DURCH DIE NEBEL VON AVALON: EINE SPIRITUELLE REISE NACH GLASTONBURY

Über Jahrtausende hinweg war das heutige Glastonbury in Südengland als die Insel von Avalon bekannt, die auch „Apfelgarten“ oder Ynis Witrin, die „Glasinsel“, genannt wurde. Sie war nur durch einen schmalen Landstreifen im Osten mit dem Festland verbunden und von einem hohen, seltsam geformten Hügel dominiert. Gelegentlich war er das Einzige, das man von der Insel sehen konnte, wenn er über die dichten Nebel des Sumpfes hinausragte, die die Insel sehr oft umgaben. Und genau hier entstand im Laufe der Zeit eine Art „Anderswelt“. Ein Ort, in dem spirituelle Einweihungen von Männern und Frauen abgehalten wurden, an dem sich die physische mit der metaphysischen Welt verband.

Avalon – die Insel der Großen Göttin

Als das neolithische Volk dieser Region (Neolithikum ab 11 500 v. Chr.) für sich die Möglichkeit entdeckte, die Landschaft aus Erde und Stein umzugestalten, wurde es dazu inspiriert, die Insel von Avalon auf eine einzigartige Weise der Großen Göttin zu weihen. Die Menschen rodeten den hohen Vegetationshügel und begannen, ihn zu formen. Die neue Form, die sie für den Hügel gewählt hatten, ermöglichte ihnen, auf seinen Abhängen große Versammlungen abzuhalten. Noch heute existieren die sieben Terrassen am Tor – wie dieser Hügel genannt wird –, auf denen spirituell Auserwählte ihre Einweihungsriten zelebrierten.

Die Insel Avalon mit ihren leuchtenden Wassern, ihren heiligen Hainen, ihren heiligen Quellen und ihren alten Mysterien überlebte Tausende von Jahren und mit ihr eine Tradition, die für Normalsterbliche im Verborgenen blieb.

Eine bestimmte Zahl an Priestern, Priesterinnen bzw. Schamanen wohnte auf der Insel. Sie bewahrten die Geheimnisse der anderen Welten – sowohl der unterirdischen als auch der himmlischen.

Sie bewahrten auch die Geheimnisse der Großen Göttin und der Zwillingsgötter. Sie wussten um die Geheimnisse der astronomischen Zyklen und des Tierkreises, der Blutquelle (Chalice Well) und der Weißen Quelle (White Well), des Weltenbaums, der Spiralburg, des Schwertes, des Speers und des magischen Kessels der Wiedergeburt.

Nach alten Überlieferungen haben wahrscheinlich Druiden im Laufe der Eisenzeit (ab 800 v. Chr.) eine Schule für Eingeweihte gegründet, die viele Jahrhunderte überdauerte.

Als die ersten Christen nach England kamen, wie beispielsweise Joseph von Arimathäa und sein Neffe Jesus II., entdeckten sie die Insel von Avalon und so begann die ursprüngliche christliche Lehre mit der avalonischen zu verschmelzen. Damit trugen sie zur Entstehung der keltischen Kirche bei.

Avalon musste dem Christentum weichen

Doch im 6. Jahrhundert musste dieser Glaube vor der damals herrschenden Autorität des katholischen Rom kapitulieren und die Eremiten zogen sich allmählich „in die Nebel von Avalon zurück“. Mehr und mehr breiteten sich der christliche Glaube und damit die Angst vor einem strengen und strafenden Gott aus, neben dem kein Platz mehr für die Große Göttin oder die Anderswelt übrig blieb.

Jetzt, in unserer Zeit der großen Transformation, darf wieder das ans Tageslicht kommen, was über Jahrtausende hinweg in den dichten Nebeln der Verirrungen und Verwirrungen verborgen war. Wir leben in der Zeit einer immer stärker werdenden Transparenz und Transzendenz, in der die uns innewohnende, natürliche Spiritualität wieder einen wichtigen Platz in unserem Leben einnehmen darf.

