Für viele Menschen ist der Körper bloß eine Art Behausung, in dem ihre Seele zur Miete wohnt. Und je nach Bewusstseinslevel kümmern sie sich mehr oder weniger um diese Behausung .

Bei Hochsensiblen kann sich diese Einstellung ziemlich fatal auswirken, denn ihr Körpersystem verzeiht zwar – wie ein Auto – eine Zeitlang minderwertigen Treibstoff und eine nachlässige Wartung. Aber irgendwann springt er dann gar nicht mehr an. Oder er buckelt und ruckelt – und das sehr viel früher oder intensiver, als bei normal Sensiblen.

Den bewussten Zugang zum eigenen Körper zu entwickeln und seine individuellen Bedürfnissen herauszufinden, ist für viele eine Herausforderung und geht oft Hand in Hand mit einer persönlichen oder spirituellen Krise. Denn in einer Gesellschaft, in der am Körper nach Lust und Laune herumgeschnipselt, herummodelliert und herumgemurkst wird, verwundert es nicht, dass auch manche Hochsensible den Bezug zu ihrem Körper irgendwann verloren haben.

Für das Auto nur den besten Treibstoff! Aber bei Lebensmitteln wird gespart…

Welchen Treibstoff man in ein Auto hineinschüttet, hat eine Auswirkung auf den Motor, das leuchtet jedem ein. Welche Nahrungsmittel man zu sich nimmt und in welcher Qualität, das hat natürlich auch eine Auswirkung – nämlich auf den Körper. Wobei Hochsensible wieder einmal die ersten sind, die ganz genau spüren oder beobachten, was ihrem Körper gut tut und was nicht. Sie sind es auch, die als erstes darauf reagieren, wenn die Nahrungsmittel chemisch behandelt wurden oder belastende Zusatzstoffe bzw. Reste von Pestiziden enthalten. Deshalb achten sie stärker auf hochwertige Qualität und sind auch eher bereit, für bessere Qualität mehr Geld auszugeben.

Der Körper von Hochsensiblen weiß genau, was ihn stärkt und was nicht

Wie oft wurde ich schon schräg angeschaut oder mitleidig belächelt, wenn ich in einem Lokal zu meiner Bestellung dazusagte: „Bitte ohne rohe Zwiebel, ohne Knoblauch und ohne Schnittlauch!“ In der Zwischenzeit ist mir das egal! Als Kinesiologin könnte ich mich auf diese Unverträglichkeiten stabilisieren – hunderte Male hatte ich das in den letzten 25 Jahren für meine KlientInnen gemacht! Aber ich weiß und spüre ganz genau, dass das für mich nicht die Lösung ist. Denn es ist die Grundenergie, die „Information“ gewisser Nahrungsmittel, die für meinen Körper einfach nicht gut ist. Deshalb lasse ich sie möglichst weg.

Gäbe es keine Hochsensiblen unter uns, stünde es um das Wohl der Tiere noch sehr viel schlechter

Dass sich unter den Hochsensiblen die meisten Vegetarier und Veganer befinden, verwundert eigentlich nicht. Denn, wie ich in einem anderen Beitrag schon mal geschrieben habe: Gäbe es keine Idealisten unter uns, niemanden, der sich um das Wohl der Menschen und der Tiere sorgt, niemanden, der sich für den Regenwald stark macht, niemanden, der gegen genveränderte Nahrungsmittel protestiert… es sähe für unsere Welt noch sehr viel schlimmer aus.

Der grausame und damit verachtenswerte Umgang mit Tieren und der Natur zählt sicherlich zu den wichtigsten Gründe, warum HOCHSENSIBLE nicht alles essen, was bei anderen auf den Tisch kommt. Denn das könnten sie mit ihrem Gewissen gar nicht vereinbaren.

 

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