Wer hätte das gedacht! Auf der kleinen Balearen-Insel Mallorca kann man mehr als 200 Klöster und Einsiedeleien finden, nirgendwo sonst auf der Welt gibt es eine größere Dichte an Gedenkstätten und Ordenshäusern als hier. Die meisten von ihnen sind unbewohnt und längst in einen tiefen Dornröschen-Schlaf gefallen – oder ganz und gar der Verwitterung und dem Verfall ausgesetzt.

Nicht aber die kleine Wallfahrtskapelle Santa Llúcia in der Nähe von Mancor de la Vall. Das unscheinbare Gebäude, das 1348 erstmals erwähnt wurde und heute von einer großen Pilgerstätte fast verdeckt wird, weist einen enormen Kraftplatz im Bereich von Seiteneingang und Altar auf. Mein Mann konnte die starken und sehr positiven Energien dieses Ortes nicht nur  körperlich intensiv spüren, sie hielten sogar noch an,  als  wir die kleine Kapelle längst wieder verlassen hatten.

Die Kirche ist der Heiligen Lucia, der Schutzpatronin der Sehkranken, Blinden und Armen, geweiht. Um die Kapelle zu betreten, muss man die Glocke im angrenzenden Kloster läuten, worauf man von einer sehr netten älteren Dame eingelassen wird. Bei schönem Wetter hat man einen atemberaubenden Blick über das Tal und kann zur kleinen Kirche Maria Magdalena hinüberschauen.

 

 

2 comments

    1. Liebe Gisela,
      wenn du ein paar dieser magischen Orte auf Mallorca aufsuchen möchtest, empfehle ich dir den „Klosterführer Mallorca“ von Diego Costello, erschienen im vitolibro-Verlag.
      Ich wünsche dir spannende und erfüllende Entdeckungen!
      Von Herzen
      Ingrid

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