Der Ruf der Großen Göttin ist nicht mehr zu überhören

Der Ruf von Avalon ist über so viele Länder und Kulturen hinweg ganz deutlich zu vernehmen und so folgen ihm jährlich zehntausende Menschen. Sie reisen – physisch oder meditativ – nach Glastonbury, ins heutige Avalon, um sich mit den alten Weisheiten und den Energien der Großen Göttin und mit Mutter Erde rückzuverbinden.

♥♥♥

Wenn du tief in die alten mystischen Energien von Avalon eintauchen willst, wenn du eine innere oder reale Reise nach Glastonbury planst und eine spirituelle Wegbegleitung suchst … hier geht es zu meinem eGuide „Durch die Nebel von Avalon“.

Wissenswertes

Welches Buch zum Thema HOCHSENSIBILTÄT soll ich lesen?

Im Laufe der Jahre haben sich in meinem Bücherregal und auf meinem Computer eine Menge Bücher zum Thema Hochsensibilität angesammelt. Im letzten Beitrag meiner Blogreihe HOCHSENSIBILITÄT möchte ich deshalb meine persönlichen Favoriten unter den Fachbüchern vorstellen. Ich verlinke alle unten angeführtenTitel auf Amazon, da man dort einen guten Überblick hat und die Buchbeschreibungen nachlesen kann. Wo ihr dann ein Buch bestellt, ist euch dann selber überlassen:

Sind Sie hochsensibel? Wie Sie Ihre Empfindsamkeit erkennen, verstehen und nutzen, von Elaine N. Aron, der „Mutter“ des Begriffes Hochsensibiltät. Dieses Buch ist der Klassiker schlechthin, denn alle anderen Autoren haben sich von ihr inspirieren lassen 😉 Es gibt tiefe Einblicke in die verschiedensten Facetten der Hochsensibilität, beginnend im Alltag, über die Gesundheit, über Kindheit, Jugend, soziale Beziehungen, Arbeit, partnerschaftliche Beziehungen bis hin zu Medikamenten für Hochsensible. Ein umfassendes Basiswerk für alle, die Informationen über Hochsensibilität aus erster Hand suchen.

Hochsensibel. Was tun? Der innere Kompass zu Wohlbefinden und Glück, von Sylvia Harke. Auch dieses Buch gibt einen umfassenden Einblick in die verschiedenen Facetten der Hochsensibilität. Es behandelt Themen wie: als Hochsensibler Balance im Leben finden, der hochsensible Körper, die hochsensible Seele, das Lebensumfeld Hochsensibler, was tun gegen Stress, Burnout und Trauma, und schneidet auch das Thema Hochsensible Kinder an. Kurze Selbstreflexionen und Übungen runden dieses Werk ab.

Hochsensibel ist mehr als zartbesaitet. Die 100 häufigsten Fragen und Antworten, ebenfalls von Sylvia Harke. Das Buch behandelt Themenbereiche wie: Hochsensible und ihre Wahrnehmung, ihr Gefühlsleben und ihre Persönlichkeitseigenschaften; Hochsensible im Beruf und in der Partnerschaft; Hochsensibilität und Stressverarbeitung; Hochsensible und ihre Gesundheit; Hochsensible beim Arzt und in der Psychotherapie; hochsensible Kinder; Hochsensible in der Gesellschaft sowie hochsensible Mystiker. Das Buch wird von Impulsfragen zur Selbstreflexion abgerundet.

Hochsensible Männer. Mit Feingefühl zur eigenen Stärke, von Tom Falkensteinwendet sich nicht nur an männliche Hochsensible, sondern insbesondere auch an deren Partnerinnen. Es behandelt Themen wie: Maskulinität im Umbruch, Hochsensibilität verstehen, wissenschaftliche Hintergründe angeborener Sensibilität, Hochsensibilität erkennen, Auswirkungen von Hochsensibilität im Alltag, als Hochsensibler (gut) leben, Strategien im Umgang mit emotionaler Hochsensibilität, Entspannung, Selbstwert und Selbstfürsorge.

