblich innerhalb von wenigen Monaten abläuft…

Ich erinnere mich noch gut an die Zeit vor Einführung der Kennzeichnungspflicht. Ja, das ist schon eine ganze Weile her. Damals vertraute man noch dem Kaufmann, dass er ehrlich war und einen nicht übers Ohr hauen wollte, andernfalls hätte sich das bald zu seinem Nachteil herumgesprochen. Doch wer vertraut schon einer Supermarktkette?

Die junge Berlinerin Lena Becker (www.restlos-glücklich.com) hat da eine geniale Idee. Sie möchte Lebensmittel „retten“, die nicht an den Handel verkauft werden können, weil sie in Form, Farbe oder Größe nicht den allgemeinen Normen entsprechen. In Deutschland entsorgen Supermärkte jährlich viele Tonnen Nahrungsmittel, auch weil sie falsch etikettiert sind oder eben kurz vor dem Ablaufen stehen. Und in deutschen Haushalten werden dann noch weitere 82 kg pro Jahr an Lebensmitteln weggeworfen.

Nina und ihr Team möchten ein Non-Profit-Restaurant eröffnen, das ausschließlich „gerettete Nahrungsmittel“ verwendet, die aus möglichst biologischer, saisonaler und regionaler Erzeugung kommen. Es soll eigentlich noch mehr als nur ein Restaurant werden, nämlich ein Ort, an dem jeder sein Bewusstsein für das Thema Lebensmittelverschwendung stärken kann.

Das finde ich genial! Denn ich sehe es als ein weiteres kleines – aber positives – Zeichen dafür, dass unsere Welt und unser Denken im Umbruch und im Wandel sind, wenngleich unsere Gesellschaft noch sehr viel mehr an Umdenken benötigt. Das Bemerkenswerte an diesem Projekt: Die Hauptakteure sind auch diesmal wieder die so genannten (erwachsenen) „Kinder der Neuen Zeit“!

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Mañana – Morgen

Als gebürtige Österreicherin bin ich es nicht gewöhnt, eine Wartenummer ziehen zu müssen, nur weil ich mich an der Obsttheke anstellen oder einen Handy-Vertrag abschließen möchte. Hier in Mallorca zieht man für alles Mögliche Wartenummern: am Postamt, bei der Möbelausgabe von IKEA oder beim Leihwagenvermieter.

Das ging mir anfangs ordentlich auf den Geist, denn mit der Länge der Warteschlange wuchs auch die Langsamkeit der Mitarbeiter, so schien es mir zumindest. Und es blieb mir nichts anderes übrig, als mich dem Unvermeidlichen zu fügen, dem endlosen Warten.

Über die Spanier erzählt man sich ja, dass sie ständig „mañana“ (also: „morgen“) sagen, wenn sie angeblich etwas nicht erledigen können oder wollen und deshalb auf unbestimmte Zeit verschieben möchten. Vielleicht halten wir Mitteleuropäer nur an einem unserer klischeehaften Vorurteile fest, wenn wir an jene Menschen denken, die sich gegen die übergroße Hektik und den Stress unserer Leistungsgesellschaft auflehnen. Vielleicht aber ist es wirklich spanische Lebensphilosophie.

Tatsache ist, dass mir diese Langsamkeit immer mehr zu gefallen beginnt. Auch wenn ich selber – leider – noch Lichtjahre davon entfernt bin, mich diesem Tempo anzupassen, bewundere ich die Spanier insgeheim dafür. Sie lassen sich scheinbar durch nichts aus der Ruhe bringen, nehmen sich für Dinge ausreichend Zeit, die ihnen persönlich wichtig sind, und können auch mal in den Tag hinein leben. Es bleibt zu hoffen, dass sie nicht auch irgendwann damit beginnen, sich dem mitteleuropäischen Tempo zu unterwerfen. Und wenn, dann sollen sie bitte erst „morgen“ damit beginnen, denn „mañana“ ist auch noch immer ausreichend Zeit dafür!

 

(Bildquelle: Google)

 

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Kryon Israel-Tour 2015: Megiddo / Armageddon – Sepphoris – Safed

5. Oktober 2015: Der Name “Armageddon” wird von den meisten Menschen mit “Endzeit” oder dem “Jüngsten Gericht” in Verbindung gebracht. Das kam mir auch auf der Fahrt zu unserem gestrigen ersten Channeling in den Sinn. Doch – wer KRYON kennt – weiß, dass er uns im Channeling nichts vom Untergang der Welt erzählen würde, sondern davon, dass sich die Menschheit in einer noch nie dagewesenen Art und Weise neu ausrichtet, auf Englisch: re-kalibiert.

Wir fuhren gleich am frühen Morgen an einen kraftvollen und energetisch sehr starken Ort, der im Megiddo Nationalpark liegt, und in der Bibel Armageddon genannt wird. Das Channeling von KRYON/Lee Carroll war auch dementsprechend intensiv und meine Vermutung wurde bestätigt: Es wird kein Armageddon mehr geben, da die Menschheit längst die entsprechende, kritische Zone verlassen und sich für eine positive Ausrichtung entschieden hat.

