„Wenn Herzensprojekte scheitern, dann schmerzt es sehr! Denn ihr seid davon ausgegangen, dass euer intensiver Wunsch, eine bestimmte Vision in die Tat umzusetzen, ein Teil eures Lebensplanes oder eurer Bestimmung ist. Das ist er meist auch, aber mit offenem Ausgang.

Damit meine ich, dass das Ergebnis eures Vorhabens nicht vorbestimmt ist, denn es liegt an euch, was ihr daraus macht. Ich weiß, dass so viel Direktheit nicht angenehm ist, aber ihr wollt doch für die Zukunft daraus lernen und Erfahrungen sammeln, oder etwa nicht?

Manche Herzenswünsche sind als Lernprozesse getarnt, sie wurden quasi mit Zuckerguss verziert, damit ihr auch wirklich anbeißt. Denn würdet ihr den dringlichen Wunsch, eure Visionen in die Tat umzusetzen, in euch nicht verspüren, würdet ihr wahrscheinlich einen großen Bogen um diese Lernprozesse machen. Deshalb sind sie so verlockend eingepackt, dass ihr sie unbedingt auspacken und anpacken möchtet.

Manchmal bedeutet das Scheitern eines Herzensprojektes aber auch, dass ihr bei der Umsetzung in Zukunft genauer hinschauen solltet, euch nicht von euren eigenen Gefühlen mitreißen lasst, wenn ihr etwas in die Wege leitet, für das vielleicht die Zeit noch gar nicht reif ist oder noch nicht die richtigen Menschen an eurer Seite sind oder ihr zuvor noch etwas Anderes zu lernen habt.

Manchmal könnt ihr aber auch nicht erkennen, dass selbst ein gescheitertes Herzensprojekt sehr viele positive Aspekte beinhalten kann, von denen andere Menschen – und indirekt natürlich auch ihr – profitieren dürfen. Dann geht es darum, eure Sichtweise zu verändern, den Fokus zu verschieben und das Endergebnis wertzuschätzen, auch wenn es anders aussieht, als ihr euch wünscht.

Manchmal ist ein gescheitertes Herzensprojekt jedoch nur die Vorbereitung auf ein neues, größeres oder bedeutsameres. Es ist gleichsam die Generalprobe, bei der noch gepatzt werden darf, ohne dass es weitreichende Folgen hat. Denn ihr lernt und sammelt eure Erfahrungen in gewissen Lebensbereichen oft alleine durch Ausprobieren, da man sich darauf in keiner Weise vorbereiten kann.

Ich möchte euch Mut machen, euer Scheitern nicht als Demütigung, sondern als Weiterentwicklung zu betrachten. Gäbe es niemanden mehr, der seinen Herzenswünschen nachgeht, würde die Menschheit in ihrer Entwicklung auf der Stelle treten. So ist es und so sei es! Ich bin Konfuzius, seid gegrüßt!“

 

© übermittelt von Ingrid Auer

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