Wenn Frauen zu viel spüren. Schutz und Stärkung für Hochsensible von Sylvia Harke. Nach einführenden Kapiteln in die Hochsensibilität erfährt man u.a. Wissenswertes zu folgenden Themen: Selbstakzeptanz, Verletzlichkeit, Kränkungen loslassen, Vergleiche aufgeben, Neinsagen, Intuition, Balance der männlichen und weiblichen Qualitäten, die Archetypen hochsensibler Frauen, Beziehungen, Mutterschaft, weibliche Heilungsräume etc. Dieses Buch eignet sich besonders für Leserinnen, die auch einen Zugang zu einer ganzheitlich-spirituellen Sichtweise haben.

Das hochsensible Kind. Wie Sie auf die besonderen Schwächen und Bedürfnisse Ihres Kindes eingehen, von Elaine N. Aron. Es beinhaltet einen Fragebogen für Eltern, erklärt die Hochsensibilität bei Kindern und geht dann auf die Herausforderungen in der Erziehung dieser Kinder ein. Weitere Themen sind: Hochsensible Eltern von hochsensiblen Kindern sowie praktische Tipps für die Erziehung zu einem fröhlichen Hochsensiblen. Außerdem beschreibt es die Phasen Hochsensibler vom Säugling über das Kleinkind über das Schulkind bis hin zum jungen Erwachsenen und schließt mit 20 Tipps für Lehrer ab.

Abschließend ist es mir noch ein persönliches Anliegen zu erwähnen, dass es zwar längst an der Zeit ist, die Existenz der Hochsensibilität bzw. der Hochsensitivität zu erkennen, zu begreifen und zu diesen besonderen Eigenschaften auch zu stehen. Gleichzeitig sollten wir aber auch darauf achten, dass sich die Hochsensibilität nicht zu einem neuen oberflächlichen Hype unserer Gesellschaft entwickelt, denn dafür ist Hochsensibilität nun wirklich zu schade.

Allgemein

Was es mit Maria Magdalenas „Dämonen“ auf sich hatte

Im Lukasevangelium steht geschrieben, dass es im Gefolge von Jesus auch einige Frauen gab, „… die er von bösen Geistern und von Krankheiten geheilt hatte: [wie z. B.] Maria Magdalena, aus der sieben Dämonen ausgefahren waren …“ (Luk 8,2). Das ist zumindest die offizielle Version der Amtskirche, die sich hartnäckig über all die Jahrhunderte bis herauf in die heutige Zeit als „Wahrheit“ gehalten hat.

Dazu sollte man wissen, dass die Gruppe der Essener, der auch Jesus angehört hatte, bestimmte Worte als Verschlüsselung verwendete, damit die Römer ihre Botschaften und Evangelien nicht verstehen konnten.

So verwendete man beispielsweise die Begriffe „die Blinden“ für  jene Menschen, die dem rechten Weg nicht folgten.

Das Wort „Leprakranke“ bezeichnete die Menschen, die nicht in eine höhere Gesellschaftsschicht hineingeboren oder von ihr sogar ausgeschlossen waren.

Die „Armen“ waren nicht jene Mitglieder der Gemeinschaft, die wirtschaftlich unterprivilegiert waren, sondern die höhere Rängen inne hatten, aber aufgrund religiöser Vorschriften dazu verpflichtet waren, ihre weltlichen Besitztümer aufzugeben.

Deshalb ist auch der Begriff „Dämonen“ nicht wörtlich zu verstehen. Der Name Maria (Mirjam) war zur Blütezeit von Qumram nicht einfach nur ein Name, sondern ein hoher Titel. Frauen, die diesen Namen trugen, hatten besondere geistliche Ämter innerhalb ihrer spirituellen Gemeinschaften inne. Sie waren beispielweise in der Heilkunst ausgebildet oder leiteten liturgische Zeremonien für Frauen.

Alle Marien waren an ein Zölibat gebunden und unterstanden der Autorität des Obersten Schriftgelehrten. Zu Maria Magdalenas Zeit war das Judas Iskariot, der als der  „siebente Dämonenpriester“ bezeichnet wurde.

Bevor Maria Magdalena heiratete, wurde sie zuvor vom Dämonenpriester vom Zölibat entbunden und daraus leitete sich der die Aussage ab, dass „aus ihr sieben Dämonen ausfuhren“. Erst danach durfte sie körperlichen Kontakt mit ihrem Ehemann haben, diese aber nur nach ganz genauen Vorschriften. Doch davon werde ich euch ein anderes Mal berichten.