Kurz darauf folgte ein weiteres Channeling, diesmal in den Ruinen von Sepphoris. Die Channelings könnt ihr übrigens alle kostenlos auf Lee Carols Website anhören. In der Stadt Nazareth, in der Jesus aufwuchs, machten wir leider nur einen kurzen Halt für die Mittagspause. Ein weiterer Grund für mich, noch einmal privat nach Israel zu fahren.

Am Nachmittag spazierten wir dann durch den malerischen Ort Safed und wurden von einem sehr sympathischen jungen Juden namens Adam in die Lehren der Kabbalah eingeführt. Es hat mich tief beeindruckt, wie lebendig und voller Freude er von seinem Glauben sprach. Man spürte sofort: Dieser junge Mann lebt das, wovon er spricht, auch im Alltag. Gelebter Glaube also, im wahrsten Sinn des Wortes! Er wuchs übrigens in Los Angeles auf und zog erst vor 10 Jahren nach Israel.

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Spirituelle Orte und Plätze Spirituelle Reisen

Die Welt wird weiblich

„Seid gegrüßt, ich bin Maria Magdalena. Vielen von euch bin ich als Ehefrau von Jesus bekannt. Andere wiederum lehnen diese Tatsache ab, doch das spielt jetzt keine Rolle, denn ich möchte über euch und die Energien der Gegenwart und Zukunft sprechen.

Meine Zeit ist deshalb wiedergekehrt, weil ihr Menschen gerade einen großen Umbruch und Wandel durchlebt – und das in allen Bereichen eures Lebens. Nichts bleibt davon ausgenommen! Es ist nun an der Zeit, euch von alten Strukturen, Werten und Weltanschauungen zu befreien. Und meine Aufgabe ist es, euch dabei zu begleiten und zu unterstützen.

Die Lernthemen der Alten Zeit, die ihr in den letzten 2 000 Jahren in zahlreichen Inkarnationen durchlebt und durchlitten habt, werden mehr und mehr an Bedeutung verlieren. Ihr konntet viele Erfahrungen machen und hattet dadurch die Möglichkeit, euch persönlich und spirituell weiterzuentwickeln, weswegen eure Reise in die Dualität sehr wichtig war.

Ich möchte euch an unserem Beispiel zeigen, wie eine Partnerschaft gelebt werden kann. Nämlich mit Respekt und gegenseitiger Achtung. Das war zu unserer Zeit sehr ungewöhnlich, da Frauen nicht denselben gesellschaftlichen Stellenwert besaßen wie Männer. Sie hatten zu dienen und durften keine eigene Meinung vertreten. Nur Mädchen aus gutem Hause wurden ausgebildet und durften Schreiben, Lesen oder Griechisch lernen und wurden überdies in den Künsten und Heiltechniken unterwiesen.

Jesus und ich lebten eine gleichberechtigte Beziehung, denn er hatte große Achtung vor allen Frauen. Er war es auch, der mich als seine offizielle Nachfolgerin auserwählte, doch die Geschichte hat eine andere Wendung genommen, wie ihr alle wisst. Die Mächtigen der damaligen Zeit wollten und konnten mich nicht als Nachfolgerin akzeptieren, da ich eine Frau war.

Damals wie heute spielen die meisten Frauen in der Gesellschaft keine tragende, sondern eine dienende Rolle. Sie fügen sich ins Unvermeidliche, wenn es darum geht, Männern Platz zu machen oder ihnen den Vortritt zu lassen. Viele Frauen leben dadurch nicht das Potenzial, mit dem sie in die Welt gekommen sind, und halten sich für unfähig, dumm oder unbedeutend. Auch Sexualität wird von ihnen oft falsch gelebt, weil sie meinen, eine Rolle spielen zu müssen, um Männer zufriedenzustellen oder aber sich in der Männerwelt zu behaupten.

Der Übergang in die Neue Zeit wird von sehr viel sanfter, weiblicher Energie begleitet. Ihr Menschen beschreibt diesen Umstand mit dem Satz ‚Die Welt wird weiblich’ sehr gut. Vergesst dabei jedoch nicht, dass es nicht darum geht, vom Patriarchat ins Matriarchat zurückzukehren. Schon jetzt ist da und dort die Tendenz zu beobachten, dass immer mehr Frauen männliche Attribute annehmen, weil sie meinen, damit Männern ebenbürtig zu werden. Weiblichkeit ist eine starke Kraft, auch sie könnte man als „göttliche Essenz“ bezeichnen. Nur eine ausgewogene Balance zwischen Männlich und Weiblich wird euch die ersehnte Harmonie und Gleichberechtigung bringen.

In dieser Zeit bin ich sehr präsent und freue mich, euch als Schwester, Freundin oder Beraterin zu begleiten und zu unterstützen. Ich bin an eurer Seite!

Ich bin Maria Magdalena!“

 

(c) Ingrid Auer

Maria Magdalena