Maria Magdalena

Eure Spiritualität ist angeboren

„Vielleicht fühlt ihr euch manchmal mit eurer Spiritualität, mit eurer Liebe zu den Engeln und zu uns Aufgestiegenen Meistern alleingelassen und unverstanden?

Vielleicht hört ihr von anderen Menschen, dass spirituelle Botschaften nur Einbildungen seien, die weder wissenschaftlich haltbar sind noch jeglicher intellektueller Grundlage entbehren?

Vielleicht wundert ihr euch, warum so viele Menschen einfach keine spirituellen Gedanken zulassen können?

Ihr Menschen solltet einfach akzeptieren, dass die große Mehrheit eurer Zeitgenossen noch in ihrer engen Gedankenbox feststeckt und keinerlei Veranlassung dafür sieht, aus ihr auszusteigen. In vielen Fällen braucht es leider immer noch sehr tragische Schicksalsschläge oder andere ‚Unwetter‘ in ihrem Leben, damit sie mit der Suche nach einem Ausweg aus ihrer spirituellen Sackgasse beginnen.

Spätestens seit den Botschaften von KRYONgechannelt von Lee Carroll, wisst ihr Menschen, dass eure Spiritualität quasi angeboren und damit in euren  multidimensionalen DNA-Schichten zu Hause ist. Doch die DNA kann euch noch so oft spirituelle Impulse senden – wenn ihr dafür nicht bereit und offen seid, werdet ihr sie auch nicht wahrnehmen können.

Deshalb ist es wichtig, dass ihr euch mit eurer Spiritualität nicht alleine fühlt und euch auch nicht als gesellschaftliche Außenseiter betrachtet, sondern euch in ein Netzwerk von anderen Lichtarbeiten integriert. Dies kann ganz bewusst im Außen geschehen, indem ihr euch spirituellen Gruppen anschließt, an spirituellen Veranstaltungen teilnehmt und euch mit anderen über spirituelle Ansichten, Meinungen und Erfahrungen austauscht.

Spiritualität bewusst zu erleben kann aber auch auf einer anderen Ebene vonstattengehen, indem ihr euch beispielsweise mithilfe eurer Gedanken oder während des Meditierens in die Energie jener Menschen einklinkt, die ebenfalls für die Schwingungsanhebung und damit die Weiterentwicklung des spirituellen Bewusstseins auf Erden tätig sind, egal, ob sie euch persönlich bekannt sind oder nicht.

Es gibt viele Wege, Spiritualität bewusst zu leben und zu praktizieren, und es werden täglich mehr. Denn ihr Menschen seid in dieses Leben gekommen, um den großen Bewusstseinswandel einzuläuten und die Schwingungen des Planeten Erde anzuheben. Lasst euch dabei nicht verunsichern – ihr habt schon so viel bewirkt! Macht einfach weiter!

Ich bin die Aufgestiegene Meisterin Lady Nada, seid herzlich gegrüßt, ich bin mit euch!“

Botschaften

Wann ist Mann ein Mann? oder: HOCHSENSIBLE Männer

Worin unterscheidet sich männliche von weiblicher Hochsensibilität? Gibt es überhaupt markante Unterschiede? Diese Fragen drängten sich mir beim Durchblättern des Buches Hochsensible Männer: Mit Feingefühl zur eigenen Stärke als allererstes auf.

Wenn man die typischen Merkmale hochsensibler Menschen kennt, dann lassen sie sich – meiner Meinung nach – gleichermaßen bei Männern wie bei Frauen erkennen. Denn die einen wie die anderen reagieren sehr viel intensiver auf körperliche Reize, wie Umweltbelastungen, Lärm, Sonnenstürme, bestimmte Nahrungsmittel, usw. als normal sensible Menschen.

Hochsensibilität hat viele Gesichter

Egal ob Mann oder Frau: Die meisten Hochsensiblen sind empfindsam, wirken oft auf andere menschenscheu, ziehen sich gerne von anderen zurück, meiden Partys, Menschenansammlungen oder Shoppingzentren, um nur einige Stressfaktoren zu nennen. Manche wiederum kommen mit ihren Emotionen nur schwer zurecht, denn sie spüren nicht nur ihre eigenen, sondern auch die emotionalen Belastungen anderer Menschen.

Mentale Hochsensibilität lässt Männer wie Frauen über artgerechte Tierhaltung, alternative Behandlungsmethoden oder Umweltschutz diskutieren bzw. auf die Barrikaden steigen, während sie gleichzeitig für metaphysische Phänomene offen sind und die Existenz von Engeln oder Naturwesen niemals anzweifeln würden.

Was also macht die Hochsensibilität von Männern aus?

Es ist vor allem unsere leistungsorientierte Gesellschaft und die damit verbundene Erwartungshaltung an „richtige Männer“, die Hochsensiblen Stress verursacht.. Sie müssen stark, durchsetzungsfähig, diszipliniert, erfolgreich und vernunftgesteuert sein, um nicht als Schwächlinge abgestempelt zu werden.

Öffentlich gezeigte Gefühle, emotional getroffene Entscheidungen, Rücksichtnahme auf Schwächere oder Tränen werden ihnen als Weichheit oder Verweichlichung angekreidet – oder man bezeichnet sie als schwul.

Wann ist Mann ein Mann?

Auch Herbert Grönemeyer, der in seinem Song Männer die Frage Wann ist Mann ein Mann?aufwirft, könnte als Hochsensibler durchgehen. Er singt:

Männer nehmen in den Arm
Männer geben Geborgenheit
Männer weinen heimlich
Männer brauchen viel Zärtlichkeit

Oh Männer sind so verletzlich
Männer sind auf dieser Welt einfach unersetzlich

In Anbetracht dessen, dass unsere testosterongeprägte Gesellschaft gut und gerne ein wenig sanftere, einfühlsamere Energien sehr gut vertragen würde, freue ich mich über jeden einzelnen hochsensiblen Mann, der zu seinen besonderen Eigenschaften steht. Denn ich meine, es ist wirklich allerhöchste Zeit dafür!

 

 

 

Hochsensibilität

Was es mit Maria Magdalenas Alabasterkrug auf sich hat

Dir ist vielleicht schon aufgefallen, dass Maria Magdalena von bildenden Künstlern meist mit einem Krug oder einem Gefäß dargestellt wird. Man spricht in diesem Zusammenhang von einem Alabasterkrug, der möglicherweise gar keiner war:

„Und als er [Jesus] in Bethanien war im Haus Simons des Aussätzigen und saß zu Tisch, kam eine Frau, die hatte ein Albastron mit einem Balsam aus unverfälschtem Nardenöl, sehr kostbar; und sie zerbrach das Albastron und goss es auf sein Haupt.“[1]

Ein Albastron (griechisch alabastros), wie in der Bibelstelle zitiert wird, kann aus allen möglichen Materialien hergestellt werden. Es ist ein hohes, schmales Gefäß, ohne Deckel, das entweder versiegelt oder mit einem Pfropfen verschlossen ist und zwei Henkel an der Seite zum Halten hat.

Warum der Alabasterkrug so erwähnenswert ist

Zur Zeit Maria Magdalenas gab es die so genannten „dynastischen Eheschließungen“, bei denen der Bräutigam von seiner Braut gesalbt wurde. In diesem Zusammenhang ist es natürlich interessant zu wissen, dass Maria Magdalena eine Angehörige eines Stammes der Hasmonäer war, deren Ahnenreihe bis zurück zu Aaron, dem Bruder von Moses, reichte. Jesus’ Ahnenreihe geht zurück bis König David, weshalb er aufgrund seiner Herkunft eine hohe Position in der Gesellschaft einnahm.

Beschäftigt man sich eingehender mit dieser Thematik, stößt man immer wieder auf den Hinweis, dass Maria Magdalena als eine so genannte „Hasmonäer-Prinzessin“ standesgemäß genau der Frau entsprach, die Jesus ehelichen durfte.

Nur die Braut durfte den Bräutigam salben

Die Salbung von Jesus durch Maria Magdalena unterstreicht diese Position, denn in der damaligen Zeit und der damaligen Gesellschaft durfte nur eine Braut ihren Bräutigam salben. Ab diesem Zeitpunkt trugen verheiratete Frauen eine kleine Phiole mit Öl um den Hals, um ihren Mann nach dessen Ableben ein letztes Mal zu salben. Warum Maria Magdalena nach dem Tod von Jesus in seine Grabkammer ging und was sie dort tat, darf jeder für sich selbst beantworten.

In der bildenden Kunst wurde Maria Magdalenas Krug einerseits als „der Alabasterkrug von Bethanien“ dargestellt, der ihr Salböl für Jesus enthielt – gleichzeitig stand er symbolisch für den Heiligen Gral, der angeblich das Blut Jesus enthielt.

Der Heilige Gral – der Mutterschoß Maria Magdalenas?

Krüge, Töpfe und Kessel werden in der Kunst seit jeher als weibliche Symbole gehandelt, weshalb die Gefäße, mit denen Maria Magdalena dargestellt wird, sinnbildlich für ihren Mutterschoß stehen, in dem sie das Blut Christi „aufbewahrte“. Es ist ja in der Literatur an vielen Stellen davon zu lesen, dass Maria Magdalena das Sangréal, das Heilige Blut, in ihrem Leib in die Provence gebracht hatte, womit die Nachkommen von Jesus gemeint sind.

Eine provokante These? Solange wir beim Sang Real, dem Heiligen Gral, nur an einen Kelch aus Gold denken, wird diese Vorstellung weder in unseren Köpfen noch in unseren Herzen einen Platz finden können.

[1]Markus 14,3 nach dem griechischen Text im Archiv des Vatikans (Codex Vaticanus MS1209)

Maria Magdalena

Die Menschheit bewegt sich in einer Bewusstseinsspirale aufwärts

„Seid gegrüßt, ich bin Sanat Kumara. Hättet ihr Menschen vor 30 oder 50 Jahren gedacht, dass ihr wie selbstverständlich über so weite Distanzen miteinander kommunizieren könnt wie in der heutigen Zeit? Es gab zwar damals schon längst die Möglichkeit, miteinander zu telefonieren, zu telegrafieren oder zu morsen, doch jetzt geht ihr online, seht einander auf den Bildschirmen, trefft euch virtuell zu gemeinsamen Meditationen, helft einander, coacht einander oder bietet Lehrveranstaltungen über große Distanzen hinweg an. Heute ist das längst zur Selbstverständlichkeit geworden, denn das Internet ist Teil eures Alltags geworden.

Und dennoch könnt ihr euch heute noch so vieles gar nicht vorstellen, was aber in einigen Jahren oder Jahrzehnten Realität werden wird. Klar, es werden gute und manchmal auch nicht so gute Dinge sein. Doch die Menschheit bewegt sich in einer Bewusstseinsspirale aufwärts, langsam, doch stetig. Damit steigt sie mehr und mehr aus der Dunkelheit aus.

Vieles darf auf diesem Weg nach oben losgelassen und verabschiedet werden: Alte Glaubenssätze, Einschränkungen und Paradigmen. Bisherige Erkenntnisse werden sich verändern und mit ihnen die sogenannte menschliche Wahrheit. Euer Blickwinkel wird sich überdimensional erweitern und ihr werdet herüberblicken können in eine andere, in unsere, Dimension.

Warum ich euch das erzähle? Nun, es gibt noch so viele Zweifler unter euch Menschen. Sie halten am alten Energie- und Wissensfeld fest. Je fester sie halten, desto mehr blockieren sie das Neue. Deshalb mein Aufruf an euch: Macht euch bereit für die Zukunft, für das nur scheinbar Un-Mögliche, das bald möglich werden wird!

Ihr befindet euch in einem unglaublichen Bewusstseinsprozess, den die Menschheit vor euch noch nie erlebt hat. Ihr seid die Transformatoren und ohne euch geht es nicht! Haltet euch das immer wieder vor Augen, wenn ihr zu zweifeln beginnt.

Wir Aufgestiegenen Meister sind alle mit euch, wir sind bei euch! Ich bin Sanat Kumara, seid gegrüßt!“

Botschaften